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Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
04. February 2006 - 13:54 Uhr

Feueralarm
26.01.2006 - 26.01.2006
Auckland
Als uns um halb sechs Uhr morgens ein fürchterlicher schriller Ton weckt, weiss ich sofort Bescheid: FEUERALARM!!! Übrigens, mein dritter hier in Neuseeland!! Einmal bei Janssen-Cilag und jetzt das zweitemal im Campus. Wir ziehen uns schnell ein paar Klamotten an, schnappen uns unsere Wichtig-Tüte (man weiss ja nie) und verlassen unser Zimmer. Draußen erwarten uns schon viele verschlafene Gestalten in Schlafdress und Bademantel. Zum Glück gibt es nach zwanzig Minuten Entwarnung und wir dürfen wieder ins Bett.

Wie wir ein paar Tage später dem Aushang der Campus-Leitung entnehmen, hat wohl jemand geraucht, was im gesamten Campus verboten ist. Der Feuermelder hat daraufhin seine Pflicht getan und der Raucher ist jetzt um 1200 NZ-Dollar, für die angerückte Feuerwehr, ärmer. Shit happens!
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
04. February 2006 - 13:53 Uhr

One-Tree-Hill
21.01.2006 - 21.01.2006
Auckland
Eigentlich sind wir heute von Heikes Kolleginnen Brenda, Leanne und Talia plus Familien zum Brunchen eingeladen, aber der kleine Nathan hatte was dagegen. Um zehn haben wir den Anruf bekommen, dass der Brunch verschoben werden muss, da Leanne heute morgen ihren Sohn bekommen hat. Zwei Wochen zu früh, aber alle gesund und glücklich.

Was können wir also sonst so machen? Im Zweifel, geht der Auckländer auf den Berg...

Manchmal sind die Neuseeländer verrückt. Oder wie will man es bezeichnen, wenn man einen Berg, auf dessen Spitze kein einziger Baum zu finden ist, One-Tree-Hill bezeichnet?

Aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit hat hier ein einzelner Baum gestanden, der von den Maori heilig angesehen gewesen ist. Ein europäischer Einwanderer habe diesen Baum gefällt und somit dem Berg seinen Namesgeber geraubt. Als dann ein europäischer Bürgermeister von Auckland sehr viel später eine Kiefer hat pflanzen lassen, empfand dies ein Maori als Schande und fällte die Kiefer einfach wieder. Heute steht an dessen Stelle ein Obelisk und erinnert an diese Geschichte.

Wer so wie wir, bereits Mount Eden beklommen hat und vielleicht denkt, dass die Aussicht von hier oben nicht ganz viel anders sein kann, der täuscht. Wenn auch dieser Vulkan nur wenige Kilometer von Mount Eden entfernt liegt, ist die Sicht auf Downtown und den Süden von Auckland doch wieder ganz anders. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall und kann später am Fuß des Bergs im Park in relaxter Atmosphäre ausklingen.
Blick auf Mount Eden und Downtown
der Obelisk auf One-Tree-Hill
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
04. February 2006 - 13:52 Uhr

Takapuna / MilfordBeach
20.01.2006 - 20.01.2006
Auckland
Auch an diesem Wochenende bleiben wir in Auckland, denn es gibt noch immer Stellen, die wir noch nicht gesehen haben. Auf einen Tipp von Julia hin - die Schweizerin kennen wir von der Sprachschule und wohnt auch im Campus - fahren wir heute mit dem Bus in den nördlichen Teil von Auckland. Takapuna liegt mit seinem gleichnamigen Strand nördlich von Devonport und lockt mit guter Bade- und Windsurfmöglichkeit.

Aber wir wollen noch weiter und nehmen einen Pfad, der direkt an der Küste entlang bis zum Milford Beach führt. Vorbei an kleinen Buchten und teuren Sea-Side-Häusern ist dieser halbstündige Weg eine gute Abwechselung zum normalen Strandtag.

Am Milford Beach legen wir dann aber endlich eine Pause ein und widmen uns im Schatten unseren Büchern.
nette Häuschen direkt am Meer
der Weg zum Milford-Beach
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
21. January 2006 - 05:09 Uhr

Alltag im Computerzeitalter
07.01.2006 - 19.01.2006
Auckland
In den letzten beiden Wochen ist bei uns wieder der Alltag angebrochen.

Nachdem Heike ihre leichte Bronchitis (fast) wieder los ist, hat auch sie diese Woche wieder mit der Arbeit anfangen können.

