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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Kelly Tarlton’s Antarctic Encounter & Underwater World
05.11.2005 - 05.11.2005
Auckland
Wer sich die Bilder zu unserem heutigen Blog anschaut, könnte meinen, wir wären tauchen gegangen oder am Südpol gewesen.

In Wirklichkeit nehmen wir heute nur den Shuttlebus zur „Kelly Tarlton’s Antarctic Encounter & Underwater World“. Für 20$ pro Person (Studentenermäßigung) dürfen wir die Treppe in die Unterwasserwelt dieses Museums nehmen.

Schon im ersten Raum wird unser Blick auf ein großes Becken gelenkt, aus dem uns die verschiedensten Meeresbewohner begrüßen. Besonders reizvoll sind hier die Rochen, die königlich durchs Wasser gleiten und ihre Runden drehen.

Wir haben Glück, dass wir passend zur Fütterungszeit hier sind und können so der Tierpflegerin bei ihrer Arbeit zusehen. Wie winselnde Hunde, die um ein Stück Wurst bitten, umkreisen die Rochen die Pflegerin.

Nach dem Festmahl der Rochen besteigen wir eine kleine Expeditionsbahn, die uns in die „Tiefen“ der Antarktis bringt. Vor der Kälte geschützt, bekommen wir Pinguine aus nächster Nähe zu sehen und können selbst einen Pinguinvater beim Brüten seines Ei beobachten.

Weiter geht unser Kurztrip in wärmere Gewässer. Neben Rochen und verschiedenen Fischen bekommen wir auch Haie zu sehen. Das besondere an diesem Aquarium ist, dass die Besucher durch einen Tunnel gehen und so die Fische neben und über sich bestaunen können. Rochen gehören übrigens auch zur Familie der Haie, wie wir heute erfahren. Wer sich das Maul mit den Zähnen mal genauer anschaut, weiß auch, warum.

Im letzten Teil unseres Rundgangs werden uns noch einmal ganz besondere Fische und Meeresbewohner vorgestellt. Fische in allen bunten Farben, Seesterne,Schildkröten und Langusten, und sogar Piranhas sind mit von der Partie. Da stecken wir aber besser unsere Nase nicht weiter 'rein ;-)
Wer sich übrigens nie merken kann, ob Pinguine oder Eisbären in der Antarktis wohnen - hier vielleicht eine Hilfestellung: Antarktis setzt sich aus Ant und Arktis zusammen und heißt frei übersetzt: Anti-Eisbär.

Aus dem kalten Untergrund zieht es uns jetzt aber wieder ans Tageslicht und wir gehen den Tamaki Drive noch ein Stück weiter zur Mission Bay. Um ein paar Stunden am Strand zu verbringen, ist diese Bucht nahezu ideal; ist sie doch mit dem Bus für drei Dollar und innerhalb von zehn Minuten zu erreichen. Ideal also auch für uns, den Tag ausklingen zu lassen und uns über die letzten Kapitel unserer Bücher herzumachen.
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Guy-Fawkes-Day
04.11.2005 - 04.11.2005
Commonwealth
„Guy Fawkes Day? Was ist das denn?“
Also, das war so: 1605, in London, hat der Katholik Guy Fawkes, mit einigen Anderen, versucht den protestantischen Herrscher mitsamt dem ganzen Parlament in die Luft zu sprengen. Das ist ihm missglückt. Und so feiert fast das ganze Commonwealth diesen Tag mit Böllern und Krachern. Komisches Fest, oder?

Um einen guten Blick auf die Stadt und das Feuerwerk zu haben sind Reinhard und ich also Samstagabend losgestiefelt und haben mal wieder den Mount Eden bestiegen. Leider war das Wetter so schlecht, Sprühregen und Nebel, das wir nichts sehen konnten. Naja, war trotzdem ein schöner Abend und die Knaller haben wenigstens gehört. Hoch lebe Guy Fawkes, oder auch nicht!
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Court and Graduation
03.11.2005 - 03.11.2005
Auckland
Heute Morgen waren wir mit unserem Lehrer im Gericht an der Albert Street. Dort haben wir uns mehrere Schnellverhandlungen angesehen. Sehr interessant! Dort wurden Leute wegen Vandalismus, Trunkenheit am Steuer oder Ladendiebstahl zu Geldstrafen, Führerscheinverlust oder zu Gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Gut, dass wir gestern die passenden Vokabeln gelernt haben ;-)

Heute Mittag nach dem Unterricht war dann Graduation-Time. Das bedeutet, dass alle Schüler, die die Schule freitags verlassen, ihre Beurteilung und ihre Urkunde übergeben bekommen. Das geht so: Andy, der Manager, steht mit Mikrofon im Innenhof der Schule und alle Schüler drumrum. Er ruft nacheinander die Lehrer mit ihren jeweiligen Studenten nach vorn. Erst sagt der Lehrer etwas über jeden Student und danach sagt jeder Student ein paar Dankesworte.

