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Neuseeland
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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
02. April 2006 - 05:00 Uhr

Goodbye New Zealand
25.03.2006 - 25.03.2006
Auckland, Seoul, Frankfurt
Auch der Himmel weint heute, an dem Tag unserer Rückreise.

Gegen 10 Uhr haben wir uns mit Leanne und Darin verabredet, um unsere eingelagerten Koffer zu bepacken und uns noch einmal ein wenig länger mit ihnen unterhalten zu können.

Auch jetzt wirken die beiden etwas verschlafen - der kleine Nathan (heute 9 Monate alt) scheint noch immer hohe Ansprüche zu stellen.

Um nicht wieder bei Regen mit unseren Koffern über Bordsteinkanten holpern und riesige Pfützen durchqueren zu müssen, bringen wir unser Gepäck schon einmal vorab zum Flughafen, bevor wir unsere Checkliste weiter abarbeiten: Benzin und Gas auffüllen, Post am Campus checken und dort restliche Habseligkeiten auf den Free-Table stellen, und schließlich Campervan zurück zu Spaceships bringen.

Dann ist auch schon Zeit, bei strömenden Regen den Air-Bus zu nehmen und am Flughafen einzuchecken.

Trotz unseres Pakets, dass wir schon vorabgeschickt haben, müssen wir uns noch von einigen Kilo Übergepäck entledigen, bevor wir dann endlich die Koffer aufgeben und mit fast zwei Stunden Verspätung vom Boden abheben.

Knapp zwölf Stunden geht es zunächst gen Norden. Unser Platz am Notausgang wartet wie erhofft mit übermäßiger Beinfreiheit auf, was uns gerne das Zugeständnis wert ist, im Ernstfall den Flugbegleitern zur Hand zu gehen und den anderen Passagieren beim Verlassen der Maschine zu helfen.

Aber auch die normalen Plätze der Boing 747 lassen kaum ein Gefühl von zu wenig Beinfreiheit aufkommen und so lehnen wir uns entspannt zurück und stellen uns schon einmal mental auf unsere Ankunft in Deutschland ein.

Worauf freuen wir uns am meisten? In diesem konkreten Moment vielleicht auf eine Mahlzeit, die nicht wie ein alter Fischkutter riecht ;-) Aber schon vom Hinflug wissen wir ja, dass man auf jeden Fall ganz genau hinhören muss, was die freundlich lächelnde Dame einem da andrehen möchte. Ich habe sogar Glück, dass bei der sagenhaften Auswahl zwischen Fischsuppe und Seefisch letzterer nicht mehr zu haben ist. Nach einigen Überredungskünsten genieße ich unter den neidischen Blicken meiner europäischen Mitreisenden ein Fleischgericht und einen Streifen Pizza.

Zwischenstopp in Seoul bedeutet heute für uns gut sieben Stunden Transit-Lounge. Ein Sonnenaufgang über den Bergen begrüßt uns zurück auf der Nordhalbkugel und mit Lesen, Bummeln und ein wenig Fernsehen vergeht die Zeit recht zügig.

Schon vor sechs Monaten habe ich mich köstlich über eine noch schrägere Version von "Deutschland sucht den Superstar" amüsiert. Noch verrückter kommt mir allerdings die Live-Übertragung einer LAN-Party vor. Ich kann’s kaum glauben: auf einer Bühne mit dramatischer Effekt-Beleuchtung sitzen Knirpse von vielleicht zehn-zwölf Jahren und daddeln um die Wette. Vor der Bühne kreischen und jubeln die Fans im gleichen Alter ihren Idolen zu, wie sie à la Micromachines mit kleinen Fahrzeugen durch die virtuelle Landschaft heizen.

Mit kaum Verspätung setzt dann auch die zweite Boing nach ebenfalls fast zwölf Stunden sicher in Frankfurt auf. Zoll, Kofferausgabe und Abholung des Mietwagens geht dann fix von Statten und schon eine Stunde später verlassen wir den Flughafen. Jetzt gilt es wieder, sich an den Rechtsverkehr zu gewöhnen, wieder von Hand zu schalten und dabei die Kupplung nicht zu vergessen.

