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Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Schulbericht ;-)
16.10.2005 - 20.10.2005
Auckland
Zwei Wochen Schule haben wir jetzt hinter uns und vor uns. Es ist schwer zu sagen, wie viele Fortschritte wir gemacht haben. Wir versuchen immer miteinander Englisch zu sprechen und auch mit den meisten Mitschülern sprechen wir Englisch. Das ist anstrengend, weil es so schön einfach ist mit den vielen Deutschen, die mit uns zur Schule gehen, deutsch zu sprechen.
Seit letztem Montag sind Reinhard und ich in der Proficiency-Class (Level 6), das ist der höchste Level, wenn man von den Cambridge-Examens-Kursen absieht. Allerdings fühlen wir uns ab und zu noch etwas fehl am Platz. Die Schule hat zurzeit Kapazitätsprobleme, d.h. sie platzt aus allen Nähten, und da wir im supervollen Level 5-Kurs mit die Besten waren, wurden wir hochgestuft. Unser Lehrer ist immer noch Alan, das ist der bei dem der Unterricht etwas langweilig ist. Allerdings hat er ein sehr gutes Allgemeinwissen und wir diskutieren über Themen aus der ganzen Welt, z.B. Vogel-Grippe, Globalisierung, Öl-Reserven, Benzin-Preise, usw. Er erzählt uns viel über Neuseeland. Zusätzlich können wir Themen mit in den Unterricht bringen. Am interessantesten waren die Berichte von Tiara und Teparna von ihren Heimatländern. Tiara kommt aus französisch Polynesien und zwar von der Insel Tahiti (ihr ist ständig zu kalt hier) und Teparna kommt aus Grönland. Alles sehr interessant!

Jetzt liegt das „ Labour-Weekend“ vor uns, das bedeutet, dass wir auch den Montag frei haben, weil dann der neuseeländische “Tag der Arbeit“ gefeiert wird. Da wir in der Auto-Frage noch nicht weiter sind, wollen wir Auckland weiter bei Bus, Fähre und natürlich zu Fuß erkunden. Es gibt noch viele Vulkane, Inseln und andere Sehenswürdigkeiten zu sehen!

Also bis dann,
liebe Grüße Heike
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

"Brewery"
20.10.2005 - 20.10.2005
Auckland
Am Donnerstagnachmittag wurde von der Schule eine Brauerei-Besichtigung angeboten und so was lassen wir uns doch nicht entgehen. Also sind wir mit ca. 15 Studenten zur größten Brauerei Neuseelands gelaufen, sie liegt nämlich im Stadtteil New Market, direkt bei der Schule um die Ecke. Als wir das Gelände betraten, stieg uns sofort ein sehr bekannter Geruch in die Nase. Alle Langenberger wissen von welchem ich rede :-) Die „Lion-Red-Brewery“ ist sehr viel größer als Hohenfelde und produziert über 30 verschiedene Biere. Das bekannteste ist Steinlager, es wird auf der ganzen Welt getrunken. Die Führung war sehr interessant und am Ende durften wir natürlich auch mal probieren ;-)
Und jetzt noch eine kleine Aufgabe an alle Biertrinker: das Englische Wort für Brauerei ist „ brewery“, bitte einmal sprechen! Schwer, ne? Wenn ihr jetzt mindestens fünf Bier trinkt, ist es viel einfacher, versprochen ;-)

Cheers!
Schankraum der Brauerei: Speight's und Steinlager zum Selbst-Zapfen
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Urzeit-Wald
20.10.2005 - 20.10.2005
Auckland
Hallo, liebe Gartenfreunde!

