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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany

War Memorial Museum
13.10.2005 - 13.10.2005
Auckland
„Kaum eine Woche da, schon der erste Schulausflug!“ werden jetzt vielleicht einige denken. Aber dass wir heute ausnahmsweise in dieser Woche bereits am Vormittag Unterricht haben, liegt einzig und allein daran, dass unser Lehrer Alan heute Nachmittag keine Zeit hat. Und da kein anderer Klassenraum verfügbar ist und wir NATÜRLICH NICHT den Unterricht ausfallen lassen wollen, gehen wir halt ins Museum.

Das liegt gute fünf Minuten Fußweg von der Schule entfernt und von außen haben Heike und ich es ja schon häufiger gesehen. Rein kommt man dann mit einer freiwilligen Spende und wird direkt mit Ausstellungsstücken rund um die Geschichte der Maori begrüßt. Hier wird das Leben um Gesellschaft, Kultur und Kampfkunst der Ureinwohner Neuseelands vorgestellt.

Die nächste Ebene ist der Flora und Fauna dieses Landes gewidmet. Von allerlei Getier, das einem heute noch auf dem Schotterweg in die Quere kommen kann, bis hin zum bereits ausgerotteten Moa ist hier alles zu bekunden.

Der dritte Stock ist gerade für uns Deutsche sehr interessant. Rund um den ersten und zweiten Weltkrieg sehen wir hier alles durch die Augen einer anderen Ecke der Welt. Große Flugzeugexponate und nachgestellte Kampfszenen veranschaulichen sehr bemerkenswert die Historie.

Details und Fotos gibt es heute noch nicht zu sehen, weil wir in dieser kurzen Besuchszeit erst einen kleinen Überblick von dem gewonnen haben, was dieses Museum zu bieten hat. Heike und ich werden uns deshalb bestimmt noch einmal an einem verregneten Tag der Bildung hingeben.

Nachmittags machen wir uns noch einmal auf den Weg, uns in Albany, einem Stadtteil von Auckland, ein paar Autos anzusehen. Mehr schreibe ich aber mal nicht dazu… recht schlechte Vorbereitung, leichte Fehlinformationen seitens eines Autohändlers und ewige Wartezeiten auf den Bus lassen uns heute mehr mit unverrichteten Dingen heimkehren - shit happens!

Abends müssen wir heute aber auf jeden Fall auch mal raus, um uns das Nachtleben anzugucken. Auftakeln und chic machen - danach ist uns heute nicht so. Wir probieren stattdessen mal einen anderen Weg Richtung Downtown und Richtung Nightlife-Mile. Karangahape Road soll hier das Zentrum sein. Wir lassen mal einfach alles auf uns einwirken und sind uns unterm Strich einig: eine Mischung aus LA und dem Kietz trifft die Atmosphäre hier wohl am besten. Coole Typen und (!!) heiße Bräute in aufgemotzte Karren lassen hier die Motoren hochdrehen und nicht selten brettert die Polizei durch die Straßen. Auf den Bürgersteigen sitzen die Leute vor den verschiedensten Lokalen: sehen und gesehen werden. Wir entscheiden uns für eine ehr konventionelle Bar und haben Glück, unser erstes Bier hier in NZ noch rechtzeitig vor der Sperrstunde um Mitternacht bestellt zu haben. Die Preise sind ok, wenn man in Euro umrechnet und nicht an die gute, alte DM denkt.

Wenn wir uns jetzt im Sommer noch einmal hier hin verirren werden, kann uns die Salsa-Bar „Cobana“ sicher ihre Gäste nennen - mal schauen.
Nightlife-Mile bei Tag: Karangahape Road