Also stand ich heute mit meinem Lehrer Steve und Christina, Claudia und Lutz vorne und musste eine kleine Ansprache halten, natürlich auf Englisch :-/ Das muss sich dann ungefähr so angehört haben: Eh, yes, eh, well, eh, many thanks, eh, to my teacher and eh, to my classmates, …Eh! Nice to meet you. Eh, thank you. Eh, Good Bye!
Meine Beurteilung ist übrigens besser, als wenn ich sie mir selbst geschrieben hätte.

Und jetzt noch eine Gute Nachricht von Reinhard. Er hat nächsten Mittwoch wieder ein Vorstellungsgespräch. Diesmal in einer Design-Werbe-Agentur. Ich wünsche ihm, dass es diesmal der richtige, passende, Praktikumsplatz ist. Erstens wäre das einfach toll für ihn, und zweitens muss er dann nächsten Freitag auch die Graduation über sich ergehen lassen ;-)

Schönes Wochenende wünscht euch Heike
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Praktikum
31.10.2005 - 31.10.2005
Newmarket-Auckland
Am Dienstag hatte ich mein Vorstellungsgespräch bei Johnson & Johnson. Wusstet ihr das Jansen-Cilag zur J&J-Group gehört? Diese beiden weltweit bekannten Firmen machen sich bestimmt gut in meinem Lebenslauf.
Also bin ich mit Michael, unserem Student-Service-Man, um 1.30 p.m die kurze Strecke von der Schule zur Carlton-Gore-Street gelaufen, um dort auf Talia und Dagmar zu treffen. Dagmar ist Produkt-Managerin bei Jansen-Cilag und mit ihr werde ich erstmal zusammenarbeiten. Talia, ihre Chefin hat aufgrund meines Lebenslauf entschieden, dass ich besser zu den Arzneimitteln von Jansen-Cilag passe, als zu den Drogerie-Artikel, wie Baby-Artikel, Kontaktlinsen-Pflege, Körperpflege, usw. von J&J. Ich bin ganz ihrer Meinung.
Das Gespräch war sehr gut und ich freue mich schon auf Montag. Ab dann werde ich hoffentlich jeden Tag (von 9.30 a.m. bis 4.30 p.m.) viel zutun haben und viel darüber lernen, was man in einem Büro so macht. Das weiß ich nämlich noch nicht. Weitere Infos dann nächste Woche.
Byebye
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Montagmorgen
30.10.2005 - 30.10.2005
Auckland
Unser Montag beginnt nicht ganz wie geplant. Wer denkt, auf einem Parkplatz mit Parkschein kriegt man höchstens Knöllchen, ist in Auckland falsch. Und auch mit dem Schild „Mon-Sat“ ist wirklich nur der jeweilige Tag bis Mitternacht gemeint. Naja, auf jeden Fall ist unser Mietwagen weg – in den frühen Montagmorgenstunden abgeschleppt! Der nette Mietwagen-Mann hat sich dann darum gekümmert und es hat uns nur! 160 NZD gekostet :-/.
Zum Glück geht der Tag viel besser weiter. Denn wir haben einen neuen Lehrer – Steve!,
nachdem wir uns letzte Woche vorsichtig über Alan beschwert haben. Wir haben jetzt einen super strukturierten und interessanten Unterricht. So macht lernen Spaß. Ich beneide Reinhard ein bisschen, dass er noch länger Unterricht bei Steve hat. Für mich beginnt nächste Woche das Praktikum. Für Reinhard dagegen hat die Schule noch nicht den richtigen Praktikumsplatz gefunden. Das erste Angebot hat er abgelehnt, da „Auckland Adventures“ ihm keine neuen Berufserfahrungen bieten kann. Und so wird Reinhard erstmal weiter die Schulbank drücken.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Coromandel
27.10.2005 - 29.10.2005
Coromandel Island
Nein, das ist keine Zutat für irgendwelche Weihnachtsplätzchen. Coromandel Island ist eine Halbinsel östlich von Auckland und wir haben gehört, dass sie auf jeden Fall eine Reise wert sei. So entscheiden wir uns auch dieses Wochenende für einen Mietwagen und machen uns mit drei Mitstudentinnen aus unserer Schule auf den Weg. (Christina, Saarbrücken; Tuperna und ihre Oma Bodil, Grönland)