Silke hat gefragt, ob das auf dem Bild von Rangitoto ein Farn ist. Ja, das stimmt. Dort gibt es Farne, die ca. 3-4m hoch sind und die Blätter haben eine Länge von bis zu 1,5m geschätzt. Zusätzlich wachsen dort auf dem Lava-Gestein verschiedene Arten Moos und Flechten. Das ist so, als würde man durch einen Urzeit-Wald laufen. Einfach toll.
Liebe Grüße Heike
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Rangitoto Island
15.10.2005 - 15.10.2005
Auckland / Rangitoto Island
Und schon wieder können - oder wollen wir heute nicht ausschlafen. Unser Ziel ist Rangitoto-Island. Diese Insel liegt ungefähr 30 Fähr-Minuten vor Aucklands Hafen und wird trotz dessen nur drei Mal (am Wochenende vier Mal) angesteuert. Und da die letzte Rückfahrt schon gegen 17 Uhr (werktags 15.30 Uhr) ist, wollen wir natürlich heute so früh wie möglich übersetzen (9:15 Uhr). Rangitoto ist eine unbewohnte Vulkaninsel (Vulkan - was sonst ;-) mit atemberaubender Vegetation. Wer die kanarische Insel „La Gomera“ oder die kanadische Halbinsel „Cape-Breton-Island“ kennt, - viele Grüße an dieser Stelle an Tina, Rafael und in doppelter Weise an Michael - der kann sich in etwa die fantastische Landschaft vorstellen. Schmale Wege, wenige Offroad-Straßen und ansonsten nur Tracks führen die Besucher über die Höhen und durch die Täler der Kraterlandschaft. Aber hier wird man weniger an die Mondoberfläche oder karges Land erinnert, sondern man erlebt vielmehr das bestreben der sich selbst überlassenen Natur, Wachstum und Leben voranzutreiben. Der Blick auf hohe Palmen, Farngewächse und Sträucher wird nur selten von unbewachsenem Lavagestein abgelöst. Wir empfinden es als äußerst angenehm, dass wir hier im dichten Busch ein wenig vor der Sonne geschützt sind. Die Luft ist angenehm kühl und riecht frisch nach feuchter Waldluft. Auch ungeübte Wanderer brauchen keinen allzu großen Respekt vor dieser Insel haben. Sehr gut bis gut gekennzeichnete Wege zeigen einem die unterschiedlich langen und schwierigen Wege zum Krater des Vulkans auf. Heike und ich entscheiden uns an dem ersten Wegpunkt für die längere Route. So schaffen wir es am besten, uns von den anderen Besuchern, die mit uns auf der Fähre waren, abzusetzen. Sehen und staunen, verweilen und die Ruhe genießen. Wer auf Natur pur steht, der ist hier richtig. Oben am Kraterrand treffen wir dann auf die ersten Rückkehrer, die sich bereits wieder auf den Weg machen, die nächste Fähre zu erwischen. Wir hingegen haben Zeit. Zeit die Aussicht zu genießen. Zeit, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Zeit, um einfach nur zu verschnaufen und die Umgebung zu genießen.

Und Zeit sollte man hier schon mitbringen! Um die ganze Insel an einem Tag zu erkunden, muss man schon sehr fit und sehr gut zu Fuß sein. Und selbst dann würde ich noch jedem empfehlen, die Eindrücke nicht nur „abzugrasen“, sondern sich viel Zeit zu lassen und sich ihnen hinzugeben. Wir haben uns jedenfalls schon jetzt entschieden, Rangitoto noch einmal einen Besuch abzustatten, um die Küste und den Strand zu besuchen (natürlich mit Badekleidung!!).

Auf dem Weg zurück zum Hafen machen wir noch einen Abstecher zu den Lavahölen. Riesige Luftblasen müssen für tiefe Einkerbungen in den Felsen gesorgt haben. Noch ein wenig - ich will nicht sagen: enttäuscht - von der geringen Größe der Höhlen, stehen wir plötzlich vor dem Eingang eines Tunnels quer durch den Felsen. (Michael: der hier setzt dem auf Gomera noch einen auf!!!) Nur mit einer Mini-Mag-Lite und der LED meines Taschenmessers bestückt, steigen wir den Eingang in die Höhle hinab. Ein spanisches Pärchen hinter uns wagt es nicht uns zu folgen, aber wir trauen uns durch den dunklen, feuchten Gang. Die Höhe verringert sich mit jedem Schritt und am Ende kommen wir nur noch langsam und tief gebückt voran. Nach ungefähr zwanzig/dreißig Metern sind wir froh, dass wir auf dem feuchten, scharfkantigen Grund nicht ausgerutscht sind und wir uns die Rucksäcke an dem Gestein nicht aufgerissen haben.

