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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Farmers Santa Parade
26.11.2005 - 26.11.2005
Auckland
Der Tradition folgend, wäre dieses Wochenende mal wieder ein Trip in die nähere Umgebung von Auckland angesagt gewesen. Die Wettervorhersage hat uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht und so bleiben wir auch dieses Wochenende in der Stadt.

Bei kühleren Temperaturen und dem ein oder anderen Regenschauer macht es dann auch nichts, sich einem guten Buch oder der Arbeit am Computer hinzugeben.

Um aber dennoch ein wenig frische Luft zu bekommen, gehen wir heute nach Downtown und schauen uns die Farmer Santa Parade an… jedenfalls den ersten Teil. Unseren Geschmack hat diese Parade nämlich nicht wirklich getroffen. Der Umzug erinnert mehr an Karneval denn an Weihnachten und einen Santa haben wir auch nicht gesehen - oder haben wir da was falsch verstanden? Organisiert ist das ganze von den Farmers-Kaufhäusern und anderen Gewerbetreibenden. Das erklärt auch den hohen Anteil an Eigenwerbung und Selbstdarstellung. Und was uns ebenfalls nicht gefällt, ist der geringe Anteil an Musik. Bis auf ein paar Dudelsack-Spielern ist hier nicht viel zu hören. Den Familien mit ihren Kindern um uns herum scheint es allerdings zu gefallen. Alle stehen dicht gedrängt am Straßenrand und versuchen einen guten Blick zu bekommen.

Wir entscheiden uns dann doch lieber für einen Spatziergang zum Hafen, bevor wir uns wieder zur Old Railway Station begeben.
Tannenbaum und warmes Wetter
Weihnachten oder doch Karneval??
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Alltägliches in Down under
26.11.2005 - 26.11.2005
Auckland
Heute habe ich ein bisschen Zeit, da das Wetter nicht mitspielen will. Es regnet und stürmt. Und so will ich mal ein paar Dinge ins Tagebuch schreiben, die oft nebensächlich wirken, aber vielleicht manchen interessieren.

1. Bäume
Es gibt hier wunderschöne alte und interessante Bäume (siehe unten).

2. Kiwifrüchte
Neben den grünen Kiwis, gibt es hier auch gelbe Kiwis. Sie sind weniger behaart und man kann sie mit Schale essen. Sie sind etwas süßer und sehr lecker. Wenn ich so weitermache, kriege ich bald eine gelbe Gesichtsfarbe.

3. Fleischpreise
Im Gegensatz zu Deutschland ist hier das Rindfleisch am billigsten. Hähnchenfleisch ist schon beträchtlich teurer und Schweinefleisch ist „Sau“-teuer. Naja, das liegt wahrscheinlich daran, dass es hier wenige gibt - ich habe jedenfalls noch kein einziges Schwein gesehen und Kühe stehen sogar mitten in Auckland und weiden in den Parks auf den Vulkanen.

4.Butter und Margarine
Butter ist hier fast immer gesalzen. Zum Glück hat unser Supermarkt eine ungesalzene Sorte. Bei der Margarine ist es noch schlimmer. Nachdem ich eine Packung gefunden hatte auf der „50% less Salt“ stand und als Gesundheits-Margarine gekennzeichnet war, war ich etwas enttäuscht, als diese Margarine immer noch nach Salz schmeckte. An eine milchfreie Margarine ist gar nicht zu denken.

5. Für Tina
Es gibt hier, natürlich, Erdnussbutter und zwar in „ein-Kilo“-Glaesern. Der Karamell-Sirup ist zwar nicht so gut wie in Kanada, aber Reinhard freut sich doch immer wieder über sein Erdnussbutter-Karamell-Sirup-Brot. Und es gibt Schoko-Chips-Cookies und Zimt-Rosinen-Bagels.