Wirklich spektakuläre Dinge sind die Wochen nicht passiert. Wir haben uns den neuen "King Kong" von Peter Jackson angeschaut und wir mussten uns noch einmal mit der "Computer-Frage" auseinandersetzen.

Bisher haben wir noch immer meinen alten Laptop mit einem externen Bildschirm genutzt. Nachdem der Monitorausgang letzten Dienstag dann aber auch aufgegeben hat, sind unsere Improvisationskünste mal wieder gefragt gewesen.

Zunächst habe ich als "alter Bastler" natürlich noch versucht zu retten was zu retten ist. Mit meinem Schweizer Taschenmesser "Cyber Tool" und unter misstrauischen Blicken meiner Kollegen habe ich das alte Schätzchen komplett zerlegt, um an die Hauptplatine zu kommen.

Unter der Lupe ist dann auch tatsächlich der Wackler zu sehen, was mich jetzt vor die nächste Frage stellt: "Was heißt 'Löten' auf Englisch?"

Die Computerläden von heute sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Denn da wo "Reparatur" draufsteht, ist noch lange keine drin. Ich glaube, dass selbst normales Löten für die Asien-Butzen eine zu große Herrausforderung darstellt. Aber bei SMD-Technik strecken die komplett die Flügel.

Mein Kollege Jarred hat mich dann netterweise ein wenig rumgefahren und ich muss sagen, dass ich schon ein wenig ins grübeln gekommen bin, als ich vor einem SMD-Lötkolben stehe. Aber über 100$ für einmal nachlöten, ist mir dann doch zu teuer.

Alle anderen Versuche, an einen Kolben zu kommen, haben dann auch nichts gebracht. Simon ist noch ins Nachbarbüro gegangen und hat mehr einen "Bräter" denn einen Lötkolben in die Hand gedrückt bekommen. Aber nett finde ich es trotzdem, dass die Damen und Herren vom Registrierkassenservice von nebenan so hilfsbereit sind.

Nach ein paar Recherchearbeiten in den Gelben Seiten und ein paar Telefonaten, hat mich Jarred dann nochmal zu einem TV-Fritzen ein paar Autominuten weiter gebracht. Mit 30$ für einmal Löten ist der zwar nicht teuer, aber versuchen will er es wenigstens.

An diesem Tag ist meine Arbeit dann schon vorzeitig vorbei und ich nutze den schönen Tag, um im Domain-Park ein wenig zu lesen, und Heike von der Arbeit abzuholen.

Am nächsten Morgen bin ich dann wieder zum TV-Mann und habe mein Board abgeholt. Leider funktioniert es immer noch nicht; selbst der wackelige Kontakt ist jetzt gar kein Kontakt mehr.

Was tun? Zum einen brauchen wir jetzt irgend ein neues Laptop - für meine Arbeit ist es einfacher und die Blogs möchten wir auch weiterhin schreiben. Zum anderen müssen wir noch irgendwie an die Daten ran (Bewerbungsunterlagen, meine Arbeit für "The Church", ...)

So habe ich mir auch an diesem Mittwoch Nachmittag frei genommen und bin durch Newmarket und Downtown, um nach einem neuen günstigen Laptop Ausschau zu halten und Preise zu vergleichen. Außerdem habe ich ja noch den Bildschirm, den wir im Campus bisher genutzt haben, wieder zurückgeben müssen. (Zum Glück haben wir das Geld wieder zurückbekommen.)

An dieser Stelle ein kleiner Hinweis zum bargeldlosen Zahlungsverkehr in Neuseeland. EFTPOS wird der hier genannt und funktioniert in beide Richtungen. Nicht nur das Bezahlen ist hier mit der EFTPOS-Karte, sprich EC-Karte, möglich, auch Gutschriften können hierüber direkt auf das Konto vorgenommen werden.

Wie schon bei "The Church" angekündigt, bin ich diesen Donnerstag nicht ins Büro, sondern mache mich morgens auf den Weg zu "Bond and Bond". Genau wie "Noel Leaming", wo ich meinen TFT-Bildschirm gekauft habe oder "Harvey Norman", ist auch dieser Laden eine Computer und Hifi Warenhauskette. Hier finde ich für 870$ einen Laptop von NEC.

Nach dem erfolglosen :-( Versuch, den CD-Brenner in das neue Laptop einzubauen - ich will den neuen Laptop schließlich nicht direkt auseinanderbrechen -, habe ich mich erstmal auf die Installation der Programme konzentriert.

