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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
18. March 2006 - 02:31 Uhr

Lewis Pass und heiße Quellen
13.03.2006 - 13.03.2006
Hanmer Springs
Hier auf der Südinsel, sind wesentlich mehr Tracks und Wanderwege als Return-Tracks ausgewiesen, als auf der Nordinsel. Zum Glück gilt dies nicht für die Alpenüberquerung. Von Greymouth gibt es einen zweiten Pass über das Gebirge und so nehmen wir heute den Weg über den Lewis Pass zurück zum Osten.

Der Weg bis zum Pass ist zwar auch interessant, aufgrund vieler landwirtschaftlich genutzten Flächen und vieler, zum Teil leider auch sehr heruntergekommender Häuser, macht die Strecke unterm Strich aber wenig her.

Bevor wir dann wieder in trockendere Regionen kommen, passieren wir bei Boyle Village die Sylvia Flat Hot Springs. Wie es von der Straße aus scheint, kann man sich hier ein heißes Bad in weniger komerzieller Umgebung gönnen.

Etwas mehr, wenn nicht sogar viel mehr komerzieller geht es in Hanmer Springs zu. Ein paar Kilometer abseits des Highway 7 liegt ein Dorf, dass rund um die heißen Hanmer Springs mit allerlei Attraktionen auf die Touristen wartet.

Nach einer Joggingrunde auf den Conical Hill gönnen wir uns dann für 10 Dollar auch ein Bad in den bis zu 41 Grad heißen Pools. Mit etwas weniger Schwefelgeruch in der Nase und einer schönen Badeanlage in einer noch schöneren Berglandschaft, gefällt uns dieses Bad noch mehr, als das Polynesian Spa in Rotorua.

Nach Sonnenuntergang und einem schnellen Dinner verlassen wir Hanmer Springs wieder und lassen uns auf der Leader Road Richtung Kaikoura für die Nacht nieder.
Wild - auch gerne für die Speisekarte
und hier sind wir schon wieder zurück im Osten
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
18. March 2006 - 02:30 Uhr

Fahrt über den Arthur's Pass
12.03.2006 - 12.03.2006
Arthur's Pass
Das besondere an der Südinsel von Neuseeland ist das unterschiedliche Klima zwischen der Ost- und der Westküste. Viele Touristen nutzen deshalb den Transalpin-Express, um auf Schienen die Alpenkette zu überqueren und den Klimawechsel von trockener Ostküste bis feuchter Westküste zu erleben.

Von verschiedenen Seiten haben wir allerdings gehört, dass die Straßenpässe ebenso interessant seien und man sich deshalb die teuren Zugtickets auch sparen könnte.

Aus diesem Grund lenken wir unser Spaceship heute nach Westen, um über den Highway 73 und den Arthur's Pass in Richtung Greymouth zu fahren.

Der eben beschriebene Klima- und somit Vegitationswechsel kann auf dieser Straße gut mit anderen Sehenswürdigkeiten erkundet werden. Innerhalb von gut vier Stunden gelangen wir von den braunen Steppen und Hügeln immer mehr in saftige, grüne Regionen. Der Ort Arthur's Pass selber ist dann schon von bewaldeten Bergen umgeben und bietet darüber hinaus noch Möglichkeiten zum Wandern.

Wir bleiben aber im Auto sitzen und steigen lieber am Otira-Viadukt aus. Von dem Aussichtspunkt haben wir nicht nur eine gute Aussicht auf die s-förmige, 440 Meter lage Brücke, die die Schlucht überwindet. Hier bekommen wir auch Besuch von mehreren Kea, den frechen und überhaupt nicht scheuen Bergpapageien. Wer nicht aufpasst, dem wird direkt alles angepickt, was nicht niet- und nagelfest ist.