6. Brot
Das Brot ist labberich und zu soft. Wie eine Klassenkameradin von der Sprachschule treffend sagte; „ Dieses Brot kann man unter einer Tür durchquetschen und danach faltet es sich von selbst wieder auseinander und sieht so aus wie vorher.“ Als wir in unserem Businesskurs Ideen sammeln sollten, welches Business wir in Auckland starten könnten, sind gleich mehrere auf die Idee gekommen, dass hier auf jeden Fall eine Deutsche Bäckerei fehlt aufgemacht werden muss.

7. Süß
Im Allgemeinen ist hier alles Süße noch mal doppelt so süß, als bei uns. Der Supermarkt hat eine riesige Ecke nur für Muffins, Plätzchen und Torten mit dicken Zucker- und Schokoglasuren. Dafür kann ich nirgendwo Vanillezucker finden und auch die Idee, mir selbst welchen zu machen, scheitert daran, dass ich auch keine Vanillestangen kriege.

8. Öffnungszeiten
Der Supermarkt um die Ecke hat täglich 24 Stunden geöffnet. So brauchen wir nie im Voraus zu planen. Auch Sonntag früh um zwei bekäme ich ein neues Glas Nutella, wenn es nötig wäre.

Die Geschäfte in der Innenstadt oder in den Centern dagegen schließen täglich schon zwischen 17.00 und 17.30 Uhr und haben zusätzlich samstags nachmittags und sonntags geschlossen.

9. Preise
Die Preise für Lebensmittel im Supermarkt sind vergleichbar mit deutschen Preisen. Dagegen ist es hier günstiger zum Essen auszugehen. Zum Beispiel kostet ein Menü bei McDonalds nur umgerechnet 3,50 Euro. Reinhard war mit vier Kollegen mittags zum Lunch im Restaurant. Sie haben alle was getrunken und entweder Nudeln oder Salat gegessen. Der Chef hat dann nur ca. 30 Euro bezahlt.

Lustig ist, dass hier alle über die Benzinpreise stöhnen. Okay, sie sind in den letzten Monaten, wie bei uns, extrem gestiegen. Trotzdem freuen wir uns jedes Mal, wenn wir beim Tanken umgerechnet ca. 80 Euro-Cent pro Liter Normalbenzin zahlen.

10. Links-Verkehr
Leider habe ich mich immer noch nicht so ganz an den Linksverkehr gewöhnt. Beim Autofahren geht es sehr gut, aber als Fußgänger gucke ich immer noch zuerst in die falsche Richtung.
Lustig ist, dass die Menschen hier auch links gehen, wenn sie sich entgegen kommen. In Deutschland ist mir nie wirklich bewusst gewesen, dass man automatisch rechts aneinander vorbei geht. Hier war ich am Anfang immer auf der falschen Seite und habe Verwirrung gestiftet.

11. Fahrräder
Fahrräder sieht man hier sehr selten, und dann höchstens Freizeitradler. Hier fährt niemand mit dem Rad zur Arbeit oder in die Stadt. Das liegt, denke ich, erstens daran, dass hier Helmpflicht ist und zweitens, dass Auckland einfach zu hügelig ist.

12. Verkehrssicherheit
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es nicht ungefährlich ist hier Fahrrad zu fahren und auch als Fußgänger hat man es nicht leicht. Denn: die Autofahrer verhalten sich nämlich sehr rücksichtslos gegenüber anderen Straßenteilnehmern. Hier wird niemand über die Strasse gelassen. Wer über eine Strasse geht, muss Angst haben von einem abbiegenden, nicht-blinkenden und viel zu schnellen Auto umgefahren zu werden.