Mit Firewall und Anti-Virenprogramm ausgestattet, komme ich dann zum nächsten Schritt: "Datenrettung". Da zum Glück meine alte Festplatte noch in Schuss ist, ist die Lösung diesmal nicht sehr teuer. Für knapp 16$ bekomme ich bei "Global Computers", einem kleinen Computer-Shop mit Internet-Versandhandel, ein externes Gehäuse, um meine 2,5 Zoll Platte an USB 2.0 betreiben zu können.

Daten sind also auch gerettet, als Heike mit einer Überraschung von der Arbeit nach Hause kommt. Sie hat bei der IT von "Janssen & Cilag" ein bisschen gestochert und einen alten Dell Laptop für unsere Zeit in Neuseeland geliehen bekommen.

Das macht zwar meine ganze Installation von heute überflüssig, aber so können das neue Labtop zurückgeben und haben nicht extra eins mit englischer (!!) Tastatur kaufen müssen:-)

Als Happy-End dieser Geschichte können wir auch diesmal die Gutschrift per EFTPOS nutzen und haben auch weiterhin ein Laptop, ohne auch nur einen Cent dafür gezahlt zu haben.
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
09. January 2006 - 11:54 Uhr

Wasserfall am letzten Urlaubstag
06.01.2006 - 06.01.2006
Russel, Whangarei
Nachdem sich Reinhard die letzten zwei Wochen abends in unser Spaceship gequetscht hat, Bildschirm und Laptop auf der Liegefläche und er selbst gebeugten Hauptes auf der Kühlkiste hockend, schreibe ich heute mal ausnahmsweise den Blog ;-)

Heute folgen wir, nach einem gemütlichen Frühstück, der Schotterstrasse Richtung Rawhiti, um uns die Bay of Islands vom Ufer aus ansehen zu können. Und wirklich sehen wir von überall her kleine Inseln vor den weißen Sandstränden auftauchen.

Weiter geht's auf der Roussel Road Richtung Süden entlang der Küste. Unsere Lunch-Pause genießen wir in der "Whale Bay" in der nähe der "Taupiri Bay". Das ist eine kleine Bade-Bucht, die wir nur über einen zehnminütigen Fußweg erreichen. Unter einem alten Baum im Schatten lässt es sich ganz gut aushalten. Auf das Schwimmen verzichten wir heute, denn erstens ist der Wind kalt und das Gekreische der Kinder macht uns auf die Quallen im Wasser aufmerksam. Das muss nicht sein ;-)

Auf den Highway 1 zurückgekommen, biegen wir bei Hikurangi direkt wieder ab, denn auf der Landkarte erzählt uns ein kleiner "Point of Interest" von der längsten Fußbrücke der südlichen Hemisphäre. Lang ist sie wirklich, aber ob sie auch interessant ist ... ?

Als wir etwas später an der kleinen Stadt Tutukaka vorbeikommen, denke ich, dass habe ich doch schon mal gehört. Aber mein Kopf hat die Buchstaben durcheinander gewürfelt, ich kannte bisher nur das Takatuka-Land. Wer noch?

Kurz vor Whangarei halten wir an den Whangarei Falls, die uns ehr zufällig begegnen. Ich würde sagen "Glück gehabt", denn sie sind wirklich schön.

Wir entschließen uns schon heute die nur noch 100 km bis Auckland zurückzufahren, um morgen mehr Zeit zu haben. Und so liegen wir gegen 23 Uhr etwas erschöpft, aber sehr zufrieden mit unserer Reise im Bett und werden hoffentlich von den vielen wunderschönen Eindrücken der letzten zwei Wochen träumen, ... Berge, Vulkanlandschaften, weiße und schwarze Strände, Klippen, Märchenwälder, saftige Wiesen, tolle Bäume, in der Sonne glitzernde Seen, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, ...
schöne Strände nördlich von Russel
schöner als Paihia - der Abstecher lohnt sich
Wanderweg mal anders
Whales Bay - abgelegen und wirklich erholsam
Whangarei Falls
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
09. January 2006 - 11:46 Uhr

Bay of Islands
05.01.2006 - 05.01.2006
Paihia
Die Heiligen Drei Könige sind uns hier leider nicht über den Weg gelaufen. Aber uns ist heute auch mehr nach Strand und Sonne, als nach Gold, Weihrauch und Myrre. Und Strand und Sonne finden wir heute zum Beispiel an der "Doubtless Bay" ( Sorglos-Bucht!, schöner Name für eine Bucht, oder?). Direkt am Highway 10 können wir eine wirklich außergewöhnliche Brandung beobachten.