Wolkenverhangender Himmel, Regen und sogar einen Hagelschauer, Schallschutzwände rechts und links der Autobahn... wir sind wieder in Deutschland. Aber wenigstens die Sonne zwinkert uns noch einmal kurz zu und gut dreieinhalb Stunden später fällt unser Blick nach einer unvergesslichen Zeit in einem traumhaften Land wieder auf die Skyline unserer Heimat Wiedenbrück und Langenberg.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
02. April 2006 - 05:00 Uhr

Goodbye to all those nice places in Auckland
24.03.2006 - 24.03.2006
Auckland
Heute finden wir zum Glück noch einmal die Zeit, ein letztes Mal all die Besonderheiten zu besuchen, die Auckland für uns so einzigartig machen. Wir sitzen ein letztes Mal am Hafen und blicken auf die Harbour Bridge, Devonport und die Inseln Rangitoto und Waiheke. Wir gehen noch einmal den Lover’s Walk im Domain-Park und liegen auf dem Gras, während weiter unten Männer in Weiß Cricket spielen. Wir werden sogar noch Zeuge einer christlichen Hochzeit, die im Park bei strahlendem Sonnenschein zelebriert wird. Und wir gehen natürlich noch einmal die Parnell Road auf und ab, wo wir direkt nach unserer Ankunft vor sechs Monaten die Stadt das erste Mal zu Fuß erlebt haben.

Mit einigen Souvenirs in der Tasche sind wir uns später zurück beim Backpacker einig: gut, dass wir uns diesen Tag des Abschieds noch einmal gegönnt haben.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
02. April 2006 - 04:59 Uhr

zurück in Auckland
23.03.2006 - 23.03.2006
Auckland
Zurück in Auckland überkommen uns gemischte Gefühle. Wir fahren mit unserem Spaceship stadteinwärts und sehen den Skytower, der uns immer Orientierung gegeben hat. Wir fahren durch die Straßen, durch die wir so oft zur Schule und später zur Arbeit gegangen sind. Und wir sehen natürlich den Railway Campus, der für vier Monate unsere Heimat gewesen ist.

Es wird uns bewusst, dass die Wochenenden, wie auch ganz besonders die zwei Wochen im Sommer und die letzten sechs Wochen, zu der Zeit in Neuseeland gehören, in der wir am meisten gesehen haben und wir von der einzigartigen Landschaft überwältigt worden sind.

Wir sind uns aber auch bewusst, dass wir diese Orte wahrscheinlich nur einmal zu sehen bekommen haben und empfinden deshalb wie nach einem ganz besonderen Urlaub.

Auckland ist hingegen ein Ort, in dem wir für eine Zeit lang gewohnt und gearbeitet haben. In dem wir Menschen länger als nur einen Moment begegnet sind. Auckland ist eine Stadt, in der wir zuhause gewesen sind. Jetzt, wenn wir wieder zurückkehren, wird uns bewusst, dass die Zeit um ist und wir schon bald wieder das Flugzeug besteigen müssen.

Für die letzten drei Tage haben wir uns noch einmal einen Backpacker gegönnt. So können wir heute schon einmal klar-schiff "auf" unserem Spaceship machen.

Alles gut sortiert, genießen wir heute nur noch unser Abendessen - mal wieder an einem richtigen Tisch und auf richtigen Stühlen - und den schönen Blick auf Downtown von unserem Balkon aus.

Wie bestellt, leuchtet der Skytower diese Tage in dem gleichen, kräftigen Blau, wie bei unserer Ankunft vor sechs Monaten.
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
24. March 2006 - 05:30 Uhr

Sonnenschein und dicke Wolken
22.03.2006 - 22.03.2006
Whangapoua, Miranda
Nach einer Nacht mit Regen, rechnen wir heute mit dem Schlimmsten. Aber uns ist die Sonne wohl gesonnen und nur riesige Quellwolken schieben sich durch die Lüfte. (Einige bedrohlich wirkende Wolkenketten lasse ich jetzt mal unter den Tisch fallen... vor denen sind wir nämlich immer erfolgreich geflohen ;-)

Die Nacht etwas vor den Toren des Orts verbracht, fahren wir für das Frühstück wieder zurück zum Ortskern und zum Strand. Lesen in der Sonne und immer mal wieder aufs Meer schauen - das haben wir uns für heute vorgenommen.