Unser erstes Ziel auf Coromandel ist der gleichnamige Ort, den wir auch drei Stunden später erreichen werden. Zuvor führt uns jedoch der Weg zum Highway 25, der uns direkt an der Westküste der Insel gen Norden führt. Wir schlängeln uns mit circa 50 - 70 km/h durch die wunderbare Landschaft und staunen immer wieder über die bewachsenen Bergketten auf der einen Seite, und der endlosen Weite des Ozeans und den vorgelagerten Inseln auf der anderen Seite.

In Coromandel angekommen, beziehen wir im „Tide Water Tourist Park“ unser Quartier für diese Nacht. Als Gruppe mit fünf Personen, sind wir heute nicht in den normalen Backpackerunterkünften untergebracht, sondern genießen den Luxus eines eigenen Hauses. Für umgerechnet ca. 15 Euro pro Person bekommen wir hier eine offene Küche mit angeschlossenem Wohnbereich, Dusche/Bad und WC, doppelstöckige Betten sowie einen eigenen Autostellplatz geboten.

An diesem Abend haben wir nur noch ein leckeres Abendessen geplant und lassen den Tag gemütlich mit einem Spatziergang und einem guten Buch ausklingen.

In der Nacht - so könnte man jetzt vermuten - bekomme ich ganz persönlich die Erklärung dafür, warum die Unterkunft so günstig ist. Das Verlangen nach etwas zu trinken und der gute Wille, beim Gang in die Küche so wenig schlafstörend wie möglich zu sein, verleitet mich im Halbschlaf zu folgendem wagemutigen Plan: die Taschenlampe, griffbereit neben dem Kopfkissen… bleibt aus! Die Leiter am Fußende meines Betts führt in den Umkleidebereich von Christina und wird deshalb… natürlich nicht benutzt. Und so schwinge ich mein Bein selbstbewusst und typisch die-Statik-ist-bestimmt-für-ein-Erdbeben-der-Stärke-neun-ausgelegt-deutsch über das Geländer meines Schlafgemachs. Meine Zehenspitzen berühren schon das Bettgestell unter mir, als mein Mittelohr plötzlich eine stark ansteigende Schräglage bemerkt und verzweifelt hofft, dass das Auge eine ganz logische Erklärung für diesen Zustand bereithält. Mein Auge hingegen weiß aber von alldem rein gar nix - es ist ja schließlich stockdunkel. RUMS!! Das war wohl nichts mit heimlich-aus-dem-Bett :-/

Was ist passiert? Das obere Bett hat leider ohne jegliche Fixierung mit Wand oder unterem Bett in der Gegen 'rumgestanden und ist natürlich nicht mit einem Schwerpunkt jenseits von Gut und Böse zurechtgekommen.

Für die beunruhigten Menschen unter uns sei gesagt: der blaue Fleck am Allerwertesten soll drei Tage später schon mehrere Farbspektren durchlaufen haben und auch der Fuß wird sich dann nur noch sehr wage zurückerinnern können :-)

Der nächste Morgen bringt uns nach einem guten Frühstück schon nach drei Kilometern zum nächsten Ziel unserer Reise. „Driving Creek Railway“ ist der Name einer Eisenbahn mitten durch den „Urwald“, von der man den Eindruck hat, hier hat ein Modellbauer ein wenig übertrieben. Auf Zwergen-Schienen bringt uns eine kleine Bahn innerhalb der nächsten Stunde zu tollen Aussichtspunkten dieser Gegend. Noch viel mehr beeindruckt uns jedoch der Weg an sich. Vegetation wie auf Rangitoto Island (siehe entsprechenden Blog) und steile Berge können wir uns auf dieser Fahrt aus nächster Nähe ansehen - und das auf eine erfreulicherweise wenig anstrengende Art und Weise. Der Hinweis vom Lokomotivführer, Arme und Kopf immer innerhalb der Wagone zu halten, macht übrigens Sinn. Streifen doch nur allzu oft Pflanzen direkt am Wagon entlang. Enge Tunnel und Brücken sind ebenfalls sehr penibel auf die Maße des Zugs ausgelegt.