Kurz nach Jacksons verlassen wir für einige Kilometer den Highway und fahren die Route zum Lake Brunner; passieren ihn aber nicht nördlich, sondern südlich auf der Schotterpiste. Einige schöne Blicke auf den See können wir hier zwar erhaschen, der einzige Platz für ein eventuelles Nachtlager ist aber schon von einem Angler besetzt. So gelangen wir schließlich wieder auf den Highway und nehmen auch für heute Nacht die Stelle am Meer, an der wir schon beim letzten Mal die Nacht verbracht haben: am Taramakau River.
die Ostseite mit trockenerer Landschaft
Kunstwerk des Straßenbaus
Kea, der freche Bergpapagei
da wird schonmal ein Wasserfall umgeleitet
hier erkennt man schon die fruchtbare Westseite
sehr fruchtbar... und feucht, die Westseite
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
18. March 2006 - 02:30 Uhr

Hooker Valley
11.03.2006 - 11.03.2006
Mount Cook
Nach einer Nacht mit einigen Regenschauern, werden wir heute morgen gleich zwei Mal geweckt. Einmal klingelt unser Wecker und das zweite Mal ist es der Park-Ranger. Die junge Frau macht uns freundlich darauf aufmerksam, dass hier auf dem Parkplatz des Tasman Valleys das Campen nicht erlaubt sei und sie deshalb fünf Dollar Gebühr pro Person erhebt.

Natürlich bezahlen wir genauso bereitwillig und ohne murren, wie unsere Campernachbarn; wir haben sogar mit einer höheren Strafe gerechnet.

Unsere gute Stimmung ist aber nicht gewichen, da es auch heute wieder ein schöner Tag zu werden scheint. Und gerade heute kommt uns die Sonne besonders recht, haben wir doch eine vierstündige Wanderung durch das Hooker Valley geplant.

Fast immer am Gletscherfluss entlang, führt uns der Hooker Track in Richtung Gletscher und Gletschersee. Der Weg hält sich, was Steigungen angeht, angenehm zurück und so schaffen wir die Strecke an der beeindruckenden Berglandschaft vorbei einigermaßen in der angegebenen Zeit.

Was mir an den Gletschern Fox und Franz Josef ein wenig gefehlt hat, ist hier ausgiebig zu bestaunen: rings um uns herum ragen die schneebedeckten Gipfel bis in die Wolken, und trotzdem können wir hier unten in der Sonne streckenweise kurzärmelig gehen. Nur der kühle Wind erinnert uns heute daran, dass wir bereits Herbst haben.

Zwei Schwingbrücken und gut zwei Stunden interessantesten Wanderweg später, sehen wir den Gleschersee vor uns liegen und wir genießen die Sicht im Windschatten der großen Steine in der Mittagssonne.

Das Gletschereis an sich ist hier von sehr viel mehr Geröll bedeckt als beim Fox oder Franz Josef und nur vereinzelt kann man weißes oder blau schimmerndes Eis entdecken. Dafür strahlen die abgebrochenen Eisblöcke um so mehr in der Sonne und treiben völlig ruhig auf dem See.

Nach der Rückkehr am Auto gönnen wir uns noch eine Dusche am Public Shelter, bevor wir den Ort Mount Cook mit dem gar nicht in Wolken gehüllten Berg wieder hinter uns lassen.

Mit den letzten Blicken auf den in orangen Farben getauchten Mount Cook, einer untergehenden Sonne in den Bergen und schon dem Vollmond am violetten Himmel, genießen wir unser Dinner am Lookout vom Lake Pukaki. Die Landschaft links und rechts bekommt jetzt im letzten Tageslicht nochmal einen ganz neuen Reiz.