Während eines Anflugs von Aktivitäts-Wahn und mit der Gewissheit, die kalte Stranddusche nutzen zu können, mache ich mich auf und jogge ein paar Runden am Strand. Diesmal barfuß unterwegs, melden die Waden anschließend, dass sie mehr gearbeitet haben, als auf soliden Grund. Und auch die Fußsohlen werden sicher die nächsten Tage eine Hornhaut bilden, werden sie doch im ständigen Wechsel von Wasser und reibenden Sand merklich beansprucht.

Weiter geht es für uns auf dem Highway 25 gegen den Uhrzeigersinn. Ganz in Ruhe und mit vielen Pausen an schönen Stränden, gelangen wir schon bald auf die westliche Küstenstraße, die eine, wenn nicht DIE Attraktion der Coromandel Peninsula ist.

Vorbei an Bilderbuchlandschaften und Bergen, die an die Landschaften von Modelleisenbahnen erinnern, schlängelt sich die Straße mal auf Meereshöhe, mal durch die Berge - aber immer an der Bucht "Firth of Thames" entlang.

Die weiteren Attraktionen dieser Halbinsel haben wir schon beim letzten Besuch gesehen und so verlassen wir Coromandel über die einspurige Brücke bei Kopu. Wenig später biegen wir dann auch vom Highway ab und nehmen lieber die wesentlich schönere "Pacific Coast Tourist Route" nach Auckland.

Eine Nacht trennt uns allerdings noch von der Stadt, in der wir Neuseeland vor einem halben Jahr betreten haben. Nördlich von Miranda gesellen wir uns mit dem Blick (diesmal) auf Coromandel zu einigen anderen Campern und genießen noch ein letztes Mal die "Wildnis."

Apropos "wo wir Neuseeland vor einem halben Jahr betreten haben"... Mit der Fahrt über Coromandel Peninsula schließen wir heute übrigens auch den Kreis der Erkundung von Neuseeland. Denn unser erster Ausflug raus aus Auckland hat genau dieses Ziel gehabt.
immer einen Blick wert: die See mit seinen vorgelagerten Inseln
Berge, Wiesen und Wälder in ansprechender Kombination
die Küstenstraße ist hier perfekt in die Landschaft eingefügt
und hier sieht man die Halbinsel nochmal vom Festland
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
24. March 2006 - 05:29 Uhr

zwei traumhafte Strände mit Sonnenschein
21.03.2006 - 21.03.2006
Whangamata, Whangapoua
Heute machen wir einen auf Sommer. Unser Wecker klingelt um sieben und wir ziehen direkt Shorts und T-shirt an. Noch vor dem Frühstück gesellen wir uns zu den ganz Hartgesottenen und schwimmen ein paar Bahnen im Freibad direkt neben der Schule.

Den verdienten Tee bzw. Kaffee genehmigen wir uns dann am Strand, wo wir schon gestern bis abends spät gesessen haben. Und dann machen wir es uns gemütlich, um bei Meeresrauschen ein wenig zu lesen, den Kindern von der Rettungsschwimmer-Schule beim Wellenreiten zuzuschauen und um einfach die Sonne zu genießen.

Der Strand mit der Promenade hier in Whangamata ist wirklich zu empfehlen und lohnt sich für jeden, der feinen, weißen Sand liebt. An Wochenenden und im wirklichen Sommer wird es hier wahrscheinlich um einiges belebter sein, aber wer wie wir in der Woche den Ort besucht, wird die meisten Ferienwohnungen mit verschlossenden Gardienen und den Strand wohl gepflegt und sauber vorfinden.

Ein weiterer Strand von dieser Sorte finden wir in Whangapoua. Noch edyllischer und noch einsamer haben wir am späten Nachmittag die Bucht zeitweise sogar ganz für uns alleine. Hier wird uns mal wieder bewusst, wie schön doch Neuseeland ist und wie ungerne wir diese Landschaft verlassen wollen.