Wieder im Tageslicht angelangt, betrachten wir noch einmal den Eingang zu diesem beeindruckenden Tunnel. Dann kehren wir wieder auf den Track zurück, der uns auf den Hauptweg zurückführt. Das spanische Pärchen, das lieber an der Erdoberfläche dem Tunnel folgt, steht plötzlich vor uns und ist sichtlich erschrocken, uns hier zu sehen. Sicher haben sie nicht vermutet, dass wir es bis auf die andere Seite des Berges wagen, sondern doch noch umkehren würden. Falsch gedacht!

Der Rückweg zur Anlegestelle ist bergab sicher weniger anstrengend für die Muskeln, doch sehr viel anstrengender für Sehnen und Gelenke. Leider bekommt Heike das am eigenen Leib zu spüren und ist direkt drei Mal umgeknickt. Wer Heike und ihre Gelenke jetzt nicht kennt, wird sicher vor Schreck kräftig schlucken. Heikes Gelenke sind aber eher wie Gummi und nach einem heftigen Schmerz sei schon nach ein paar Minuten nichts mehr zu spüren. Und das Gelenk ist in der Tat jedes mal wieder ok gewesen - die Sehnen im Wadenbereich aber leider nicht. Schon einen Tag später soll davon aber schon nicht mehr viel zu spüren sein.

Der Abend ist heute nur noch der Küche, dem Billardtisch und dem Bett gewidmet. Das ist ein Tag gewesen - wow!
Blick auf Auckland von Rangitoto Island (der Skytower ist in der Skyline zu sehen)
die Pflanzen nehmen schon fast subtropische Größen an
gigantische Aussicht von hier oben
alle Farben der Natur
der Blick von dem ersten, kurzen Tunnel zum zweiten, langen Tunnel aus Lavagestein
und nochmal den Blick zurück - noch haben die Spanier Mut :-)
der Ausgang auf der anderen Seite des Felsens
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Mount Eden
14.10.2005 - 14.10.2005
Auckland
It’s weekend! Und was macht man da so? Ausschlafen? Party Party Party? Nöö, früh raus und Autos gucken. Wir haben da noch eine Adresse von Babara, einer Mitschülerin von uns, bekommen. Nahe der Karangahape Road (siehe Blog vom Vortag) finden wir eine kleine Lagerhalle, in der Backpacker ihre alten Schinken loswerden wollen. Neuseelands Verschnitt von Xzibit (Pimp my ride) ist hier der Herr im Haus und macht uns die Regeln klar:

„Hey, die Leute stellen hier ihre Vans oder Autos für $65 drei Tage lang ab; und das sind gute Autos, gute Preise und oft sind die noch am selben Tag vertickt. Welchen habt ihr euch ausgeguckt? Diesen hier? Oh Mann, gute Wahl - echt Mann! Ich liebe diesen Van! Und wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt. Für $100 checkt mein Mechaniker für euch den Campervan durch - dann geht der klar!“

„Danke - wir gucken noch mal wo anders!“, denken wir. An sich ist das hier schon eine gute Möglichkeit, einen fahrbaren Untersatz zu ergattern. Aber man kauft hier nur von Privat und da sollte man als Käufer schon etwas von Autos verstehen. Natürlich ist uns bewusst, dass auch ein Händler an den Kilometerständen schraubt und einen abzocken möchte. Bei denen ist man aber (hoffentlich) ein bisschen mehr auf der sicheren Seite, was die Fahrtüchtigkeit angeht.

Bei einem Mietwagenservice ein paar Straßen weiter, der auch Vans zu verkaufen hat, kommen wir heute leider auch nicht viel weiter. Es ist bereits Mittag und der Laden ist schon dicht. Wir entschließen uns deshalb für den zweiten Tagesordnungspunkt auf unserer Samstagsliste: Mount Eden.