Einen letzten Stopp, bevor wir uns schließlich auf einem Picknickplatz niederlassen, legen wir noch einmal an der kleinen Kapelle vom Hinweg ein. Mit dem Vollmond im Hintergrund und seinen Lichtreflexen im Lake Tekapo, strahlt die "Church of the Good Shepherd" nochmal eine ganz besondere Ruhe aus - ganz anders als mit den Touristen-Bussen im Vordergrund, die tagsüber auf dem Parkplatz der Kapelle stehen.
Mount Cook vom Hooker Valley aus
der Weg zum Gletschersee geht durch atemberaubende Landschaft und immer am Gletscherfluss entlang
auch der Hooker Gletscher ist von Geröll bedeckt
besonderer Reiz: Mount Cook im Abendlicht
untergehende Sonne und Vollmond am Himmel: einfach gigantisch
kurzer Stopp am Abend an der Church of the Good Shepherd
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
17. March 2006 - 16:00 Uhr

einmal mehr Kina Beach
17.03.2006 - 17.03.2006
Nelson
Der Laptop ist hungrig nach Energie und da unsere Autobatterie, an die wir immer den Inverter hängen, in letzter Zeit nicht sehr geladen worden ist, suchen wir heute Morgen erst einmal die Touristeninformation auf. Hier wissen wir noch vom letzten Mal, dass man an mehreren Computerplätzen ganz gut sitzen kann und die begehrte Steckdose gleich nebenan sitzt.

Nach ein wenig Vorbereitung wäre jetzt die Zeit, mal wieder Blogs und Bilder hochzuladen. Aber Nelson hat, was Internet angeht, nur Wucher zu bieten. Die Preise für ein bisschen eMail und Surfen sind noch im Rahmen, für USB- oder Laptop-Anschluss bezahlt man aber extra. In einem Laden sollen wir sogar noch für Datenmenge bezahlen...

Ohne aktualisierten Blog aber wenigstens mit aktualisiertem Essensvorrat verlassen wir Nelson und steuern direkt den Kina-Beach für die nächste Nacht an.

Es ist zwar erst drei Uhr, aber was spricht denn gegen einen entspannten Nachmittag und Abend am Strand? Außerdem wissen wir ja, dass es hier in der Gegend um Motueka nicht so ganz einfach ist, einen kostenlosen und legalen Schlafplatz zu finden.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
11. March 2006 - 13:05 Uhr

ein Tag ohne Wolken am Mount Cook
10.03.2006 - 10.03.2006
Mount Cook
Als der Wecker um sieben klingelt und "draußen" noch sehr diesig ist, entschließen wir uns, das Aufstehen noch um eine Stunde zu verschieben. Dann aber hält uns nichts mehr im Bett: die Sonne scheint und wir machen uns ohne Frühstück, direkt auf die Weiterfahrt.

Den Kaffee gibt es dann am Lake Tekapo, wo wir auch in eins die kleine Kapelle "The Church of the Good Shepherd" besichtigen können. Das Besondere an diesem Gebäude aus rustikalem Stein sind neben der Lage am See auch die Fenster direkt hinter dem Altar. Auf diese Art ist die Kapelle am beeindruckensten dekoriert: mit der Schönheit der Natur selber.

An dem nächsten See auf unserer Tour legen wir ebenfalls einen Stopp ein. Hier wird uns ein herrlicher Blick auf den Mount Cook geboten, der uns heute sogar ohne Wolken bescherrt wird. Warum das so besonders ist? Die Erklärung liegt in der Übersetzung des maorischen Namens Aoraki - was soviel heißt wie: "der Berg, der durch die Wolken stößt."

Und der heutige Tag gehört zu unserem Glück nicht zu den durchschnittlichen 270 Tagen im Jahr, an denen der Gipfel von Wolken verhangen ist.

Nach einem kurzen Besuch im Ort Mount Cook und der dortigen Touristeninformation, biegen wir in die Schotterstraße Tasman Valley Road. Von hier führen einige Wanderwege ab, von denen wir uns für die in Richtung Gletschersee und Gletscher-Lookout entscheiden.

Hier in Mount Cook sind die eigentlichen Attraktionen nämlich weniger der gleichnamige, höchste Berg Neuseelands, sondern der Hooker und Tasman Glacier. Diese beiden Gletscher, wobei letzterer der größte Neuseelands ist, fließen westlich und östlich am Bergkamm hinab, dessen höchste Erhebung der Mount Cook ist.

