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Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
11. March 2006 - 11:11 Uhr

Warten auf besseres Wetter
09.03.2006 - 09.03.2006
Christchurch
Nach einem ausgedehnten Frühstück und einer Lesepause fahren wir nach Lyttleton. Das ist die Hafenstadt von Christchurch. Hier sind die ersten vier Schiffe mit englischen Siedlern in Neuseeland angekommen.

Hierher gelockt hat uns die sogenannte Timeball-Station. Seit dem 19. Jahrhundert fällt hier um Punkt 13.00 Uhr ein Ball auf einem dicken Turm an einer Stange runter. Der Turm steht für alle Seefahrer sichtbar auf einer Anhöhe über Lyttleton und so haben die Seefahrer ihre Uhren immer ganz genau stellen können. Diese Timeball-Station zählte zu den fünf genausten Zeitmessern der Welt.
Sehr interessant! Allerdings heute nicht für uns, denn als wir dort ankommen, stolpern wir über das Schild "Wegen Reparatur geschlossen" und so passiert um 13. 00 Uhr gar nichts.

Und so geht’s für uns wieder zurück ins Zentrum von Christchurch.

Unseren Nachmittag gestalten wir mit Joggen (Reinhard), Spazieren im Botanischen Garten mit Eis (Heike) und schwimmen im Aqua Leisure Center (beide).

Heute abend sind wir auf dem Cathedral Square. Freitag abend sind hier mehr Leute als sonst. Wir sehen einige junge Männer Fussball spielen, andere sitzen herum und eine Gruppe Jugendlicher spielt Gitarre, singt und sieht sehr nach christlicher Organisation aus. Wie wir kurze Zeit später erfahren ist das die Gruppe "Youth in Mission".

Die jungen Leute haben erst einen dreimonatigen Präperationskurs in Neuseeland, um dann weitere drei Monate in ärmeren Ländern der Welt zu helfen. Sie sind in Gruppen für z.B. Südamerika oder Russland/Osteuropa eingeteil.

Wir sprechen mit zwei der Mädels, eine aus den USA und eine aus Kanada, da sie von den Leuten auf dem Platz wissen möchten, wo sie "hingehen" - Where are you going?

Nach einer Runde Internet-Cafe und mit einer guten Wettervorhersage im Gepäck verlassen wir Christchurch heute Abend in Richtung Mount Cook. Wir wollen den langweiligen Teil des Highway 1 durch die Ebene von Canterbury bei Dunkelheit fahren, um morgen früh direkt mit einem tollen Blick auf die südlichen Alpen zu starten. Hoffen wir mal, dass das Wetter hält was es verspricht. Vielleicht können wir einen Blick auf den "Berg, der durch die Wolken stößt", also fast immer in Wolken gehüllt ist, werfen.

Nachdem wie die letzten Nächte am Transportmuseum genau in der Einflugschneise des Flughafens verbracht haben, ist unser heutiger Schlafplatz nur passen: keine fünfzig Meter von dem Rastplatz am Highway 1 entfernt, hören wir so manches mal heute Nacht Züge vorbeirattern... nicht schlimm - die Müdigkeit siegt.
der Hafen von Lyttleton
die Timeball-Station - leider zur Zeit in Reparatur
Heike Schmalhorst
Heike
Schmalhorst
heike-wd@web.de
Rheda-Wiedenbrück
Germany
10. March 2006 - 13:38 Uhr

Christchurch und Antarktis
08.03.2006 - 08.03.2006
Christchurch
Unser heutiger Tag beginnt sehr informativ, denn wir besuchen das International Antarctic Center am Flughafen von Christchurch.

Christchurch nennt sich mit Recht "Gateway to Antarctica", also Tor zur Antarktis, da von hier die meisten Expeditionen und Versorgungsflüge der Welt zur Antarktis starten. Bis zur antarktischen Küste sind es nur ca. 1800 km und nur die Südspitze Südamerikas ist näher dran.

Wir lernen hier wirklich viel über den windigsten und trockensten Kontinent der Welt. Trocken? Jaja, hier gibt es im Jahr weniger Niederschlag als in der Sahara. Im Gegensatz zur Arktik ist die Antarktik auch wirklich ein Kontinent, also mit Land unter dem Eis. Die Antarktis gehört zu keinem einzelnem Staat, sondern wird von einer großen Staatengemeinschaft verwaltet.

Als James Cook im 18. Jahrhundert um die Antarktis segelte, entschied er, das dieses Land nicht für den Menschen geeignet sei, da es dort zu kalt wäre. Heute haben viele Länder ganzjährig besetzte Stationen in der Antarktis, und zwar zu Forschungszwecken. Hier wird unter anderem das Ozonloch erforscht oder auch die Auswirkungen der Erderwärmung und die daraus erfolgende Eisschmelze.
Da die Antarktis mal zum Großkontinent Gondwana gehörte und nicht immer so kalt war, können die Forscher auch viel aus Fossilien und Bohrungen ins Eis und die Steine darunter erfahren.
Und natürlich wird den hier lebenden Tieren viel Beachtung geschenkt. Um die Antarktis herum sind unterschiedliche Meeresströmungen, die besonders viel Krill beheimaten. Das zieht viele Wale, wie den Blauwal, Seevögel und Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten an.
Zu meinen Favoriten zählen auch die Pinguine, die es hier zahlreich gibt.

Das Museum hat wirklich viel zu bieten, und nicht nur Wissen, auch für den Spaß ist gesorgt. Wir werden zum Beispiel, dick eingepackt, in einen Kälte-Wind-Simulationsraum gesteckt. Brrrr! Wir schlendern durch die original nachgebauten Räume der Scott-Base, das ist die neuseeländische Forschungsstation. Und wir fahren mit dem "Häggelund". Das ist ein Amphibien-Fahrzeug, das in der Antarktis viel genutzt wird. Hier wird es ehr dazu genutzt Touristen einmal richtig durchzuschütteln. Das war ein Spaß!

Nachdem wir von der Antarktis wieder in Neuseeland angekommen sind, gucken wir uns heute noch ein wenig Christchurch an. Die ganze Stadt ist sehr englisch. Hier lebten die ersten Siedler aus England und Queen Victoria schaut von ihrem Steinsockel am Victoria Square auf uns herab. Viele alte gotische Steinhäuser sind gut erhalten und der Stadtkern mit der Cathedral, natürlich anglikanisch, und dem Cathedral Square gefällt uns gut. So ein wirkliches Stadtzentrum fehlt Auckland leider.

Was uns nicht gefällt ist der Blick auf die Wettervorhersage. Da es Richtung Landesinnern und Westen die nächsten Tage regnen soll, verschieben wir unsere weiter Planung und entschliessen uns morgen noch in Christchurch zu bleiben.

Die selbst gemachten Burger im Park schmecken hervorragend und nach einem Abendspaziergang durch die Stadt fahren wir wieder zu unserem Schlafplatz von gestern.
vier Jahreszeiten innerhalb weniger Minuten im International Antarctic Center
Wind- und Kaelte-Simulation
mit diesem Haeggelund gehts auf die Piste
in Schieflage...
...und sogar ins Wasser
der Clocktower von Christchurch
ebenso historisch: die Tram Bahn
die Kathedrale von Christchurch
von innen...
...und nochmal bei Nacht