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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
10. March 2006 - 13:36 Uhr

französische Halbinsel
06.03.2006 - 06.03.2006
Banks Peninsula
So ruhig gestern Abend unser Schlafplatz gewesen ist, so stürmisch haben wir ihn in der Nacht erlebt. Um die Windgeräusche nicht direkt am Kopf zu haben, haben wir uns dann irgendwann zum Fahrzeuginneren gelegt. Da leidet die Kopffreiheit ein wenig drunter, aber immer noch besser, als komplett ohne Zelt zu schlafen, wie unsere Nachbarn im "Saturn".

Unser Wecker klingelt um sieben und eine Wolkendecke empfängt uns im neuen Tag, die auch bis zum späten Nachmittag nicht aufreißen soll.

Die Route, die wir uns heute vorgenommen haben, deckt sich sicher mit 50% der Besucher dieser Halbinsel: wir wollen über den Highway 75 bis nach Akaroa und über die Summit Road wieder zurück. Die anderen 50% der Besucher fährt die Strecke anders herum ;-)

So fahren wir also durch die schon gestern eingeleutete Hügellandschaft mit seinen recht trocken anmutenden Weiden und Grasebenen. Hier fühlen wir uns ein wenig wie in "Marlboro Country" aus der Werbung.

Der Ort Akaroa wirkt wie auch die anderen Siedlungen, die wir heute durchfahren, sehr französisch - soweit man das in so einer Gegend erwarten kann. Jedenfalls fallen uns immer wieder französiche Namen an Geschäften und Straßen auf und wir hören sogar, wie sich zwei Männer auf Französich unterhalten.

Grund für diesen französichen Anstrich ist die erste Besiedelung der Halbinsel durch französische Einwanderer. Auch wenn bei deren Ankunft der Vertrag von Waitangi bereits unterzeichnet gewesen ist, sind die Siedler trotzdem hier geblieben - bis heute.

Mit Blick auf die Wolken, die immer wieder über die Berge schwappen, begeben wir uns auf die Summit Road und sind bald komplett von Wolken umgeben. Trotzdem lohnt sich die Strecke, weil wir immer wieder eine schöne Aussicht auf die Buchten genießen können.

Zu einer fahren wir dann auch. Die Le Bons Bay soll einen sehr schönen, einsamen Strand haben und nur von ein paar Ferienhäusern umgeben sein. So finden wir die Bay auch auf und sind tatsächlich zeitweise die einzigen am Strand - eine herrliche Bucht, um bei rauer See die Gedanken einfach schweifen zu lassen.

Zurück fahren wir nicht die selbe Strecke, sondern biegen noch hier in der Siedlung rechts in den Camerons Track ein. Diese einspurige Schotterstraße gehört mal wieder zu der Sorte Weg, von dem wir den Leuten von Spaceships besser nichts erzählen sollten.

Die Straße führt einsam bis in die Berge hinauf und in die grobe Richtung der Lavericks Bay. Bis dorthin können wir dann aber doch nicht mehr vordringen, ist die Straße dort nur für Offroad-Fahrzeuge ausgeschrieben.

Wir fahren dann doch lieber links zur Summit Road zurück; aber nicht ohne an einer windstillen Stelle am Weg eine Pause einzulegen. Hier befinden wir uns auf einer Höhe, wo wir die Wolken durchbrochen haben und uns die Sonne das erste mal heute so richtig auf den Pelz scheint.

Und dann haben wir das Glück, dass die Wolkendecke fast gänzlich verschwindet und wir den Rest der Touristen Route mit den schönsten Aussichten weiterfahren können.

Den Tag schließen wir heute mit dem Sonnenuntergang am Birdlings Flat. An diesem Strand, der nahtlos in den Kaitorete Spit übergeht, sucht man vergeblich nach feinstem Sand. Und auch der erste Blick mit den weniger schönen Häusern im Umfeld ist ein wenig enttäuschen. Wer aber wirklich bis zum Wasserrand herunter geht und, so wie es uns zum Schluss ergeht, komplett alleine ist, der wird von der Wirkung der Umgebung sprachlos sein. Vor einem bauen sich die Wellen zu einer heftigen Brandung mit ordentlichem Getöse auf. Rechts reicht die Sicht entlang des Spits bis zum Horizont und zur untergehenden Sonne. Links sind die braunen Berge in die orangen Sonnenstrahlen gehüllt und hinter einem sieht man nur Kiesstrand, Himmel und sonst nichts!!

Für die Nacht fahren wir aber doch wieder ca. 10 Kilometer Richtung Little River zurück, wo wir von der Straße aus einen netten Rastplatz am Lake Forsyth ausgemacht haben.
die Landschaft ist wirklich reizvoll
Le Bons Bay - der Name spricht fuer sich
Le Bons Bay nochmal von oben
eine Rast ueber den Wolken
gerade die Schotterpisten eroeffnen uns die interessanteren Gegenden
und immer wieder diese Aussichten
der Ort Akaroa von oben
Sonnenuntergang am Kaitorete Spit
schwarze Schwaene in der Daemmerung
The Church of the Good Shepherd
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
10. March 2006 - 13:37 Uhr

nochmal Halbinsel und Christchurch
07.03.2006 - 07.03.2006
Banks Peninsula
Jaja, netter Rastplatz, bis die Horde junger Männer kam, die bis in den frühen Morgen laut gefeiert hat. Viel geschlafen haben wir heute nacht nicht. Trotzdem stehen wir früh auf und frühstücken erstmal schön in Barrys Bay.

Das Wetter sieht vielversprechend aus und so wollen wir noch einen Tag auf der Halbinsel Banks bleiben. Hier ist es wirklich sehr schön.

Unser Weg führt uns quer durch die Berge zur Okains Bay. Dort angekommen verziehen sich die letzten Wolken Richtung Meer und wir können endlich mal wieder richtig am Strand liegen. Leider knallt die Sonne so stark auf uns herab, dass wir nach einer Stunde wegen Sonnenbrandgefahr meinen lang ersehnten Strandtag beenden und weiterfahren.

Zigzag über Schotterpisten, ganz nach Reinhards Geschmack, geht’s nach Little Akaloa. Nach einer kleinen Lunch-Pause dort fahren wir zurück zur Summit Road. Die Ausblicke, die wir auf den Straßen dieser Halbinsel geniessen, sind wirklich beeindruckend.

Nach einer weiteren kleinen "Stein-sammeln-und-Füße-vertreten"-Pause am Kaitorete Spit, hier sollen Halbedelsteine zu finden sein, verlassen wir den französischen Teil Neuseelands und fahren über den Gebbies Pass nach Christchurch.

Heute abend warten nur noch das "Aqua Leisure Center", ein Spa-Bad, und McDonalds, nachdem wir keinen Pizza-Hut finden konnten, auf uns.

Bei einsetzendem Regen brauchen wir etwas um einen geeigneten Schlafplatz zu finden, werde dann aber in der Nähe von Yaldhurst fündig.

Zum Schluss für heute möchte ich mich einmal bei Reinhard bedanken, der jeden Abend fleissig unseren Tag beschreibt, Fotos sortiert und alles fürs Internet vorbereitet. Vielen Dank!
unserer erster Schaf-Stau
Okains Bay
weisser Sand und heisse Temperaturen
Okains Bay von weiter oben
unsere letzte Bay: Little Akaloa