Der Blick auf den Tasman Gletscher ist für uns, die wir ja mittlerweile schon gletschererfahren sind, nochmal ganz besonders. Hier sehen wir dicke Eisblöcke, die bis zu dutzenden von Kubikmetern groß, auf dem Wasser treiben. Der Motorboot-Crew machen aber vielmehr die kleinen Brocken zu schaffen. Die hindern sie daran, ihre Boote leichtfertig an die Anlegestelle zu bringen und ihre Besatzung aufzunehmen.

Fasziniert von den Eisblöcken, wird uns erst am Lookout klar, das dieser Gletscher noch auf eine andere Art besonders ist. Die bewegenden Eismassen sind unter einer Wasserschicht verborgen und sind deshalb gar nicht so touristenwirksam, wie vielleicht die am Fox oder Franz Josef. Trotzdem übertrifft meiner Meinung nach dieser Gletscher die anderen bei weitem, ist er doch noch viel schöner von den Bergen der Alpen umgeben. Wie mein Urteil allerdings bei nicht so schönem Wetter ausgesehen hätte... wahrscheinlich wäre der Fox Glacier da mein Favorit.

Bevor wir morgen dann noch den Hooker Glacier uns anschauen, machen wir es uns hier aber erst mal für die Nacht gemütlich.
das Altarbild: Blick auf den Lake Tekapo
das erlebt man nicht oft: Mount Cook ohne Wolken
noch einmal Mount Cook im Zoom
der Gletscherfluss vom Tasman Glacier
wenn auch mit viel Geröll bedeckt, ist der Gletscher dennoch beeindruckend
Mount Cook noch einmal von näher
Blick zurück aufs Tasman Valley
Gerölllandschaft vor den Gipfeln der Alpen
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
11. March 2006 - 11:11 Uhr

Warten auf besseres Wetter
09.03.2006 - 09.03.2006
Christchurch
Nach einem ausgedehnten Frühstück und einer Lesepause fahren wir nach Lyttleton. Das ist die Hafenstadt von Christchurch. Hier sind die ersten vier Schiffe mit englischen Siedlern in Neuseeland angekommen.

Hierher gelockt hat uns die sogenannte Timeball-Station. Seit dem 19. Jahrhundert fällt hier um Punkt 13.00 Uhr ein Ball auf einem dicken Turm an einer Stange runter. Der Turm steht für alle Seefahrer sichtbar auf einer Anhöhe über Lyttleton und so haben die Seefahrer ihre Uhren immer ganz genau stellen können. Diese Timeball-Station zählte zu den fünf genausten Zeitmessern der Welt.
Sehr interessant! Allerdings heute nicht für uns, denn als wir dort ankommen, stolpern wir über das Schild "Wegen Reparatur geschlossen" und so passiert um 13. 00 Uhr gar nichts.

Und so geht’s für uns wieder zurück ins Zentrum von Christchurch.

Unseren Nachmittag gestalten wir mit Joggen (Reinhard), Spazieren im Botanischen Garten mit Eis (Heike) und schwimmen im Aqua Leisure Center (beide).

Heute abend sind wir auf dem Cathedral Square. Freitag abend sind hier mehr Leute als sonst. Wir sehen einige junge Männer Fussball spielen, andere sitzen herum und eine Gruppe Jugendlicher spielt Gitarre, singt und sieht sehr nach christlicher Organisation aus. Wie wir kurze Zeit später erfahren ist das die Gruppe "Youth in Mission".

Die jungen Leute haben erst einen dreimonatigen Präperationskurs in Neuseeland, um dann weitere drei Monate in ärmeren Ländern der Welt zu helfen. Sie sind in Gruppen für z.B. Südamerika oder Russland/Osteuropa eingeteil.

Wir sprechen mit zwei der Mädels, eine aus den USA und eine aus Kanada, da sie von den Leuten auf dem Platz wissen möchten, wo sie "hingehen" - Where are you going?