13. „Friday night“
Besonders freitags abends ist es schlimm. Dann fahren Alle mit ihren aufgemotzten Karren durch die Stadt und lassen die Motoren aufheulen. Das ist ein viel diskutiertes Problem in Auckland Ich las zum Beispiel letzte Woche im „New Zealand Herald“ (das ist die Tageszeitung), dass sich die Anwohner oft gestört fühlten und dass das so genannte „Drink-Driving“, also Alkohol am Steuer, oft unterschätzt wird. Die Polizei würde oft einfach weg gucken, denn es sei ja „Friday night“

14. Fußgängerampeln
Die Fußgänger-Ampeln piepen alle laut, wenn es grün wird. Zumindestens die meisten. Es ist nämlich so, dass man sich so an diesen Piepton gewöhnt, dass wir schon an grünen Ampeln ohne Piep gewartet haben, ohne es zu merken.

15. Müll
Das Wort „Recycling“ ist hier fast ein Fremdwort. Hier wird immer noch alles in eine Tonne geworfen. Wenige Firmen sammeln Papier und es gibt einige Glassammelcontainer. Allerdings gibt es hier kaum Glasflaschen. Nur Bier und Wein ist in Glas, alle anderen Getränke kriegt man nur in Plastikflaschen. Und Mehrwegflaschen gibt es auch nicht. Im Supermarkt wird alles in tausende Plastiktüten verpacht. Eigentlich hatte ich gedacht, dass Neuseeland ein sehr Umwelt- und Naturbewusstes Land ist, aber in Sachen Müll müssen sie noch eine Menge lernen.

So, das war erstmal ein kleiner Einblick in die Welt hier unten. Da wir fast täglich neue erstaunliche Dinge feststellen, gibt es später vielleicht einen zweiten Teil hiervon.
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

1. Außendienst-Tagung
23.11.2005 - 23.11.2005
Auckland
Janssen-Cilag hat in Neuseeland zwei Teams mit jeweils sechs Außendienstlern(AD). Am Donnerstag hat sich das eine Team zu einem kleinen Meeting in der Firma eingefunden. Es ging um starke chronische Schmerzen und Pilze. Und ich durfte dabei sein.

Die Agenda war die gleiche wie auf deutschen Tagungen: Umsätze, neue Studien, Erfahrungsberichte, usw. Trotzdem war irgendwie alles anders. Dieses Meeting war einerseits relaxed, andererseits sehr anregend und aktiv. Alle haben zusammengearbeitet und an der Diskussionsrunde haben wirklich alle aktiv teilgenommen. Alle waren gleichwertig, egal ob Außendienstleiter, Produktmanager, AD und sogar ich wurde angehört.

Mehrere AD haben eigene Ideen für den besseren Verkauf des Produkts vorgestellt. Kelly hat zum Beispiel ein kleines Video gedreht, um die Complience der Patienten zu verbessern und so den Ärzten ihre tägliche Arbeit zu erleichtern. Und Linda hatte eine tolle Idee für ein gutes und einfaches Werbemittel, das exakt zum Produkt passt. Anne, die Produktmanagerin, hat dann in der Mittagspause direkt abgeklärt, ob es möglich ist dieses Werbemittel zu bestellen und was es kostet. Und so konnte sie dem Team nachmittags zusagen, dass sie in zwei Wochen alle ein Paket bekommen.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen, wie gut die Zusammenarbeit hier klappt. Es war zu spüren, wie viel Spaß das Arbeiten hier macht. Hoffentlich finde ich in Deutschland auch mal so ein Arbeitsklima.

Der Tag war für mich sehr informativ, sehr spannend, sehr lustig und unterhaltsam und sehr anstrengend. Mittlerweile verstehe ich Englischsprechende sehr gut, aber sich den ganzen Tag ununterbrochen aufs Englische zu konzentrieren, ist doch noch etwas viel.

Montag und Dienstag geht es dann direkt weiter, denn dann hat das andere Team sein Meeting. Diese Gruppe AD’s verkauft Produkte gegen Schizophrenie, verschiedene Psychoseformen und Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Ich bin schon sehr gespannt!