Auch wenn der Zug mittlerweile kaum mehr anders genutzt wird, ist sein Sinn und Zweck natürlich nicht, Touristen zu kutschieren. In Eigenleistung gebaut, ist er vielmehr Transportmittel für einen Töpfer gewesen, der so sein Material aus den Bergen zur Werkstatt transportiert hat.

Auf der Weiterfahrt unserer Coromandel-Tour sind wir fünf uns alle einig und pflichten unserem Guide auf Schienen bei: „Ist hier vielleicht jemand von Auckland an Board? Ja? – Herzlich Willkommen in Neuseeland!!“

Für die Route in Richtung unseres nächsten Nachtlagers in Whitianga verlassen wir die Küstenstraße und begeben uns auf die Road 309 Richtung Süden - Schotterpiste! Als Höhepunkte dieser Strecke versprechen uns die Reiseführer einen tollen Wasserfall und das Erlebnis, uralte Kauri-Bäume aus nächster Nähe zu sehen. Und beides ist wirklich sehenswert - die Fotos weiter unten sprechen meiner Meinung für sich.

Die zweite Tageshälfte des Samstags gehört einem abgelegenen Strand mit dem Namen „Cathedral Grove“. Ein riesiger Durchbruch innerhalb einer Felswand hat die Form eines gotischen Bogens und hat diesem Strand seinen Namen verliehen. Bei Ebbe gelangt man hier durch zu einem weiteren Strandabschnitt mit noch mehr feinstem, weißen Sand.

Auch wenn gut dreißig bis vierzig Minuten Fußmarsch eingeplant werden muss, und der allein ist hier schon einen Besuch wert, sind wir an solch einem besonderen Ort natürlich nicht ganz einsam. Eine Kajakgruppe trinkt gerade genüsslich einen Cappuccino, während andere sportlich auf ihren Surfbrettern die Wellen bezwingen oder einfach nur am Strand sitzen und auf die Brandung und den Inseln vor sich schauen.

Zurück in der Backpackerunterkunft treffen wir auf Barbara (Baden Württemberg) und Matthias (Bayern), mit denen sich Christina und Tuperna verabredet haben. Bei Chili con Carne verbringen wir unseren Abend in gemütlicher Runde, bevor wir müde ins (!!) Bett fallen.

Mit einem Besuch am „Hot Water Beach“ geht unser Wochenende schon wieder dem Ende entgegen. Doch vor der Rückfahrt wollen wir es wissen. Ist es wirklich wahr, dass es an diesem Strand heiße Quellen ermöglichen, in selbstgegrabenen Wasserbecken der (noch) kalten Wassertemperatur zu trotzen? Mit einer Rental-Shovel (gemieteten Camping-Schaufel) bewaffnet, machen wir uns auf den Weg zum beschriebenen Strandabschnitt. Und wirklich, schon wenig später sitzen die ersten Strandbesucher in ihrer Sandburg und genießen die wohlige Wärme der heißen Quelle. Die Probegrabungen aller anderen - uns eingeschlossen - bleiben heute allerdings ohne Erfolg: nur kaltes Wasser im Boden, hmmm. In solch einem Moment spürt man plötzlich die Solidarität untereinander und von jetzt auf gleich sind nicht nur unsere drei Schaufeln damit beschäftig, wasserseitig der einzigen Fundstelle einen Damm zu bauen, sondern eine ganz Armee. Einige zerstörerische Brandungswellen später ist der Damm endlich fertig gestellt und die freundlichen Badewannenbewohner von nebenan teilen freundlicher Weise ihre Quelle mit uns. „Wir sitzen doch alle im selben …in der selben Wanne!“

Heißes Wasser am Strand, kaltes im Meer und ein gutes Buch im Sonnenbad - so lässt sich dieser Nachmittag beschreiben, bis wir uns (leider) wieder auf den Rückweg machen müssen.