Nach einer Runde Internet-Cafe und mit einer guten Wettervorhersage im Gepäck verlassen wir Christchurch heute Abend in Richtung Mount Cook. Wir wollen den langweiligen Teil des Highway 1 durch die Ebene von Canterbury bei Dunkelheit fahren, um morgen früh direkt mit einem tollen Blick auf die südlichen Alpen zu starten. Hoffen wir mal, dass das Wetter hält was es verspricht. Vielleicht können wir einen Blick auf den "Berg, der durch die Wolken stößt", also fast immer in Wolken gehüllt ist, werfen.

Nachdem wie die letzten Nächte am Transportmuseum genau in der Einflugschneise des Flughafens verbracht haben, ist unser heutiger Schlafplatz nur passen: keine fünfzig Meter von dem Rastplatz am Highway 1 entfernt, hören wir so manches mal heute Nacht Züge vorbeirattern... nicht schlimm - die Müdigkeit siegt.
der Hafen von Lyttleton
die Timeball-Station - leider zur Zeit in Reparatur
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
10. March 2006 - 13:38 Uhr

Christchurch und Antarktis
08.03.2006 - 08.03.2006
Christchurch
Unser heutiger Tag beginnt sehr informativ, denn wir besuchen das International Antarctic Center am Flughafen von Christchurch.

Christchurch nennt sich mit Recht "Gateway to Antarctica", also Tor zur Antarktis, da von hier die meisten Expeditionen und Versorgungsflüge der Welt zur Antarktis starten. Bis zur antarktischen Küste sind es nur ca. 1800 km und nur die Südspitze Südamerikas ist näher dran.

Wir lernen hier wirklich viel über den windigsten und trockensten Kontinent der Welt. Trocken? Jaja, hier gibt es im Jahr weniger Niederschlag als in der Sahara. Im Gegensatz zur Arktik ist die Antarktik auch wirklich ein Kontinent, also mit Land unter dem Eis. Die Antarktis gehört zu keinem einzelnem Staat, sondern wird von einer großen Staatengemeinschaft verwaltet.

Als James Cook im 18. Jahrhundert um die Antarktis segelte, entschied er, das dieses Land nicht für den Menschen geeignet sei, da es dort zu kalt wäre. Heute haben viele Länder ganzjährig besetzte Stationen in der Antarktis, und zwar zu Forschungszwecken. Hier wird unter anderem das Ozonloch erforscht oder auch die Auswirkungen der Erderwärmung und die daraus erfolgende Eisschmelze.
Da die Antarktis mal zum Großkontinent Gondwana gehörte und nicht immer so kalt war, können die Forscher auch viel aus Fossilien und Bohrungen ins Eis und die Steine darunter erfahren.
Und natürlich wird den hier lebenden Tieren viel Beachtung geschenkt. Um die Antarktis herum sind unterschiedliche Meeresströmungen, die besonders viel Krill beheimaten. Das zieht viele Wale, wie den Blauwal, Seevögel und Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten an.
Zu meinen Favoriten zählen auch die Pinguine, die es hier zahlreich gibt.

Das Museum hat wirklich viel zu bieten, und nicht nur Wissen, auch für den Spaß ist gesorgt. Wir werden zum Beispiel, dick eingepackt, in einen Kälte-Wind-Simulationsraum gesteckt. Brrrr! Wir schlendern durch die original nachgebauten Räume der Scott-Base, das ist die neuseeländische Forschungsstation. Und wir fahren mit dem "Häggelund". Das ist ein Amphibien-Fahrzeug, das in der Antarktis viel genutzt wird. Hier wird es ehr dazu genutzt Touristen einmal richtig durchzuschütteln. Das war ein Spaß!