Bis dahin! Heike
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Skytower / Mission Bay
18.11.2005 - 19.11.2005
Auckland
Wahrscheinlich kann man die ganzen Fotos, auf denen der Skytower zu sehen ist, schon gar nicht mehr zählen… heute am Samstag kommen wir nun endlich dazu, den höchsten (Fernseh-) Turm der südlichen Hemisphäre an sich mal zu besichtigen.

Für dreizehn Dollar (Studentenermäßigung) fahren wir auf die erste Ebene und bekommen schon im Fahrstuhl das erste Mal Gänsehaut. Auf einer Seite des Lifts trennt uns nur eine Glasscheibe von dem sich immer weiter entfernenden Erdboden. Und damit nicht genug gibt eine kreisrunde Fläche im Boden die sicht in den Fahrstuhlschacht frei.

Oben bietet sich ein herrlicher Blick über unsere aktuelle Wahlheimat. Dadurch, dass wir eine lange Zeit in Auckland leben, haben wir uns mit dem Fernsehturm Zeit lassen und auf einen schönen Tag warten können. Bei ungetrübter Sicht wollen wir nämlich bis zum Sonnenuntergang warten, um die Stadt bei Tag und bei Nacht bewundern zu können.

Bis zum Sonnenuntergang ist es allerdings noch etwas und wir besteigen noch einmal einen Fahrstuhl (drei Dollar) und erreichen die zweite Plattform auf 200 Metern Höhe. Von hier ist der Blick noch einmal besser. Weniger Menschen (immer diese Touristen ;-) und noch größere Fenster verleiten zum in-die-Ferne-schweifen. Heike allerdings ist ganz und gar nicht nach in-die-Ferne-schweifen zumute - ehr zu in-die-Ecke-verkriechen. Den Glasfußboden auf der ersten Ebene und den schon beschriebenen Fahrstuhl hat sie wirklich sehr gut verkraftet; die nahezu völlig frei Sicht hier oben ist dann aber doch wohl ein wenig viel…

Und dabei gibt es doch noch zwei weitere Steigerungsmöglichkeiten: zum einen kann man sich orange Anzüge überziehen und wie Starkstromtechniker auf Hochspannungsmasten bis auf die zugige und völlig freie oberste Ebene klettern. Und wem das nicht reicht, kann einfach runter springen… am Gummiseil natürlich :-)

Aber Heikes Steigerungswunsch geht wohl ehr Richtung schön-Essen im Sky-Restaurant – auch nicht schlecht.

Sonntag ist bei uns ganz der Entspannung gewidmet und wir machen… nichts! Schön, nicht wahr?

Das einzig Erwähnenswerte ist vielleicht noch meine Skatetour zur Mission Bay. Skaten ist hier im hügeligen Land übrigens nicht ganz so einfach. Rund um unserer Unterkunft sind die Mission Bay und die anschließenden Küsten am besten dafür geeignet; nicht zuletzt auch wegen der schönen Strände und Buchten.

Habe ich eigentlich schon mal von der Auto-Vernarrtheit berichtet? Das Bild unten zeigt sicherlich eins der verrückteren Autos, aber Autotuning ist hier allgemein ein Hobby.
der direkte Blick nach unten
die Harbour-Bridge - hier weht übrigens immer die Flagge des Landes, das gerade Nationalfeiertag hat
Klicke auf Vergößerung um einige Orte erklärt zu bekommen! Beachte auch den Schatten des Skytowers!!
Sonnenuntergang aus der Vogelperspektive
Straßenkünstler an der Mission Bay
sonntags Nachmittag in Auckland
Neuseeland - Land des Motorsports
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Erster Arbeitstag bei "The Church"
13.11.2005 - 13.11.2005
Auckland
Nein, ich bin nicht unter die Mönche gegangen!! Meine Unterkunft ist auch nicht Kloster Auckland! "The Church" ist eine kleine Marketing Agentur mit Sitz in Auckland und Christchurch und für die nächsten Wochen und Monate mein neuer Arbeitgeber.

