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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
06. March 2006 - 13:27 Uhr

Fahrt an der Ostküste in Richtung Christchurch
05.03.2006 - 05.03.2006
Dunedin/Christchurch
Als erstes steht heute Bowling auf dem Programm. Keine Pins und keine Bahn, dafür aber mit besonders großen Kugeln aus Stein.

Am Strand von Moeraki, ca. 80 Kilometer nördlich von Dunedin, finden wir die Boulders. Diese Steinkugeln sind bei Eruptionen aus Gasblasen entstanden und sind im Durchmesser bis zu 1,5 Meter groß. Auch wenn wir nicht bei Ebbe diesen Strand besuchen, können wir dennoch die Kolosse aus geringer Entfernung bewundern.

Beim nächsten Stopp geht es uns einmal mehr um das Wildlife von Neuseeland. In Oamaru gibt es gleich zwei Pinguin Kolonien zu sehen. Eine der Gelbaugen Pinguine etwas weiter außerhalb der Stadt, und eine der Blau-Pinguine direkt am Hafen.

Da wir mal wieder zu früh dran sind, haben wir auch diesmal kein Glück, die Pinguine zu sehen. Um so mehr Glück haben wir allerdings am ersten Strand, wo sich ein Pinguin-Junges aus dem Nest gewagt hat und neugierig zwischen den Büschen herlugt. Weniger scheu sind hier die Seelöwen, die ohne viel Regung die Mittagssonne genießen.

Am Schauplatz am Hafen erwartet uns dann der Super-Touristen-Nepp. Per Bussen werden hier gegen späten Nachmittag die Touristen herangekarrt, die sich dann für teuer Geld auf der Tribüne (!!!) niederlassen dürfen. Wahrscheinlich wie auf Kommando kommen dann die Pinguine an und dürfen durch ein Gatter zu ihren von Menschenhand gebauten Nestern. Und das nennen die dann Wildlife!

Ein Gutes hat allerdings dieser Ort: hier finde ich einen Lederhut, vor dessen Modell ich schon öfter gestanden, ich ihn allerdings nie in schwarz gefunden habe.

Die nächsten Kilometer bis Christchurch ziehen sich dann ganz schön hin. Hier leben die Landwirte so richtig auf und bepflanzen jeden Quadratmeter mit Getreide, oder lassen ihre Tiere darauf weiden. In praktischen Rechtecken sind die Felder angeordnet und der Highway 1 führt fast nur sturr geradeaus.

Eine Lese-Pause am Meer und der Weg zu unserem Schlafplatz auf der Banks Halbinsel südlich von Christchurch, entschädigt dann aber die langweilige Fahrt. Hier ist es landschaftlich wieder wesentlich reizvoller und die braun-grüne Hügelumgebung auf der einen Seite, wie auch das Grasland an Kaituna Lagoon direkt vor dem Kaitorete Spit auf der anderen Seite, ist wirklich einladend.
Steinkugeln aus Gasblasen
teilweise mit interessanten Oberflaechen
Pinguin-Strand etwas ausserhalb von Oamaru
Seeloewen entspannen hier... und ab und zu guckt auch mal ein Pinguin vorbei :-)
Sonnenuntergang auf der Banks Peninsuela
Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
10. March 2006 - 13:30 Uhr

schottische Stadt mit Superlativen
04.03.2006 - 04.03.2006
Dunedin
Wir haben es heute mit einer Stadt zu tun, die sich gerne "einzigartig" bezeichnet. Z. B. gibt es hier, zufällig ganz in der Nähe unseres Schlafplatzes der letzten Nacht, die weltweit einzige Albatros-Kolonie auf Festland zu sehen.

Dementsprechend geschützt werden diese Tiere hier auch. Selbstverständlich gibt es hier keinen freien Zugang zu Aussichtsplattformen oder der gleichen. Für ein paar Dollar bekommt man stattdessen im Info-Zentrum einen Film über die Brutstätten gezeigt. Für etwas mehr dann noch einen Vortrag obendrauf. Erst wenn man über dreißig Dollar auf den Tisch legt, gibt es eine geführte Wanderung zu einem Aussichtshäuschen mit Glasfront.

Wir sind nicht die einzigen, die ohne einen Albatros gesehen zu haben, wieder abreisen. Ein letzter, hoffnungsvoller Blick in die Luft und dann sind wir schon wieder Richtung Zentrum unterwegs.

Unsere erste Station ist der Bahnhof, in dem pro Woche gerade mal ein halbes Dutzend Züge einfahren würden. Von hier startet auch der Taieri Gorge Scenic Railway, der mehrmals pro Woche Touristen durch die Landschaft befördert - hin und zurück ca. vier Stunden.

Auch wenn uns die Fotos von dieser Strecke reizen, müssten wir so noch einen Tag länger hier einplanen - schließlich möchten wir noch was von der Stadt sehen und ins Internet-Café wollen wir auch mal wieder.

Wir begnügen uns deshalb mit der Besichtigung des wirklich schönen Bahnhofsgebäudes. Direkt gegenüber steht im gleichen Baustil das ehemalige Gerichtsgebäude mit angeschlossenem Gefängnis - wie praktisch.

Viele solcher Häuse und Gebäude machen letztendlich den Reiz dieser schottisch angehauchten Studentenstadt aus. Besonders erwähnenswert ist da vielleicht noch das (oder der?) Oktagon im Zentrum der Stadt. Weniger auf einen Kreisverkehr als vielmehr auf ein Achteck laufen hier die umliegenden Straßen auf einen sehr lebendigen Stadtkern zu.

Ein Internetcafé später, machen wir noch einen kleinen Spatziergang übers Universitätsgelände. Ein meiner Meinung nach sehr gelungender Mix aus modernen und gothischen Gebäuden ist mit Recht ein Stolz der Stadt.

Stadtauswärts weiter in Richtung Norden schauen wir uns noch die weltweit steilste Straße an. Mit einem Steigungswinkel von 38 fühlen wir uns im Spaceship schon ein wenig wie in einer Achterbahn.

Auch diese Nacht finden wir wieder einen besondern Platz am Wasser. Auf einem Rastplatz direkt am Ozean genießen wir den Blick auf den weißen Strand, die Wellen und die Farben der untergehenden Sonne. Nur der Wind holt uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und lässt uns in unseren Windjacken verschwinden.

Und auch beim Abendessen neckt uns der Wind mit Vorliebe: nicht nur, dass wir in unserm Campervan das Essen zubereiten müssen, wirbelt er uns, als wir uns an unserem Extra-Knoblauch-Spagetti-mit-Hackfleisch-Dinner erlaben wollen, noch eine Priese weißen Sand ins Essen... lecker!
der Weg zur Albatroskolonie
ein kalter, aber schoener Morgen
Leuchtturm am Ende der Halbinsel
der Bahnhof von Dunedin
innen wie aussen eine Pracht
gegenueber das alte Justizgebaede
auch einige Unigebaede sind im neugothischen Stiel erbaut
die steilste Strasse der Welt
...und sie ist wirklich steil: 38 Grad
Rastplaete am Strassenrand - immer gut fuer eine Nacht