Nachdem wir von der Antarktis wieder in Neuseeland angekommen sind, gucken wir uns heute noch ein wenig Christchurch an. Die ganze Stadt ist sehr englisch. Hier lebten die ersten Siedler aus England und Queen Victoria schaut von ihrem Steinsockel am Victoria Square auf uns herab. Viele alte gotische Steinhäuser sind gut erhalten und der Stadtkern mit der Cathedral, natürlich anglikanisch, und dem Cathedral Square gefällt uns gut. So ein wirkliches Stadtzentrum fehlt Auckland leider.

Was uns nicht gefällt ist der Blick auf die Wettervorhersage. Da es Richtung Landesinnern und Westen die nächsten Tage regnen soll, verschieben wir unsere weiter Planung und entschliessen uns morgen noch in Christchurch zu bleiben.

Die selbst gemachten Burger im Park schmecken hervorragend und nach einem Abendspaziergang durch die Stadt fahren wir wieder zu unserem Schlafplatz von gestern.
vier Jahreszeiten innerhalb weniger Minuten im International Antarctic Center
Wind- und Kaelte-Simulation
mit diesem Haeggelund gehts auf die Piste
in Schieflage...
...und sogar ins Wasser
der Clocktower von Christchurch
ebenso historisch: die Tram Bahn
die Kathedrale von Christchurch
von innen...
...und nochmal bei Nacht
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
10. March 2006 - 13:37 Uhr

nochmal Halbinsel und Christchurch
07.03.2006 - 07.03.2006
Banks Peninsula
Jaja, netter Rastplatz, bis die Horde junger Männer kam, die bis in den frühen Morgen laut gefeiert hat. Viel geschlafen haben wir heute nacht nicht. Trotzdem stehen wir früh auf und frühstücken erstmal schön in Barrys Bay.

Das Wetter sieht vielversprechend aus und so wollen wir noch einen Tag auf der Halbinsel Banks bleiben. Hier ist es wirklich sehr schön.

Unser Weg führt uns quer durch die Berge zur Okains Bay. Dort angekommen verziehen sich die letzten Wolken Richtung Meer und wir können endlich mal wieder richtig am Strand liegen. Leider knallt die Sonne so stark auf uns herab, dass wir nach einer Stunde wegen Sonnenbrandgefahr meinen lang ersehnten Strandtag beenden und weiterfahren.

Zigzag über Schotterpisten, ganz nach Reinhards Geschmack, geht’s nach Little Akaloa. Nach einer kleinen Lunch-Pause dort fahren wir zurück zur Summit Road. Die Ausblicke, die wir auf den Straßen dieser Halbinsel geniessen, sind wirklich beeindruckend.

Nach einer weiteren kleinen "Stein-sammeln-und-Füße-vertreten"-Pause am Kaitorete Spit, hier sollen Halbedelsteine zu finden sein, verlassen wir den französischen Teil Neuseelands und fahren über den Gebbies Pass nach Christchurch.

Heute abend warten nur noch das "Aqua Leisure Center", ein Spa-Bad, und McDonalds, nachdem wir keinen Pizza-Hut finden konnten, auf uns.

Bei einsetzendem Regen brauchen wir etwas um einen geeigneten Schlafplatz zu finden, werde dann aber in der Nähe von Yaldhurst fündig.

Zum Schluss für heute möchte ich mich einmal bei Reinhard bedanken, der jeden Abend fleissig unseren Tag beschreibt, Fotos sortiert und alles fürs Internet vorbereitet. Vielen Dank!
unserer erster Schaf-Stau
Okains Bay
weisser Sand und heisse Temperaturen
Okains Bay von weiter oben
unsere letzte Bay: Little Akaloa
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
10. March 2006 - 13:36 Uhr

französische Halbinsel
06.03.2006 - 06.03.2006
Banks Peninsula
So ruhig gestern Abend unser Schlafplatz gewesen ist, so stürmisch haben wir ihn in der Nacht erlebt. Um die Windgeräusche nicht direkt am Kopf zu haben, haben wir uns dann irgendwann zum Fahrzeuginneren gelegt. Da leidet die Kopffreiheit ein wenig drunter, aber immer noch besser, als komplett ohne Zelt zu schlafen, wie unsere Nachbarn im "Saturn".