Wie aus dem Nichts bauen sich kurz vor dem Strand die Wellen ca. einen Meter hoch auf und brechen über die Strandbesucher ein. Und wenn der Wind passen steht, kann man hier eine Wellenbewegung quer zum Strand beobachten.

Vom Strand zum Strand. Unser nächstes Ziel ist "Paihia"" Hier halten wir aber nur kurz und beschließen, ohne eine Delphin-Tour zu buchen, direkt per Fähre nach "Roussel" überzusetzen. Auch wenn in dieser ehemalige, verruchte Ort keinen schönen Sandstrand bietet, finden wir ihn mit seiner wunderschönen Strandpromenade und den hübschen Häusern im Kolonialstil wesentlich schöner, als "Paihia". Schon der Weg über diese Halbinsel ist die Zeit wert und Besucher der "Bay of Islands" sollten hierauf nicht verzichten.

Weiter auf der Russel Road schlagen wir heute an der "Parekura Bay" unsere Zelte auf.
letzter Blick auf den "Lake Ngatu"
sorglos an der Doubtless Bay
der Strand von Russel
die Strandpromenade von Russel kann sich sehen lassen
Blick auf Paihia
malerische Blicke auf Paihia und die Bay of Islands
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
09. January 2006 - 11:41 Uhr

Cape Reinga / Tapotupotu Beach
04.01.2006 - 04.01.2006
Cape Reinga
Die östlichste Stelle Neuseelands haben wir vor einigen Tagen gesehen, heute ist die nördlichste dran. Nach einer langweiligen Fahrt über die gerade Asphaltstraße des Highway 1F mit wenig Blick aufs Meer müssen wir noch rund 20 Kilometern Schotterpiste zurücklegen, bevor wir zum Leuchtturm gelangen. Der Parkplatz ist überfüllt und der Anblick von zwei, drei Bussen warnt uns schon von weitem vor Menschenmassen. Zum Glück verlaufen die sich auf dem Fußweg zum Leuchtturm und wir können den Blick auf die Meere genießen. Hier treffen nämlich der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander und verschmelzen zu einer unendlichen Sicht.

Dieser Ort ist nicht nur wegen des Leuchtturms bekannt, der uns sogar relativ winzig vorkommt. Die Maori glauben daran, dass hier von einem Ast eines alten "Pohutukawa" Baums die Seelen ins Jenseits übergehen.

Etwas Abseits der Meute gönnen wir uns oberhalb des "Te Werahi Beach" eine kurze Pause, bevor wir den 3 Kilometer entfernten "Tapotupotu Beach" anfahren. Hier lassen wir uns an einem menschenleeren, weißen Sandstrand nieder und beobachten die paar Surfer beim Bezwingen der Wellen. Heute gehen wir nicht ins Wasser, nutzen aber die Gelegenheit, einen Schauer unter der eisigen Stranddusche zu nehmen.

Kurz bevor wir die Schotterpiste wieder verlassen, machen wir noch einen Abstecher zu den Sanddünen des "Kahokawa Beach." Sand tobogganing wird das Rodeln auf Sand genannt. Frisch geduscht entscheiden wir uns gegen diesen rasanten Spaß - vielleicht mieten wir uns das nächste Mal ein Brett ;-)

Auch heute schlafen wir wieder am "Lake Ngatu"... und wieder sind wir nicht das einzige Spaceship.
der Leuchtturm am Cape
Tapotupotu Beach ist einen Halt wert
Lust auf Rodeln im Sand?
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
09. January 2006 - 11:37 Uhr

Ninety Mile Beach
03.01.2006 - 03.01.2006
Ahipara
Bei Regen eingeschlafen - bei Regen aufgewacht: das erste Mal Frühstücken bei so einem Wetter beschränkt sich heute auf einen Take-Away-Coffee und ungetoastetes Toast (wie widersprüchlich) im stehen.

Aber die Sonne bricht doch dann und wann wieder durch und wir können die Weiterfahrt Richtung Ahipara genießen. Diesmal nehmen wir nicht die Fähre bei "Rawene", auf der wir das letzte Mal die Wale gesehen haben, sondern nehmen etwas weiter links die Straße - später Schotterpiste - zum Highway 1. Im Nachhinein würde ich aber doch die Fähre empfehlen.

