Noch kurz Einkaufen und dann raus aus Auckland. Außerhalb von Auckland gibt es dann aber erstmal frische Croissants für uns und für Spaceship "Kenobi" (so ist übrigens der Name unseres Gefährten; klingelt da nicht vielleicht auch eine "Star Wars"-Glocke?) eine neue 15 Ampere Sicherung. So bekommt auch unsere Kühlbox wieder Saft (den 12 Volt Y-Adapter hat's dahingeschmolzen) und die Fahrt kann weiter gehen.
Auch heute geht es zu einer Stelle, die wir schon von einer Wochenendreise her kennen: die Sanddünen bei Omapere.
Auf dem Weg über den Highway 12 passieren wir noch "Trounson Kauri Park" mit seinen "Four Sisters Kauris." Meist erkennt man in Neuseeland sofort, was die Sehenswürdigkeit ist. Auf diesem Rundweg durch den Wald stehen aber dermaßen viele Kauribäume, dass wir wirklich überlegen müssen, welche vier Bäume die benannten vier Schwestern sind. Und auch zusammengewachsene Bäume finden wir hier mehr als einmal. Zur Erinnerung: auf der "Coromandel" Halbinsel sind auch zwei Bäume zusammengewachsen und sind direkt als sehenswürdig eingestuft worden: "Siamese Kauri"
Am frühen Abend kommen wir dann am "Hokianga Harbour" an. Das letzte Mal sind wir nur auf dem hohen Aussichtspunkt geblieben, heute gehen wir runter zum Strand und bewundern eine wieder einmal andere Form von Natur. Zwar ist der Sand hier fein wie schon oft angetroffen, dicht von kleinen, schwarzen Muscheln besiedelte Felsen haben wir so aber noch nirgends gesehen.
Nach einem ausgiebigen Spatziergang um die Felsenwand herum steigen wir wieder hinauf zum Parkplatz und genießen vor einem leider viel zu bewölkten Himmel den Sonnenuntergang in der Tasmanischen See.
Die Wolken vor der Sonne haben nichts Gutes verheißen und die Nacht an einem kleinen See einige Kilometer weiter ist wirklich stürmisch und regnerisch. Wir parken sogar nachts noch einmal das Auto andersherum, um das Zelt nicht ganz der Schlagseite auszusetzen.
die vier Schwestern bilden ein Viereck
groß, aber dennoch emotional verbunden
die schönste Kunst sieht man in der Natur
"Hokianga Harbour" an der Westküste
die Felsen sind teilweise mit winzigen, schwarzen Muscheln übersät