Unser Wecker klingelt um sieben und eine Wolkendecke empfängt uns im neuen Tag, die auch bis zum späten Nachmittag nicht aufreißen soll.

Die Route, die wir uns heute vorgenommen haben, deckt sich sicher mit 50% der Besucher dieser Halbinsel: wir wollen über den Highway 75 bis nach Akaroa und über die Summit Road wieder zurück. Die anderen 50% der Besucher fährt die Strecke anders herum ;-)

So fahren wir also durch die schon gestern eingeleutete Hügellandschaft mit seinen recht trocken anmutenden Weiden und Grasebenen. Hier fühlen wir uns ein wenig wie in "Marlboro Country" aus der Werbung.

Der Ort Akaroa wirkt wie auch die anderen Siedlungen, die wir heute durchfahren, sehr französisch - soweit man das in so einer Gegend erwarten kann. Jedenfalls fallen uns immer wieder französiche Namen an Geschäften und Straßen auf und wir hören sogar, wie sich zwei Männer auf Französich unterhalten.

Grund für diesen französichen Anstrich ist die erste Besiedelung der Halbinsel durch französische Einwanderer. Auch wenn bei deren Ankunft der Vertrag von Waitangi bereits unterzeichnet gewesen ist, sind die Siedler trotzdem hier geblieben - bis heute.

Mit Blick auf die Wolken, die immer wieder über die Berge schwappen, begeben wir uns auf die Summit Road und sind bald komplett von Wolken umgeben. Trotzdem lohnt sich die Strecke, weil wir immer wieder eine schöne Aussicht auf die Buchten genießen können.

Zu einer fahren wir dann auch. Die Le Bons Bay soll einen sehr schönen, einsamen Strand haben und nur von ein paar Ferienhäusern umgeben sein. So finden wir die Bay auch auf und sind tatsächlich zeitweise die einzigen am Strand - eine herrliche Bucht, um bei rauer See die Gedanken einfach schweifen zu lassen.

Zurück fahren wir nicht die selbe Strecke, sondern biegen noch hier in der Siedlung rechts in den Camerons Track ein. Diese einspurige Schotterstraße gehört mal wieder zu der Sorte Weg, von dem wir den Leuten von Spaceships besser nichts erzählen sollten.

Die Straße führt einsam bis in die Berge hinauf und in die grobe Richtung der Lavericks Bay. Bis dorthin können wir dann aber doch nicht mehr vordringen, ist die Straße dort nur für Offroad-Fahrzeuge ausgeschrieben.

Wir fahren dann doch lieber links zur Summit Road zurück; aber nicht ohne an einer windstillen Stelle am Weg eine Pause einzulegen. Hier befinden wir uns auf einer Höhe, wo wir die Wolken durchbrochen haben und uns die Sonne das erste mal heute so richtig auf den Pelz scheint.

Und dann haben wir das Glück, dass die Wolkendecke fast gänzlich verschwindet und wir den Rest der Touristen Route mit den schönsten Aussichten weiterfahren können.

Den Tag schließen wir heute mit dem Sonnenuntergang am Birdlings Flat. An diesem Strand, der nahtlos in den Kaitorete Spit übergeht, sucht man vergeblich nach feinstem Sand. Und auch der erste Blick mit den weniger schönen Häusern im Umfeld ist ein wenig enttäuschen. Wer aber wirklich bis zum Wasserrand herunter geht und, so wie es uns zum Schluss ergeht, komplett alleine ist, der wird von der Wirkung der Umgebung sprachlos sein. Vor einem bauen sich die Wellen zu einer heftigen Brandung mit ordentlichem Getöse auf. Rechts reicht die Sicht entlang des Spits bis zum Horizont und zur untergehenden Sonne. Links sind die braunen Berge in die orangen Sonnenstrahlen gehüllt und hinter einem sieht man nur Kiesstrand, Himmel und sonst nichts!!