In Ahipara halten wir uns diesmal nur kurz auf. Ursprünglich haben wir geplant gehabt, von hier aus eine ATV-Tour über den "Ninety-Mile-Beach" zu machen. 100 Dollar für zwei Stunden ist mir dann aber doch ein bisschen happig und von Fahrten auf dem "Ninety-Mile-Beach" wollen die Leute auch nichts hören - dann halt nicht.

Dem besagten Strand, der in Wirklichkeit nicht neunzig Meilen, sondern nur ca. neunzig Kilometer lang ist, kommen wir ja schließlich auch mit unserem Spaceship näher. Nach einem ersten Blick auf den Beach halten wir aber erstmal am "Lake Ngatu" bei "Waipapakauri", um dort die Nacht zu verbringen. Hier treffen wir auch das erste Mal wirklich auf ein zweites Spaceship, nicht einfach nur irgendwo auf einem Highway. Das ältere Pärchen aus Schweden ist schon im zweiten Spaceship unterwegs und hat bereits die Südinsel Neuseelands hinter sich. Nach einer längeren Unterhaltung und dem Austausch einer DVD wünschen wir uns gegenseitig eine weiterhin gute Reise - dass wir uns die nächsten Tage immer wieder hier treffen würden, haben wir ja jetzt noch nicht wissen können. Übrigens: bisher haben wir immer brav deutsch auf die Schilder gehört: "Camping verboten". Die beiden aus Schweden gehen eher der Devise nach: "Wenn uns jemand sagt, dass wir verschwinden sollen, dann verschwinden wir halt." Und so bleiben wir zusammen mit noch weiteren Campern hier verbotener Weise.
leider auch ab und zu Realität: die Schönheit der durch Schrott verunstaltet
die Zufahrt zum Ninety Mile Beach - bitte nicht zu schnell fahren ;-)
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
09. January 2006 - 11:28 Uhr

Kauri wohin das Auge reicht
02.01.2006 - 02.01.2006
Omapere
Noch kurz Einkaufen und dann raus aus Auckland. Außerhalb von Auckland gibt es dann aber erstmal frische Croissants für uns und für Spaceship "Kenobi" (so ist übrigens der Name unseres Gefährten; klingelt da nicht vielleicht auch eine "Star Wars"-Glocke?) eine neue 15 Ampere Sicherung. So bekommt auch unsere Kühlbox wieder Saft (den 12 Volt Y-Adapter hat's dahingeschmolzen) und die Fahrt kann weiter gehen.

Auch heute geht es zu einer Stelle, die wir schon von einer Wochenendreise her kennen: die Sanddünen bei Omapere.

Auf dem Weg über den Highway 12 passieren wir noch "Trounson Kauri Park" mit seinen "Four Sisters Kauris." Meist erkennt man in Neuseeland sofort, was die Sehenswürdigkeit ist. Auf diesem Rundweg durch den Wald stehen aber dermaßen viele Kauribäume, dass wir wirklich überlegen müssen, welche vier Bäume die benannten vier Schwestern sind. Und auch zusammengewachsene Bäume finden wir hier mehr als einmal. Zur Erinnerung: auf der "Coromandel" Halbinsel sind auch zwei Bäume zusammengewachsen und sind direkt als sehenswürdig eingestuft worden: "Siamese Kauri"

Am frühen Abend kommen wir dann am "Hokianga Harbour" an. Das letzte Mal sind wir nur auf dem hohen Aussichtspunkt geblieben, heute gehen wir runter zum Strand und bewundern eine wieder einmal andere Form von Natur. Zwar ist der Sand hier fein wie schon oft angetroffen, dicht von kleinen, schwarzen Muscheln besiedelte Felsen haben wir so aber noch nirgends gesehen.

Nach einem ausgiebigen Spatziergang um die Felsenwand herum steigen wir wieder hinauf zum Parkplatz und genießen vor einem leider viel zu bewölkten Himmel den Sonnenuntergang in der Tasmanischen See.