Mit Focus auf Kreativität ist diese Bude ein echter Glücksgriff für mich. Mit meinen Programmierkenntnissen kann ich sicher viel zu deren Projekte beisteuern und auf der anderen Seite enorm viel für mich herausziehen.

Ich sitze seit heute im Herzen der Agentur - am Meeting-Tisch - und habe so schon ein Projektmeeting und zwei Kundengespräche mitbekommen können. In der übrigen Zeit beschäftige ich mich mit dem Entwurf eines Logos für einen sakralen Chor. Das ist schon jetzt mehr als ich erwartet hätte und ich hoffe, dass es auch die nächste Zeit interessant weitergeht.

Wer sich noch mehr für "The Church" interessiert: hier die Internetseite: www.thechurch.co.nz
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Westküste
12.11.2005 - 12.11.2005
Ahipara
Der Sonntag soll ganz im Zeichen der Natur stehen und so frühstücken wir auf einer weinbelaubten Terrasse.

Auf unserem Plan steht die gemütliche Rückfahrt an der Westküste entlang Richtung Auckland. Dieser Weg soll durch einen Kauri-Wald führen. Aber von den Bäumen später, denn vorher müssen wir noch die „Hokianga Harbour Bucht“ mit einer Autofähre überqueren. Von den aufgeregten Rufen an die Reling gelockt, starren wir alle aufs Wasser. Und tatsächlich, da taucht eine Flosse aus dem Wasser auf. Der erste Gedanke ist „oh, Delphine“, aber es kommt noch besser. Es sind fünf Orca-Wale!!! Wir haben Glück und sie kreuzen die Fähre.

Ca. eine Stunde später stehen wir oberhalb der Mündung dieser flussänlichen Bucht und haben noch mal Glück. Die Wale sind uns bis hierher gefolgt und schwimmen jetzt ins offene Meer. Auch ansonsten ist dieses Mündungsgebiet einfach nur toll, riesige Sanddünen, Sandstrände und schwarze Felsen säumen das Wasser. Der Blick ist so atemberaubend, dass wir sofort beschließen: hier fahren wir noch mal hin!

So und jetzt zu den Bäumen; Kauri-Bäume gibt es nur in Neuseeland und sie werden gigantisch groß und alt. Im Waipoua Forest steht der größte und älteste Kauri im Land. Er ist 51 Meter hoch, der Stamm hat einen Umfang von 17 Metern und er wird auf ca. 2000 Jahre geschätzt. Wirklich ein Gigant. Dieser Baum wird „Tane Mahuta“ genannt und er ist der Legende nach der Sohn von „Vater Himmel“ und „Mutter Erde“. Aus ihm entsteht alles Leben: Pflanzen, Tiere und Menschen. Leider gibt es nur noch wenige dieser Bäume, da ihr Holz sehr begehrt war und leider ist. Die Straße auf der wir weiter fahren ist sehr kurvig. Es wurde nämlich kein Kauri gefällt, um sie zu bauen und so sieht man nach jeder Kurve solch ein Natur-Kunstwerk.

Kurz vor Auckland beschliessen wir noch einen kleinen Abstecher zu machen. Unser Reiseführer empfiehlt den „ Muriwai-Beach“ im November zu besuchen. Dort brütet zu dieser Zeit eine Tölpel-Kolonie. Man kommt auf Holzstegen ganz nah an die Vögel heran, ohne sie zu stören und wir sehen ganz viele junge Tölpel, während die Väter über unseren Köpfen kreisen.