Aber vielleicht hat Tanja, mit der wir heute telefoniert haben, recht: wenn wir wieder zurück nach Deutschland kommen, werden uns viele Dinge, die uns bisher wie selbstverständlich vorgekommen sind, plötzlich auffallen.
Coromandel - Synonym für traumhafte Blicke
eine Landschaft wie von der Modeleisenbahn
Neuseeland putzt sich für unsere letzten Tage noch einmal so richtig raus
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
21. March 2006 - 12:26 Uhr

über Taupo bis zur Coromandel Halbinsel
20.03.2006 - 20.03.2006
Whangamata
Das mit dem Sonnenschein zum Frühstück hat schonmal ganz gut hingehauen. Wir müssen sogar zum Schluss in den Schatten wandern, da wir sonst zusammen mit der Butter wegfließen würden.

Endlich mal wieder in Shorts und T-shirt, geht’s weiter nördlich Richtung Taupo. Mit einem Stopp im Tongario National Park wird es heute allerdings nichts. Der große Onkel da links ist mal wieder in Wolken - aber wir hatten ja bereits das vergnügen. Nach Taupo im Sonnenschein wird es dann wieder wechselhaft mit Sonne und Regen. In Rotorua bekommen wir die Hucke nass und in dem Örtchen Whangamata sitzen wir bis spät abends (ungefähr acht/neun Uhr ;-) wie in einer lauen Spätsommernacht direkt am Strand.
und wieder durchqueren wir die Desert-Road
und wieder durchqueren wir die Desert-Road
diesmal liegt der Tongario National Park in Wolken
der Strand von Whangamata
toller Abend-nach dem Regen am Nachmittag
für uns ist das Wasser zu kalt, aber den Kindern von der Rettungsschwimmerschule bestimmt nicht
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
21. March 2006 - 12:25 Uhr

letzter Tag auf der Südinsel
19.03.2006 - 19.03.2006
Ngakuta Bay, Picton, Wellington
Die letzten Stunden auf der Südinsel von Neuseeland verbringen wir dort, wo wir auf den Tag genau vor fünf Wochen nach der Ankunft die erste längere Pause gemacht haben. In der "Ngakuta Bay" mit Blick auf die Marlborough Sounds werden wir auch heute wieder mit Sonne und einer leichten Brise verwöhnt.

Mit etwa 10 Minuten Verspätung geht dann unsere Fähre zurück nach Wellington. Das Schiff mit dem Namen "Arahura" ist um einiges kleiner als die Fähre, mit der wir hierher gekommen sind. Diesmal sind wir für die Überfahrt auch besser gerüstet und begeben uns mit extra dicker Kleidung direkt aufs Oberdeck.

Die erste Stunde durchqueren wir die Marlborough und entschädigt uns ein bisschen für die Fahrt mit dem Postboot in Havelock, die wir ja jetzt doch nicht mehr mitmachen können.

Dann geht es aufs offene Meer und in die Cook Strait. Trotz dass wir auch heute wieder eine ruhige Überfahrt haben, kann man doch immer wieder in etwas bleiche Gesichter sehen - gut, dass wir von Seekrankheit verschont sind.

In Wellington angekommen, packt uns direkt der Herbst: mit dunklen Regenwolken verhangen, schafft es die Sonne heute nicht mehr, wirkliche Urlaubsstimmung in uns aufkommen zu lassen.

Ohne wie geplant für das Abendessen einzukaufen, machen wir es uns heute mit einer Cajun-Chicken-Pizza von Pizza Hut einfach und sind dann schon wieder auf der Road. Schade, dass es jetzt um sechs Uhr schon wirklich dunkel ist und wir die Landschaft nördlich von Wellington nicht mehr bewundern können. Wäre so schön gewesen: mit den letzten Sonnenstrahlen Wellington verlassen und dann die langweilige Landschaft bis Taihape im Dunkeln durchfahren.

