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Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany

Westküste
12.11.2005 - 12.11.2005
Ahipara
Der Sonntag soll ganz im Zeichen der Natur stehen und so frühstücken wir auf einer weinbelaubten Terrasse.

Auf unserem Plan steht die gemütliche Rückfahrt an der Westküste entlang Richtung Auckland. Dieser Weg soll durch einen Kauri-Wald führen. Aber von den Bäumen später, denn vorher müssen wir noch die „Hokianga Harbour Bucht“ mit einer Autofähre überqueren. Von den aufgeregten Rufen an die Reling gelockt, starren wir alle aufs Wasser. Und tatsächlich, da taucht eine Flosse aus dem Wasser auf. Der erste Gedanke ist „oh, Delphine“, aber es kommt noch besser. Es sind fünf Orca-Wale!!! Wir haben Glück und sie kreuzen die Fähre.

Ca. eine Stunde später stehen wir oberhalb der Mündung dieser flussänlichen Bucht und haben noch mal Glück. Die Wale sind uns bis hierher gefolgt und schwimmen jetzt ins offene Meer. Auch ansonsten ist dieses Mündungsgebiet einfach nur toll, riesige Sanddünen, Sandstrände und schwarze Felsen säumen das Wasser. Der Blick ist so atemberaubend, dass wir sofort beschließen: hier fahren wir noch mal hin!

So und jetzt zu den Bäumen; Kauri-Bäume gibt es nur in Neuseeland und sie werden gigantisch groß und alt. Im Waipoua Forest steht der größte und älteste Kauri im Land. Er ist 51 Meter hoch, der Stamm hat einen Umfang von 17 Metern und er wird auf ca. 2000 Jahre geschätzt. Wirklich ein Gigant. Dieser Baum wird „Tane Mahuta“ genannt und er ist der Legende nach der Sohn von „Vater Himmel“ und „Mutter Erde“. Aus ihm entsteht alles Leben: Pflanzen, Tiere und Menschen. Leider gibt es nur noch wenige dieser Bäume, da ihr Holz sehr begehrt war und leider ist. Die Straße auf der wir weiter fahren ist sehr kurvig. Es wurde nämlich kein Kauri gefällt, um sie zu bauen und so sieht man nach jeder Kurve solch ein Natur-Kunstwerk.

Kurz vor Auckland beschliessen wir noch einen kleinen Abstecher zu machen. Unser Reiseführer empfiehlt den „ Muriwai-Beach“ im November zu besuchen. Dort brütet zu dieser Zeit eine Tölpel-Kolonie. Man kommt auf Holzstegen ganz nah an die Vögel heran, ohne sie zu stören und wir sehen ganz viele junge Tölpel, während die Väter über unseren Köpfen kreisen.

So ein tolles Wochenende kann man fast nur noch mit einem Sonnenuntergang im Meer krönen. Leider spielen die Wolken nicht mit und so versinkt die Sonne heute eben nicht im Meer, sondern hinter Wolken. Trotzdem schön!
die Fahrt durch eine wirklich wunderschöne Landschaft
auf eine Autofähre treffen wir auf diese Wale
und eine halbe/dreiviertel Stunde später noch einmal an der Mündung in den Ozean
diese Bucht werden wir sicher noch einmal besuchen
der größte Kauri der Welt: 51 Meter hoch und 17 Meter Umfang
die Brutstätte der Tölpel
"schlimmer" als auf Mallorca am Strand ;-)
dafür aber umso schöner
und einmal von ganz nah
die letzten Minuten...
...und Sekunden am Strand von Muriwai
360 Grad Bild :-)