Für die Nacht fahren wir aber doch wieder ca. 10 Kilometer Richtung Little River zurück, wo wir von der Straße aus einen netten Rastplatz am Lake Forsyth ausgemacht haben.
die Landschaft ist wirklich reizvoll
Le Bons Bay - der Name spricht fuer sich
Le Bons Bay nochmal von oben
eine Rast ueber den Wolken
gerade die Schotterpisten eroeffnen uns die interessanteren Gegenden
und immer wieder diese Aussichten
der Ort Akaroa von oben
Sonnenuntergang am Kaitorete Spit
schwarze Schwaene in der Daemmerung
The Church of the Good Shepherd
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
06. March 2006 - 13:27 Uhr

Fahrt an der Ostküste in Richtung Christchurch
05.03.2006 - 05.03.2006
Dunedin/Christchurch
Als erstes steht heute Bowling auf dem Programm. Keine Pins und keine Bahn, dafür aber mit besonders großen Kugeln aus Stein.

Am Strand von Moeraki, ca. 80 Kilometer nördlich von Dunedin, finden wir die Boulders. Diese Steinkugeln sind bei Eruptionen aus Gasblasen entstanden und sind im Durchmesser bis zu 1,5 Meter groß. Auch wenn wir nicht bei Ebbe diesen Strand besuchen, können wir dennoch die Kolosse aus geringer Entfernung bewundern.

Beim nächsten Stopp geht es uns einmal mehr um das Wildlife von Neuseeland. In Oamaru gibt es gleich zwei Pinguin Kolonien zu sehen. Eine der Gelbaugen Pinguine etwas weiter außerhalb der Stadt, und eine der Blau-Pinguine direkt am Hafen.

Da wir mal wieder zu früh dran sind, haben wir auch diesmal kein Glück, die Pinguine zu sehen. Um so mehr Glück haben wir allerdings am ersten Strand, wo sich ein Pinguin-Junges aus dem Nest gewagt hat und neugierig zwischen den Büschen herlugt. Weniger scheu sind hier die Seelöwen, die ohne viel Regung die Mittagssonne genießen.

Am Schauplatz am Hafen erwartet uns dann der Super-Touristen-Nepp. Per Bussen werden hier gegen späten Nachmittag die Touristen herangekarrt, die sich dann für teuer Geld auf der Tribüne (!!!) niederlassen dürfen. Wahrscheinlich wie auf Kommando kommen dann die Pinguine an und dürfen durch ein Gatter zu ihren von Menschenhand gebauten Nestern. Und das nennen die dann Wildlife!

Ein Gutes hat allerdings dieser Ort: hier finde ich einen Lederhut, vor dessen Modell ich schon öfter gestanden, ich ihn allerdings nie in schwarz gefunden habe.

Die nächsten Kilometer bis Christchurch ziehen sich dann ganz schön hin. Hier leben die Landwirte so richtig auf und bepflanzen jeden Quadratmeter mit Getreide, oder lassen ihre Tiere darauf weiden. In praktischen Rechtecken sind die Felder angeordnet und der Highway 1 führt fast nur sturr geradeaus.

Eine Lese-Pause am Meer und der Weg zu unserem Schlafplatz auf der Banks Halbinsel südlich von Christchurch, entschädigt dann aber die langweilige Fahrt. Hier ist es landschaftlich wieder wesentlich reizvoller und die braun-grüne Hügelumgebung auf der einen Seite, wie auch das Grasland an Kaituna Lagoon direkt vor dem Kaitorete Spit auf der anderen Seite, ist wirklich einladend.
Steinkugeln aus Gasblasen
teilweise mit interessanten Oberflaechen
Pinguin-Strand etwas ausserhalb von Oamaru
Seeloewen entspannen hier... und ab und zu guckt auch mal ein Pinguin vorbei :-)
Sonnenuntergang auf der Banks Peninsuela