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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
01. March 2006 - 14:59 Uhr

Milford Sounds - beeindruckend bei Regen und Sonne
26.02.2006 - 27.02.2006
Milford Sounds
Was uns bei der Fahrt von Te Anau in Richtung Milford Sounds noch als "Pech" vorkommt, sehen wir im nachhinein als ebenfalls besondere Seite der Fjorde im Südwesten an. Denn je mehr wir uns dem schönsten Sound Neuseelands nähern, desto mehr Regenwolken ziehen auf, die nicht lange mit Schauern auf sich warten lassen.

Ganz so ungewöhnlich ist das Wetter aber auch nicht, fällt hier doch ungefähr zehn Mal so viel Niederschlag wie in Hamburg. Und unsere fleißige Leserin Christiane wird uns sicher bestätigen können, dass Hamburg nicht zu den sonnenreichsten Städten gehört.

Wir sind deshalb darauf vorbereitet und planen unsere Tage hier nach den Wettervorhersagen. Danach soll es heute noch regnen - es gibt sogar Warnungen vor heftigen Regenfällen - morgen soll aber schon wieder die Sonne scheinen.

Für uns heißt das: heute zum Sound fahren; morgen früh aufstehen, Boot fahren!!

Auch wenn sich die Regenwolken vergnügt um die Bergwipfel winden, sind wir schon jetzt von der Bergwelt um uns herum beeindruckt und freuen uns auf die Ansicht bei Sonne. Besonders die unzähligen Wasserfälle (und ich habe bisher gedacht, ich hätte schon viele gesehen) haben es uns angetan. Als ob eine zu gefüllte Badewanne an allen Seiten überschwappt, so stürzen an den Felswänden die Bäche ins Tal.

Unser Ziel, der Ort Milford Sound, ist eigentlich nicht mehr als die Anlegestelle der Boote. Das bisschen Leben beschränkt sich am frühen Abend nur noch auf ein überraschend großes Café und eine bereits geschlossene Ticket-Verkaufshalle. Auf dem riesigen Parkplatz sind nur noch die wenigen Autos der Mehrtages-Wanderer zu finden - und die Campervans derjenigen, die das Schild "Overnightcamping prohibited" nicht gelesen haben ;-)

Am nächsten Morgen klingelt für uns um halb sieben der Wecker und es braucht noch eine gute Stunde, bis die ersten wirklichen Sonnenstrahlen zwischen den Bergen zum Vorschein kommen. Aber ein wolkenloser Himmel verspricht schon einiges!

Gegen acht sind wir dann auch mit die ersten Touristen am Ticketschalter. Für die günstigeren Morgen- und Abendtouren braucht man hier nicht vorbestellen. Wer Mittags übers Wasser schippern möchte, muss sich dann schon unter die Bustouren mischen und einen höheren Preis berappen.

Von den vier Reedereien entscheiden wir uns für die "Small Boat Cruiser". Die Tour ist mit 51 Dollar pro Person zwar einen Dollar teurer, dafür cruised man aber bis zu zwanzig Minuten länger und ist nicht auf einem der großen Kutter. Über den Boardservice der anderen Gesellschaften kann ich hier natürlich nichts schreiben, unser Kahn hat jedenfalls Heißgetränke für lau.

Auf der Fahrt selbst bekommen wir dann die volle Ladung Milford: Wasserfälle (ja, schon wieder!!), Berge, Regenwälder, Seehunde und sogar ein paar Delphine haben sich blicken lassen. Die Gesamtnote: gigantisch!!!

Wieder auf dem Festland wollen wir hier auch gar keine Zeit vergeuden, gibt es doch auf dem Rückweg noch zu viele Dinge am Straßenrand zu sehen: Wasserf... ihr wisst schon ;-) Regenwald, Mirror-Lakes und einen Aussichtspunkt nach dem anderen. Die Bilder unten sprechen für sich.

Eines sehen wir allerdings nicht: die vielen Badewannen-Überschwapp-Bäche sind heute verschwunden. Uns, die wir gestern dieses Phänomen beobachtet haben, fallen heute nur noch die unbewachsenen Stellen an den Steinwänden auf.

Heute wissen wir: ein Regentag für die Anreise und einen Tag Sonnenschein für die Milford Sounds ist die beste Mischung, die uns passieren konnte.

Zum Schluss noch ein paar Faustregeln für Besucher der Milford Sounds:

1. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Der Späte wird von dutzenden von Bussen überrollt.
2. Wer für vier Tage Wandern und Nächte in Holzbaracken um die 200 Dollar ausgeben möchte, sollte den Milford Track (und auch die weniger bekannten Tracks) ein viertel Jahr und länger im vorraus buchen.
3. Sandflies gelten bei den Maori als Wächter des Fjordlands: Insektenschutz also nicht vergessen!!
bei Regen schwappen die Berge förmlich über
auch mit verhangenen Wolken ein schöner Anblick
Milford Sound im Morgengraun
Sonnenaufgang zwischen den Bergen
die Seehunde wirken noch ein wenig verschlafen
dafür sind die Delphine schon umso lebendiger
151 Meter stürzt sich hier das Wasser in die Tiefe
nur Wasser und Witterung sind die Künstler dieser Steinskulpturen
man sieht heute nur noch ansatzweise, wo sich gestern die Bächer hinabgestürtzt haben
an jeder Ecke fließen hier die Flüsse durch die Berge
Mirror Lake auf dem Weg zurück nach Te Anau
die Farben entschädigen den nur leichten Spiegeleffekt