Mit soviel Erlebnissen und soviel Entspannung macht uns auch der Stau auf dem Heimweg nichts aus und wir können ausgeruht und voller Erwartung auf unseren neuen Lehrer in die neue Woche gehen.
unser Gefährt für die nächste Stunde
auf Schmalspur in die Wildnis
selbst Brücken...
...und Tunnel führen uns...
...zu den schönsten und buntesten Orten im Wald...
...und zu den Punkten mit den schönsten Aussichten!
der Wasserfall direkt am Weg
Kauri-Bäume, Neuseelands ganzer Stolz
gewaltig dick
gewaltig hoch
und trotzdem manchmal nicht gerne allein :-)
der Weg zur Cathedral Cove
dieser Felsen gibt dem Strand seinen Namen
der selbstgebaute Pool am Hot Water Beach
Tuperna (rechts) und ihre Oma Bodil links daneben - wie eifrig!!
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Was kommt als nächstes?
26.10.2005 - 26.10.2005
Auckland
Tja, das Wochenende steht vor der Tür und wir hoffen, dass wir auch diesmal eine Menge erleben und zu berichten haben. Wir fahren mit einem Leihwagen zu Fünft auf die Halbinsel Coromandel. Es soll dort wunderschön sein.
Auch was uns die nächste Woche bringt, wissen wir noch nicht. Wir bekommen vielleicht einen neuen Lehrer. Am Dienstag habe ich mein Vorstellungsgespräch für das Praktikum. Ob sie mich wohl nehmen? Reinhard weiss auch noch nicht, wie es mit seinem Praktikumsplatz weitergeht.
Also lassen wir uns überraschen, was als nächstes kommt.
Bis dahin und schönes Wochenende
Heike
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Labour-Day am Piha-Beach
24.10.2005 - 24.10.2005
Piha und Karekare
Was macht man am Labour-Day, dem Tag der Arbeit ohne Fahrrad. Man mietet sich einfach ein Auto und fährt an einen wunderschönen Strand. Gesagt getan und so waren wir am Montag gegen 11.00 Uhr auf dem Weg zum Piha-Beach, der an der Westküste ca. eine Stunde von Auckland entfernt liegt. Der erste Blick von den Hügeln herunter zum Strand war atemberaubend. Ein ca. 1km langer schwarzer Sandstrand, an dem in der Mitte ein riesiger Felsen thront. Der Sand ist wirklich schwarz und schillert in der Sonne grünlich und bräunlich. Die See ist hier sehr rau und es tummeln sich einige Wave-Surfer in den Wellen. Obwohl das Schwimmen hier gefährlich ist, und das Wasser noch saukalt, gibt es doch ein paar Mutige. Leider ist dieser Strand sehr bekannt und deswegen sehr voll.
Auf dem Rückweg sind wir dann einfach noch mal irgendwo recht eingebogen und haben einen großen Glückstreffer gelandet. Erstens ist dort in Karekare ein kleiner Strand im Vergleich zu Piha, wo nur wenige Leute sind. Und zweitens haben wir zwei wunderschöne Wasserfälle entdeckt. Seht selbst:

Liebe Grüße Heike
Piha-Beach von oben
die rauhe See im Westen: Tasmansee am Strand von Piha
"Schöner Wohnen" am schönsten Ende der Welt
drei Fußminuten von der Straße entfernt: natürlicher Wirlpool
diesen Weg folgend...
...kommen wir an diesen zauberhaften Ort
einfach traumhaft schön
der Strand von Karekare: u. a. Drehort des Films "The Piano"
auf dem Rückweg noch ein Zwischenstopp auf Mount Eden
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Waiheke Island
22.10.2005 - 22.10.2005
Auckland / Waiheke Island
In null-komma-nix sind wir heute mit der Fähre zur größten Insel vor den Toren Aucklands übergesetzt. Dem kostenlosen Wanderführer folgend, machen wir uns direkt mal aus dem Staub und verschwinden in den Wäldern dieser Vulkaninsel. Anders als Rangitoto werden wir diesen Tag keinen einzigen Krümel Lavagestein sehen - außer natürlich am Strand und der Küste. Alles ist hier in vollem Saft, wächst und gedeiht. Dass die Insel schon lange keinen Vulkanausbruch mehr erlebt hat, merkt man auch ganz klar an der wirtschaftlichen Nutzung vieler Flächen. Hier treffen wir das erste Mal auf Kühe und Schafe. Was besondere Heike gefreut hat: da steht ein Pferd auf… der Koppe!!