Wanderwege führen uns z. T. über Kuhwiesen bis hoch an den Kraterrand eines der vielen Vulkane. Eine geniale Aus- und Weitsicht über Downtown, die Stadtteile und vorgelagerten Inseln belohnen uns für den steilen Anstieg. Besonders bemerkenswert ist für uns der Abstieg in den Krater selber gewesen. Keine Angst: dieser Vulkan ist schon seit Ewigkeiten nicht mehr aktiv und außen wie innen läuft man über Wiese (und Kuhfladen). Wir legen unseren Kopf in den Nacken und es zeigt sich uns eine Perspektive, die wir so noch nie erlebt haben. Unser Blickwinkel reicht gerade so an die jeweiligen Enden der Krater Öffnung und wir sehen einen mächtigen, in sich geschlossenen Kreis über uns. An dessen Rändern sehen wir die anderen Leute, die zu uns herabblicken und die Bäume am Rand. Vergleichbar ist dieser Blick vielleicht mit dem in einen runden Brunnen. Man sieht sich und den Himmel in dem Wasser spiegeln, und ringsherum nur tiefes Schwarz. In unserem Fall ist aber der Blickwinkel sehr viel mächtiger und schärfer.

Nach den vielen Kilometern, die wir heute zurückgelegt haben, gönnen wir uns erst einmal eine Pizza im Stadtteil New Market. Nicht weit von unserer Schule haben wir ein Restaurant aufgetan, in der uns die Atmosphäre sehr gefällt und in dem die Pizzen samt Teig noch frisch hergestellt werden.

Nicht zu Fuß, sondern per Linkbus treten wir dann den Rückweg zum Railway-Campus an. Die andere Richtung des Rundkurses hat bis dahin eh noch auf unserer to-Do-Liste gestanden und bei einsetzender Dunkelheit ist eine Fahrt durch Downtown und Umgebung immer reizvoll.

Mit ein paar Runden Pool-Billard lassen wir heute den Abend im Campus ausklingen und denken an die Partien in zeitlicher und geographischer Ferne zurück, die Heike mit Petra und Frank, und die ich mit Holger oder Michael gehabt haben.
der Krater von Mount Eden
Blick von Mount Eden auf Downtown
Auckland mit Museum, Halbinsel Devonport und im Hintergrund Rangitoto Island
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

War Memorial Museum
13.10.2005 - 13.10.2005
Auckland
„Kaum eine Woche da, schon der erste Schulausflug!“ werden jetzt vielleicht einige denken. Aber dass wir heute ausnahmsweise in dieser Woche bereits am Vormittag Unterricht haben, liegt einzig und allein daran, dass unser Lehrer Alan heute Nachmittag keine Zeit hat. Und da kein anderer Klassenraum verfügbar ist und wir NATÜRLICH NICHT den Unterricht ausfallen lassen wollen, gehen wir halt ins Museum.

Das liegt gute fünf Minuten Fußweg von der Schule entfernt und von außen haben Heike und ich es ja schon häufiger gesehen. Rein kommt man dann mit einer freiwilligen Spende und wird direkt mit Ausstellungsstücken rund um die Geschichte der Maori begrüßt. Hier wird das Leben um Gesellschaft, Kultur und Kampfkunst der Ureinwohner Neuseelands vorgestellt.

Die nächste Ebene ist der Flora und Fauna dieses Landes gewidmet. Von allerlei Getier, das einem heute noch auf dem Schotterweg in die Quere kommen kann, bis hin zum bereits ausgerotteten Moa ist hier alles zu bekunden.

Der dritte Stock ist gerade für uns Deutsche sehr interessant. Rund um den ersten und zweiten Weltkrieg sehen wir hier alles durch die Augen einer anderen Ecke der Welt. Große Flugzeugexponate und nachgestellte Kampfszenen veranschaulichen sehr bemerkenswert die Historie.

Details und Fotos gibt es heute noch nicht zu sehen, weil wir in dieser kurzen Besuchszeit erst einen kleinen Überblick von dem gewonnen haben, was dieses Museum zu bieten hat. Heike und ich werden uns deshalb bestimmt noch einmal an einem verregneten Tag der Bildung hingeben.

Nachmittags machen wir uns noch einmal auf den Weg, uns in Albany, einem Stadtteil von Auckland, ein paar Autos anzusehen. Mehr schreibe ich aber mal nicht dazu… recht schlechte Vorbereitung, leichte Fehlinformationen seitens eines Autohändlers und ewige Wartezeiten auf den Bus lassen uns heute mehr mit unverrichteten Dingen heimkehren - shit happens!

