Die östlichste Stelle Neuseelands haben wir vor einigen Tagen gesehen, heute ist die nördlichste dran. Nach einer langweiligen Fahrt über die gerade Asphaltstraße des Highway 1F mit wenig Blick aufs Meer müssen wir noch rund 20 Kilometern Schotterpiste zurücklegen, bevor wir zum Leuchtturm gelangen. Der Parkplatz ist überfüllt und der Anblick von zwei, drei Bussen warnt uns schon von weitem vor Menschenmassen. Zum Glück verlaufen die sich auf dem Fußweg zum Leuchtturm und wir können den Blick auf die Meere genießen. Hier treffen nämlich der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander und verschmelzen zu einer unendlichen Sicht.
Dieser Ort ist nicht nur wegen des Leuchtturms bekannt, der uns sogar relativ winzig vorkommt. Die Maori glauben daran, dass hier von einem Ast eines alten "Pohutukawa" Baums die Seelen ins Jenseits übergehen.
Etwas Abseits der Meute gönnen wir uns oberhalb des "Te Werahi Beach" eine kurze Pause, bevor wir den 3 Kilometer entfernten "Tapotupotu Beach" anfahren. Hier lassen wir uns an einem menschenleeren, weißen Sandstrand nieder und beobachten die paar Surfer beim Bezwingen der Wellen. Heute gehen wir nicht ins Wasser, nutzen aber die Gelegenheit, einen Schauer unter der eisigen Stranddusche zu nehmen.
Kurz bevor wir die Schotterpiste wieder verlassen, machen wir noch einen Abstecher zu den Sanddünen des "Kahokawa Beach." Sand tobogganing wird das Rodeln auf Sand genannt. Frisch geduscht entscheiden wir uns gegen diesen rasanten Spaß - vielleicht mieten wir uns das nächste Mal ein Brett ;-)
Auch heute schlafen wir wieder am "Lake Ngatu"... und wieder sind wir nicht das einzige Spaceship.
Tapotupotu Beach ist einen Halt wert