Ein Trost ist aber, dass es weiter nördlich nicht mehr so düstere Wolken gibt und wir auf unserem Rastplatz kurz vor der Desert-Road morgen vielleicht sogar im Sonnenschein aufwachen.
noch mal ein Blick auf die Marlborough Sounds
und dann geht es schon wieder zurück auf die Cook Strait
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
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Langenberg
Germany
18. March 2006 - 16:00 Uhr

Rabbit Island
18.03.2006 - 18.03.2006
Nelson
Unsere Zeit in Neuseeland ist immer wieder von Spontanität geprägt gewesen... heute überdenken wir unsere Pläne, die letzte Woche an der Golden Bay zu verbringen. Die Strände dort sind zwar erste Klasse, aber wir wissen von der ersten Woche auf der Südinsel, dass öffentliche Duschen oder Schwimmbäder (so gut wie) nicht vorhanden sind.

So entscheiden wir uns für folgende Planänderung: falls es überhaupt für Morgen oder Übermorgen möglich ist und die Kosten 100 Dollar nicht überschreiten, wollen wir die Fähre zurück zur Nordinsel umbuchen. So hätten wir die Möglichkeit, wirklich ganz in Ruhe nach Auckland zurückzufahren und vielleicht am Lake Taupo und Tongario National Park nochmal zu halten. Außerdem hätten wir auch nichts dagegen, die Coromandel Halbinsel östlich von Auckland noch einmal zu besuchen.

In Motueka stürmen wir also die Touristeninformation und tatsächlich sind noch einige Plätze für heute Nacht und Morgen frei. Die Differenz zwischen unserem bereits gezahlten Fahrpreis und dem von morgen Mittag beträgt dazu nur 65 Dollar - das Geld ist es uns auf jeden Fall wert und wir schlagen zu.

Schade um die Golden Bay, aber wir drehen natürlich direkt auf dem Absatz um und setzen die Segel Richtung Picton.

Zum Glück ist der Weg nicht so weit und wir müssen keine Eile haben. Am Schild "Rabbit Island" kann ich dann diesmal nicht einfach vorbei fahren. Bisher gemieden, weil nirgends näher erwähnt, geschweige den empfohlen, fahren wir diesmal die vier Kilometer zur Halbinsel. Unsere Hoffnung, dort vielleicht einen netten Platz zu finden, wo wir den Tag verbringen können, wird bei weitem übertroffen. Schon die Einfahrt wirkt mit vielen Picknickplätzen sehr einladend und wir sind uns sicher, hier etwas Passendes zu finden.

Wir folgen allerdings der Straße bis zum Ende und gelangen auf einen Parkplatz direkt vorm Meer. Die Sonne scheint und der Strand mit feinstem Sand ist schön sauber (keine Algen, Muscheln & Co.). Ins Wasser haben wir uns allerdings nicht getraut. Auch wenn wir nicht die Einzigen gewesen wären, ist uns die Wassertemperatur in dieser Jahreszeit nicht mehr so geheuer.

Als es am Nachmittag in der Sonne wieder kühler wird und wir aufbrechen, sind wir uns einig: dieser Strand ist DER Geheimtipp und entschädigt uns für die Golden Bay!!

Und wieder einmal kommen wir durch Nelson und wieder einmal machen wir hier einen Halt. Diesmal probieren wir das Schwimmbad aus. Das "ASB-Bank Aquatic Center" ist mehr als nur ein Pool und kann sogar mit Wellenbad und SPAs werben.

Ich möchte jetzt nichts beschwören, aber diesmal wird es wohl das wirklich letzte Mal sein, dass wir Nelson hinter uns lassen.

Heute müssen wir uns übrigens schon ehr um einen Schlafplatz kümmern. In der letzten Nacht sind die Uhren eine Stunde zurückgestellt worden. Nicht nur, dass jetzt der Zeitunterschied zwischen hier und Heimat wieder nur noch elf Stunden beträgt, ist es jetzt schon um acht Uhr abends stockdunkel.