An der Beschreibung kann man gut erkennen, dass die Natur hier etwas weitläufiger ist, als auf Rangitoto. Streckenweise laufen wir über Wiesen und durch hohe Wälder, dann müssen wir uns wieder durch dichtes Gewächs schlagen. Alle Gegenden haben allerdings gemeinsam, dass hinter jeder Ecke ein fantastischer Blick auf das Meer und die umliegenden Inseln fällt.

Nach dem vierstündigen Rundweg kehren wir abends in ein kleines Restaurant ein, das direkt am Hafen liegt und von dem wir die untergehende Sonne bewundern können.

Mit der Fähre um halb neun kehren wir am Ende des Tages wieder in unseren Heimathafen zurück und fallen sicher bald tot müde ins Bett.
saftige Wälder und Wiesen
...und dichter Wald
Weide- und Wein-Land
immer wieder der herrliche Blick aufs Wasser
Sonnenuntergang am Strand
...und etwas weiter am Hafen
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
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Maritim Museum
21.10.2005 - 21.10.2005
Auckland
Das Labour-Wochenende ist angebrochen und hier haben es die Arbeitnehmer etwas geschickter angestellt, als bei uns: nicht an einem festen Datum wird gefeiert, sondern immer am vierten Montag im Oktober - da kommt dann auch kein Wochenende dazwischen!!

Solche Wochenenden sind scheinbar überall auf der Welt gleich. Erst ist alles total voll (Geschäfte und dann die Straßen stadtauswärts), dann ist die Stadt wie ausgestorben. Wir machen jedenfalls aus der Not eine Tugend und nutzen die Situation. Vielleicht sollte ich das ein wenig näher erläutern? Unser Ziel ist es zunächst gewesen, möglichst schnell an einen fahrbaren Untersatz zu kommen, um genau solche Wochenenden zu Touren auf der Nordinsel Neuseelands zu nutzen. Den Campervan, der uns letztendlich am meisten interessierte, haben wir diese Woche aber schließlich doch nicht gekauft. So kurzfristig aber noch umzusatteln und eine Tour vom Reiseveranstalter zu buchen, ist aber auch nicht mehr drin gewesen.

So befassen wir uns halt noch einmal mehr mit Auckland und beschränken uns dieses Wochenende auf öffentliche Verkehrsmittel & Co.

Das erste Ziel, was wir uns für heute vorgenommen haben, hat dann auch bestens geklappt: ausschlafen! (Die Wettervorhersage hat uns die Entscheidung sehr leicht gemacht!) Nach einem guten Frühstück haben wir anschließend den ganzen Nachmittag im Maritim-Museum verbracht (Eintritt für Studenten: 6$) und die Seefahrtgeschichte Neuseelands erkundet.

Zur Einstimmung wird uns hier ein Animationsfilm gezeigt, der den Aufbruch polynesischer Ureinwohner und dessen Besiedelung Neuseelands vermittelt. Vor einer (fast) 180 Grad Leinwand sitzen wir als Zuschauer nicht nur visuell mitten im Geschehen, sondern werden auch per Surround-Sound und mittels Änderung des Raumklimas mit einbezogen. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. Kollegen von nobilia können sich das vielleicht ansatzmäßig vorstellen, wenn sie sich an den Film „mission nobilia“ auf der Hausmesse 2004 zurückerinnern.

In den Museumsräumen bekommen wir dann originale Exponate und maßstabsgetreue Modelle zu sehen. Angefangen bei den Floßen der Maori und deren hochseetaugliche Booten, über Segelschiffe der ersten, europäischen Besucher, bis hin zur heutigen, industriellen und sportlichen Schifffahrt ist alles zu bestaunen. Mit der Seenavigation endet um 17 Uhr unsere Expedition und wir verlassen das Museum für einen ausgedehnten Spatziergang am Hafen.

Mit dem Blick auf den Sonnenuntergang und der Hoffnung eines sonnigen Sonntags, kehren wir wieder zurück zur Unterkunft.
Floße der Ureinwohner Neuseelands
der illuminierte Skytower am Abend
die Wolkendecke bricht zum Sonnenuntergang auf