Die Wolken vor der Sonne haben nichts Gutes verheißen und die Nacht an einem kleinen See einige Kilometer weiter ist wirklich stürmisch und regnerisch. Wir parken sogar nachts noch einmal das Auto andersherum, um das Zelt nicht ganz der Schlagseite auszusetzen.
die vier Schwestern bilden ein Viereck
groß, aber dennoch emotional verbunden
die schönste Kunst sieht man in der Natur
"Hokianga Harbour" an der Westküste
die Felsen sind teilweise mit winzigen, schwarzen Muscheln übersät
das Licht der Dämmerung
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
09. January 2006 - 11:22 Uhr

Matamata
01.01.2006 - 01.01.2006
Matamata
Das Frühstück haben wir heute etwas weiter südlich Richtung Matemata eingenommen. Der Highway 29 und 24 bringt uns zu dieser Stadt, die sicher erst durch den Film "Herr der Ringe" oder "Lord of the Rings" berühmt geworden ist. Vor den Pforten der Stadt wurden auf einem Privatbesitz die Szenen um "Hobbiton" im Auenland gedreht. Leider können wir hiervon keine Bilder präsentieren, da wohl das Privatgelände Grund dafür ist, weshalb nur Bustouren dorthin führen. Zum einen sträuben wir uns ein wenig, für den Besuch Geld auszugeben. Zum anderen wollen wir keine mehrstündige Tour unternehmen, in der auch eine Schaffarmbesichtigung enthalten ist. Schafe haben wir schon genug gesehen, Farmleben kennen wir auch und deshalb ist uns die Zeit doch etwas zu kostbar dafür.

Wir machen mit dem Auto noch eine Runde um die Stadt und halten Ausschau nach der Zufahrt zum Drehort. Trotz Karte haben wir keinen Erfolg und respektieren die Privatsphäre des Grundbesitzers. (Vielleicht ein Tipp für die ganz Eifrigen: der Bus fährt ab der Touristen-Info ab und kennt den Weg bestimmt ;-)

Mittlerweile ist es Mittag und es wird doch dringend Zeit fürs Frühstück. Der Parkplatz des "Firth Tower Memorial Museums" ist gerade schön leer und für uns ideal - "Sorry, we're closed."

"Hobbiton" schon fast vergessen kommen wir am "Karaganhake Gorge" an. Diese Schlucht haben wir bereits schon einmal auf den Rückweg von "Rotorua" mit dem Auto durchquert und fleißige Leser werden sich an den einen Kilometer langen Tunnel zurückerinnern.

Weil der Wanderweg durch die Schlucht das letzte Mal geschlossen gewesen ist, probieren wir es heute noch mal. Tipp für Besucher: Wanderung nicht vom Parkplatz der "Karangahake Falls" beginnen, sondern vom großen Parkplatz auf der nordwestlichen Seite der Schlucht (doppelstöckige Brücke über der Straße). Der Weg ist von der ersten bis zur letzten Minute einfach genial und man braucht nicht eine Stunde lang über einen Wirtschaftsweg stur geradeaus laufen.

Und jetzt kurz etwas zu "Karangahake" und der Schlucht. Diese Umgebung ist in Zeiten des Goldrauschs sehr aktiv gewesen und es sind z. T. noch Grundmauern und Überreste aus der Zeit zu sehen. Viele der alten Stollen liegen auf den Wanderrouten und es ist nicht nur erlaubt, diese zu betreten - es ist sogar zwingend notwendig, um die Route fortzuführen!! Ganz dringend empfohlen ist übrigens eine gute Taschenlampe, da einige Gänge wirklich stockduster sind und teilweise weder Ein- noch Ausgang zu sehen ist.

Und immer wieder überquert man den Fluss, der sich durch die Schlucht schlängelt. Bevor es durch den oben schon erwähnten 1 Kilometer langen Tunnel zurück zum Parkplatz geht, kann hier noch ein Abstecher zum Wasserfall gemacht werden. Den sparen wir uns heute allerdings und schaffen es noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen ins Auto.

Nicht schlimm - ist doch ein Zwischenstopp in Auckland eingeplant: Klamotten waschen, duschen und - weil es schon spät ist - eine Runde in einem richtigen Bett schlafen. Und ein richtiges Bett ist es wirklich! Der Weihnachtsmann hat uns nämlich die beiden Einzelbett-Schiffsschaukeln gegen ein richtiges und nigel-nagel-neues Doppelbett getauscht :-)))
nicht die einzige Hängebrücke hier
Überreste des Goldrauschs
die Stollen liegen auf dem ca. anderthalb stündigen Wanderweg
the Gorge - die Schlucht
eine Wanderung mit Abenteuer-Charakter