Unser Vorteil ist aber, dass wir die Gegend kennen und wir den "Cullen Point Lookout" kurz hinter Havelock als einen ruhigen Platz in Erinnerung haben.
unter Rabbit-Island hätte man sich auch was anderes vorstellen können
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
18. March 2006 - 02:48 Uhr

Fahrt Richtung Golden Bay
16.03.2006 - 16.03.2006
Blenheim, Nelson
Genau eine Woche, bevor wir die Fähre zurück auf die Nordinsel nehmen werden, sind wir sozusagen mit dem Pflichtprogramm durch. Blenheim hat uns leider nicht viel zu bieten - noch nicht einmal einen Waschsalon - und so ziehen wir im Aquatic Center noch ein paar Bahnen, bevor wir uns in Richtung Golden Bay auf den Weg machen.

Wir haben uns überlegt, dass wir die letzte Woche nochmal so richtig entspannen und da sind die goldenen Strände der Golden Bay genau das Richtige für uns - hoffentlich macht die Sonne mit!

Die Nacht auf den Weg dorthin, verbringen wir in Nelson, wo wir schließlich auch einen Waschsalon finden. Mit frischer Wäsche gesellen wir uns dann auf dem Parkplatz vor dem Tahunanui Beach zu einer Reihe von anderen Backpackern. Schätzungsweise zehn Vans und PKWs stehen hier aneinandergereit und hoffen wahrscheinlich wie wir, Friday Night einigermaßen ruhig zu überstehen.

Natürlich bleiben wir diese Nacht NICHT von heulenden Motoren verschont. Teilweise befürchten wir sogar, dass jeden Moment ein Fahrzeug außer Kontrolle gerät und in unser Spaceship kracht, während die "Verrückten" ihre Runden auf dem Parkplatz drehen. Aber wir haben Glück und irgendwann nach Mitternacht wird es dann endlich etwas ruhiger.

Die einzige Unruhe kommt dann nur noch von den Flugzeugen, die direkt über uns zum Flugplatz fliegen oder von dort her kommen.
die Fahrt von Kaikoura Richtung Norden: wunderschöne Küstenstraße
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
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Langenberg
Germany
18. March 2006 - 02:32 Uhr

Whalewatching und andere In-Aktivitäten
14.03.2006 - 15.03.2006
Kaikoura
Wer kulinarisch und auch biologisch etwas für Meeresbewohner übrig hat, der wird an dem kleinen Ort Kaikoura nicht vorbeikommen. Hier hat man zum einen die Möglichkeit, Wale, Delphine und andere Meeresbewohner zu beobachten, zum anderen wird hier eine besondere Lobsterart für den Weltmarkt gefangen - und natürlich auch zum Verzehr angepriesen.

Während Heike per Boot auf Walsuche geht, steht mein Sinn mehr für die Landschaft und nehme deshalb den Kaikoura Peninsula Walkway. Der beginnt an der Touristeninformation, führt am östlichen Kean Point vorbei und schlängelt sich über die Weiden der Halbinsel immer an der Küste entlang zurück zum Ort. Um die angegebene Zeit von zwei Stunden ein wenig zu verkürzen, ziehe ich mir die Joggingschuhe an und verbinde so das Angenehme mit dem Nützlichen ;-)

Richtig schön ist meiner Meinung nach der Weg vom Point Kean bis zur South Bay. Mit der Möglichkeit, Seehunde aus nächster Nähe bei der Mittagsruhe zu beobachten, führt der Wanderweg steil hinauf bis zum Leuchtturm an der östlichen Spitze der Halbinsel.

Muschelsucher werden bei Ebbe vielleicht den Weg direkt unten am Strand bevorzugen, ich genieße allerdings lieber den Blick aus der Entfernung auf die Küstenlinie. Ein wenig erinnert mich die Aussicht und der Weg hier an den zum Jack's Blowhole in den Catlins. Auch hier ragen die Klippen teils steil aus dem Meer hinauf und auch hier führt der Weg zum Teil über Weiden. Die gelb-braunen Farben der Landschaft finde ich allerdings um einiges interessanter als in den Catlins.

An der South Bay führt der Weg wieder zurück auf Meeresspiegelhöhe. Das letzte Stück bis zur Siedlung South Bay ist dann wirklich nur noch bei Ebbe begehbar. Von hier geht es wieder zurück zur Touristeninformation in Kaikoura.