So ein tolles Wochenende kann man fast nur noch mit einem Sonnenuntergang im Meer krönen. Leider spielen die Wolken nicht mit und so versinkt die Sonne heute eben nicht im Meer, sondern hinter Wolken. Trotzdem schön!
die Fahrt durch eine wirklich wunderschöne Landschaft
auf eine Autofähre treffen wir auf diese Wale
und eine halbe/dreiviertel Stunde später noch einmal an der Mündung in den Ozean
diese Bucht werden wir sicher noch einmal besuchen
der größte Kauri der Welt: 51 Meter hoch und 17 Meter Umfang
die Brutstätte der Tölpel
"schlimmer" als auf Mallorca am Strand ;-)
dafür aber umso schöner
und einmal von ganz nah
die letzten Minuten...
...und Sekunden am Strand von Muriwai
360 Grad Bild :-)
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Die Geschichte der Maroi
11.11.2005 - 11.11.2005
Waitangi
Nach einem gemütlichen Frühstück auf dem Balkon mit Blick aufs Meer, erkundigen wir uns in Paihia nach Bootstouren durch die “Bay of Islands”. In dieser Bucht liegen etwa 150 Inseln und uns wurde stark ans Herz gelegt eine Bootstour zu unternehmen. Da diese Touren aber ca. sechs Stunden dauern und wir an diesem Wochenende nicht soviel Zeit investieren wollen, verschieben wir das auf unsere Weihnachts-Sommer-Ferien.

Wir entschließen uns stattdessen ein bisschen Kulturprogramm zu absolvieren.
Und so fahren wir die kurze Strecke nach Waitangi. In Waitangi steht “The Treaty House”, hier wurde 1840 der Vertrag zwischen den Maori, das sind die Polynesischen Ureinwohner von Neuseeland, und der britischen Krone geschlossen. Seitdem gehört Neuseeland zum Commonwealth und die Maori bekamen die gleichen Rechte, wie die Briten. Wie fast immer in der Geschichte, hatten die Maori leider nicht so viel davon und so ist auch heute noch der Unterschied und die Diskriminierung zu spüren.
Neben dem Treaty House sieht man auf dem Gelände noch ein maorisches Kriegskanu in dem ca. 150 Mann Platz finden und ein maorisches “Meeting House”, das man „Whare Runanga“ nennt. Der Platz vor dem Meeting House nennt man „Marae“ und hier finden alle wichtigen Ereignisse statt.
Am 6.Februar ist in Neuseeland “Waitangi-Day”, das ist der National-Feiertag, und dann wird das Kanu aus dem Schuppen geholt und man kann sich “Haka’s” ansehen, das sind maorische Kampftänze. Mal gucken, ob wir da hinfahren.

Unser Weg geht weiter in die Stadt Kerikeri. Dort besuchen wir “Rewa’s Maori Village”, ein nachgebautes Maoridorf.

Da das Wetter ganz okay ist, Sonne und Wolken im Wechsel und ca. 22 Grad, ziehen wir uns dick an, schmeißen die Heizung im Auto an und fahren oben offen. Wusstet ihr, dass man in einem Cabrio bei Regen erst nass wird, wenn man stehen bleibt?

Wir lassen das "Cape Reinga" und den "90-Mile-Beach" rechts liegen, und verschieben das auch auf die Ferien.

Heute übernachten wir in Ahipara, im Nordwesten Neuseelands. In der "Endless Summer Lodge" treffen wir hier natürlich wieder auf Deutsche, sogar die Besitzerin des Backpacker's ist eine von uns.
Auch heute beenden wir den Tag wieder mit einem Strandspaziergang.
80 Ruderer und 50 Passagiere fasst dieses Boot
Versammlungshaus der Maori
kein Haus der "Hobbits" aus "Herr der Ringe", sondern wirklich Unterkünfte der Ureinwohner!
der Strand von Ahipara
Tagesausklang am Strand von Ahipara
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Paihia
10.11.2005 - 10.11.2005
Paihia
Am Freitag durfte ich schon halb zwei meine Arbeit beenden, damit ich mein Wochenende auch richtig genießen kann. Ich bin dann direkt zur Schule, um an Reinhards Graduation teilnehmen zu können. Leider brauchte er nicht offiziell graduieren, und deshalb auch keine Rede halten, da noch nicht 100 %ig feststand, ob er am Montag mit dem Praktikum anfängt. Eine halbe Stunde später kam die Nachricht; ja, am Montag um 10 Uhr geht auch für Reinhard der Ernst des Lebens los, bei der Firma “The Church” ;-).