Abends müssen wir heute aber auf jeden Fall auch mal raus, um uns das Nachtleben anzugucken. Auftakeln und chic machen - danach ist uns heute nicht so. Wir probieren stattdessen mal einen anderen Weg Richtung Downtown und Richtung Nightlife-Mile. Karangahape Road soll hier das Zentrum sein. Wir lassen mal einfach alles auf uns einwirken und sind uns unterm Strich einig: eine Mischung aus LA und dem Kietz trifft die Atmosphäre hier wohl am besten. Coole Typen und (!!) heiße Bräute in aufgemotzte Karren lassen hier die Motoren hochdrehen und nicht selten brettert die Polizei durch die Straßen. Auf den Bürgersteigen sitzen die Leute vor den verschiedensten Lokalen: sehen und gesehen werden. Wir entscheiden uns für eine ehr konventionelle Bar und haben Glück, unser erstes Bier hier in NZ noch rechtzeitig vor der Sperrstunde um Mitternacht bestellt zu haben. Die Preise sind ok, wenn man in Euro umrechnet und nicht an die gute, alte DM denkt.

Wenn wir uns jetzt im Sommer noch einmal hier hin verirren werden, kann uns die Salsa-Bar „Cobana“ sicher ihre Gäste nennen - mal schauen.
Nightlife-Mile bei Tag: Karangahape Road
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

noch billiger telefonieren
13.10.2005 - 13.10.2005
Auckland
Hallo, liebe Leute!
Gerade habe ich mit Heike und Roli telefoniert. Ich freue mich sehr, dass die beiden mich angerufen haben. Und zwar für 2,9 cent/min!!! Sie haben die Nummer 019091 vorgewählt.
Das soll jetzt nicht heissen,dass Ihr uns alle anrufen sollt, aber wer möchte, kann es wenigstens billig tun.
Liebe Grüße
Heike
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Zweiter Schultag
10.10.2005 - 10.10.2005
Auckland
Heute war dann also unser erster richtiger Schultag. Nachdem wir ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt hatten, waren wir pünktlich um 11.55 in unseren Klassenräumen. Die Wahlkurse haben wir getrennt. Reinhard quält sich die nächsten Tage mit Teacher Marilyn durch einen Examens-Kurs und ich bin bei Luke im Business-Kurs gelandet. Bei mir war es zwar chaotisch, aber auch sehr interessant. Reinhards Statement nach dem Kurs war nur „Warten wir mal die nächsten Tage ab“. Schwierig an diesen Kursen ist, dass wir dort in bereits bestehende Kurse eingegliedert werden. Da sitzen Studenten drin, die seit mehreren Wochen auf diese Sprachschule gehen. Dementsprechend schwer sind diese Kurse.
Danach hatten wir gemeinsam unseren Hauptkurs bei Alan. Hier sind wir nur zu siebt und es sind alles neue Studenten. Wie durch ein Wunder haben wir beide (sogar ich!) im Einstufungs-Test Level 5 (Advanced-Fortgeschritten) erreicht. Zur Info, es gibt nur sechs Level :-) Teacher Alan ist schon relativ alt, spricht etwas nuschelig und sein Gesicht ist mit solaren Keratosen (Achtung Bioglaner!) übersät. Nach den vier Schulstunden waren wir allerdings alle der Meinung, dass der Unterricht okay ist.
Nach diesem spannenden und ereignisreichen Schultag ist Reinhard erstmal in den Park joggen gegangen, ihr wisst schon ;-) abreagieren, und ich bin zum relaxen zum Hafen spaziert. Dort habe ich mir einen schönen Sonnenuntergang angeschaut und dabei an Euch alle gedacht. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag, während wir gleich schlafen gehen.

Liebe Grüße Heike
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

Achtung: I-Männchen
09.10.2005 - 09.10.2005
Auckland/Sprachschule
Erster Eindruck von dem neuen Leben als Schulbankdrückender (nicht zu verwechseln mit „Schulbankdrückeberger“): Coole Sache mit einer Menge Fun!