Meine Empfehlung für diejenigen, die keine zwei Stunden wandern möchten: wer direkt am Parkplatz vom Point Kean beginnt und sich in der South Bay wieder abholen lässt, hat gut eine Stunde gespart und bekommt dennoch den schönsten Teil der Strecke zu sehen. Außerdem kann man seine Fitness direkt an der ersten Steigung am Parkplatz messen und entscheiden, ob man weiter geht.

Den Joggern unter uns wird es auf diesem Weg sicher wie mir ergehen: wer die ganze Runde läuft und den ersten Abschnitt am Strand hinter sich hat, wir ganz automatisch die eine oder andere Geh-Pause einlegen. Entweder führt der Weg zu steil bergauf oder bergab, oder die Steilküste direkt neben dem Weg flößt einem soviel Respekt ein, dass man lieber einen Gang hinunter schaltet ;-)

Heike:
Wie Reinhard schon geschrieben hat, habe ich mir eine Wal-Besichtigungs-Tour geleistet. Nachdem ich beim Bezahlen die Frage, ob ich unter Reisekrankheit leide, tapfer mit "Nein" beantwortet habe, geht es erstmal mit dem Bus zur Anlegestelle auf der anderen Seite der Halbinsel. Nach nur fünf Minuten auf See, verstehe ich auch die Frage mit der Seekrankheit, denn die ersten Mitreisenden werden grün im Gesicht. Ich überstehe die sehr raue Schiffstour zum Glück sehr gut.

Vor Kaikoura ist ein sehr tiefer Meeresgraben, den besonders der Sperm-Whale fleißig zum Jagen nutzt. Dieser Wal taucht für ca. 45 Minuten auf 1600 m ab, um danach ca. 10 Minuten an der Wasseroberfläche zu atmen. Diese Atemzeit nutzen die Schiffsunternehmen, um den Touristen die Wale zu zeigen. Allerdings sieht man nur den oberen Rücken und von dem restlichem Wal gar nichts. Nur beim erneuten Abtauchen kommt einmal die Schwanzflosse zum Vorschein. Das Steuerteam der Boote merkt sich dann den Punkt des Abtauchens und muss dann nur alle 45 Minuten wieder hinfahren, wenn der Wal wieder atmen kommt. Einfacher Job! Nach unserem Orca-Erlebnis im November ein wenig enttäuschend und teuer.

Trotzdem lohnt es sich für mich, denn als Zugabe sehe ich noch einen Albatros, Seehunde und Delphine. Besonders die Delphine, es sind schwarz-weiße Dusky- Delphine, sind ein tolles Erlebnis. Die Schule mit an die hundert Tieren hat Spaß sich den Touristen zu zeigen. Sie springen und tanzen wirklich. Wie im Film! Ich sehe Leute mit den Delphinen im Wasser, sie haben "Swim with the Dolphin" gebucht. Das muss ein tolles Erlebnis sein. Aber auch ich bin zufrieden und glücklich soviele tolle Tiere gesehen zu haben, und auch, weil ich zu denen gehöre, die keine Tüte gebraucht hat.

Reinhard:
Nach soviel Aktivität ziehen wir dann erstmal die Handbremse. Wir liegen sowieso sehr gut in der Zeit und deshalb machen wir den Rest des Tages und den folgenden Tag nicht mehr außer Strandleben. Wir beobachten den Mondaufgang und gut elf Stunden später an fast der selben Stelle den Sonnenaufgang in der Nähe des Whalewatching-Centers. Wir genießen im Windschatten der Sträucher die Sonne am Strand von Kekerengu (nördlich von Kaikoura). Und wir suchen uns einen ruhigen Platz für die nächste Nacht am Strand von Rarangi, nördlich von Blenheim.
auch der Herbst in Neuseeland ist farbenfroh
Heike hat sie gesehen: Sperm Whales (Pottwale)
auch ein Albatross war mit von der Partie
Sperm Whale beim Atem holen
wie immer faul: die Seehunde
wenn auch hier nur einer zu sehen ist: es war eine ganze Schule Delphine
Delphine wie man sie kennt: verspielt und zutraulich