Eine knappe Stunde später saßen wir in unserem Leihwagen für dieses Wochenende, einem MX 5 Cabriolet. In Auckland selbst haben wir uns kurz verfahren, ansonsten lief Alles reibungslos. Unser Ziel war das Backpacker-Hostel “Captain Bob's Beachhouse” in Paihia. Das liegt direkt an der “Bay of Islands” im Nordosten der Nordinsel.
Nach einem schönen Strandspaziergang und einem Eis für mich, gehen wir heute früh ins Bett, um morgen fit zu sein.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Helau und adieu!
10.11.2005 - 10.11.2005
Auckland
Gut, die Pappnase hat sich heute keiner aufgesetzt und der Unterricht ist heute um 11:11 Uhr ganz normal weitergelaufen - Glück gehabt ;-) Dafür ist diesmal der Freitagstermin um so besonderer: 1:15 pm ist Graduation-Time!

Schon von allen verabschiedet spricht mich plötzlich Steve, mein Lehrer an: "Dein Zertifikat ist gar nicht im Stapel!!" Mir schwant sofort, was hier im Busch ist. Nach dem ganzen Hin und Her mit der Praktikumsstelle ist mein Gespräch mit der letzten Firma erst zwei Tage her und die endgültige Entscheidung ob "Daumen hoch oder runter" ist noch nicht gefallen.

Also läuft die Zeremonie heute ohne mich ab (und dabei hatte ich mir schon ein paar Dankesworte zurechtgelegt), um anschließend noch einmal mit "The Church" zu telefonieren. Jon (kein Schreibfehler) entscheidet sich zum Glück für mich und so bekomme ich doch noch mein Zeugnis. - Schade ist es aber auf der anderen Seite doch, denn Steve ist wirklich ein sehr guter Lehrer bei dem ich noch viel hätte lernen können.
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
08. November 2005 - 02:34 Uhr

Jansen-Cilag - Der Beginn
06.11.2005 - 07.11.2005
Auckland
Meine ersten beiden Arbeitstage bei Jansen-Cilag waren sehr interessant, und sehr anstrengend. Da ich seit Wochen nur flache Schuhe oder sogar Turnschuhe getragen habe, meckern meine Füße nach zwei Tagen Stöckelschuhe ziemlich rum. Besonders weil ich den ganzen Tag stehe und rumlaufe. Ich habe immer gedacht, Bürojobs wären im Sitzen. Aber, ich glaube für Praktikanten gilt das nicht. So habe ich schon eine Proben-Bestellung für die Außendienstler zusammengestellt, eine Info-Material-Sendung an Ärzte verschickt und Mappen für eine Veranstaltung gepackt. Leanne ist sehr froh, dass ich ihr helfe, da sie im sechsten Monat schwanger ist und nicht mehr so schwer heben darf.

Alle Kollegen sind sehr nett und sie bemühen sich viel mit mir zu sprechen, und dann bitte auch noch deutlich, wenn’s geht ;-) Die Arbeitszeiten sind auch sehr nett. Ich beginne um 9.30 a.m., habe mittags eine Stunde Pause und kann um 4.30 p.m. schon wieder gehen.

Ich habe schon eine Menge Einblicke in die tägliche Arbeiten der Firma gehabt und lerne jeden Tag etwas über die Produkte und Fachgebiete. Heute habe ich zum Beispiel viel über Schizophrenie in mich aufgesaugt, hoch interessant!

Zum Glück kann ich, wie zur Schule, auch zu Jansen-Cilag zu Fuß durch den Domain-Park gehen. Gestern bin ich allerdings wegen Fußschmerzen mit dem Bus gefahren.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Liebe Grüße aus Auckland sendet euch Heike