Der heutige, erste Schultag ist natürlich recht easy gewesen und da kann man sicher noch nicht wirklich auf die kommende Zeit schließen.
Der Tag beginnt mit dem Einschreiben um 8:45 Uhr und wir bekommen nochmals die wichtigsten Infos als Mappe. Mit der ersten Begrüßung liegt dann auch ganz schnell der erste english-test bei uns auf dem Tisch. „Alles nur, um euch für die Kurse passend einteilen zu können!“ sagt uns Donnie, die Rektorin (man achte übrigens darauf, dass man sich hier direkt mit Vornamen anspricht - da wird auch bei der Rektorin keine Ausnahme gemacht).

Das gehört zur schriftlichen Einstufung. Um die verbale Fitness zu beurteilen, wird direkt noch ein kurzes Interview hinten angehängt, in dem wir uns gegenseitig befragen.

Nach der ersten kurzen Pause nimmt uns Michael mit auf einen Rundgang durchs Gebäude und nach New Market - der Einkaufsmeile direkt nebenan. Mit zwei Worten gesagt: Lage checken.

Während wir uns in der Mittagspause dem leiblichen Wohl hingeben, hocken die Lehrer über unseren Einstufungstest und beratschlagen, wie wir auf die Klassen aufgeteilt werden.

An der Aspect Language School wird in zwei Schichten unterrichtet: morgens von 8:30 Uhr – 11:40 Uhr und nachmittags von 13:40 Uhr – 4:50 Uhr. Das sind die Hauptunterrichtsstunden und je nach Klasse hat man als Schüler entweder den Vor- oder den Nachmittag frei. In der Mittagszeit gibt es noch für die Fulltime-Studenten (also für uns) die Wahlkurse von 11:55 Uhr – 13:25 Uhr.

Die Schüler, die sich heute eingeschrieben haben, sind übrigens durch das Alter und die Kontinente bunt gemischt. Das schönste Beispiel sind z. B. Oma und Enkelin aus Grönland. Ok - die Enkelin ist im Studentenalter und somit nicht sonderlich bemerkenswert. Die Oma hingegen hat am Silver-Age Programm teilgenommen und ist mit ihren schätzungsweise 60 Jahren auch mit von der Partie. Wenn das unser Kurs wäre, dann hätten wir bestimmt unseren Spaß :-)

Für die nächste Woche sind Heike und ich für die Nachmittagszeit eingeplant. Mal schauen, ob wir an den Tagen einfach nur ausschlafen werden, die Hausaufgaben machen oder mit sonstigen Erledigungen füllen.

Wir freuen uns jedenfalls auf die nächsten Tage und Wochen.
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Wetter,Wetter,Wetter
07.10.2005 - 07.10.2005
Auckland
Heute haben wir uns den Wind um die Nase wehen lassen und zwar so richtig. Wir sind zu Fuß zum Hafen (das sind vom Wohnheim nur ca. fünf Minuten) und haben mit der Fähre nach Devenport, einem Vorort von Auckland, übergesetzt. Da Auckland und seine Vororte auf Vulkanen gebaut sind, ist hier alles sehr hügelig. Und so sind wir in Devenport auf einen Vulkan-Hügel gestiegen und haben eine herrliche Rundum-Aussicht genossen. Naja, wir hätten sie sicher genossen, wenn uns der Wind nicht fast umgepustet hätte.
Das Wetter ist hier sowieso sehr interessant. Jetzt im Frühling ist es noch relativ kalt, Pulli und Jeansjacke müssen immer mit. Besonders durch den oft starken Wind fröstelt man häufig. Und zusätzlich ziehen die Wolken, wegen des Windes, sehr schnell. Das erklärt warum es in einem Augenblick regnet und stürmt und im nächsten die Sonne wieder scheint. Regenschirm und Sonnenbrille müssen also immer mit.
Heute Abend wollen wir das erste Mal in unserer großen Küche kochen. Das hat so ein bisschen was von Schulküche ;-)
Mal schauen was uns morgen so erwartet.

Bis dahin
Heike
Blick von Auckland Freemans Bay auf Harbour Bridge
altes Hafengebäude in Auckland
dieser Berg auf Devonport, einer vor Auckland gelagerten Insel, ist heute unser Ziel
Panoramablick vom Devonporter Hafen auf Auckland
Panoramablick vom Devonporter Mount Victoria Reserve auf Auckland
...und hier oben war es wirklich stürmisch!