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Reinhard Westermann
Reinhard
Westermann
r_u_u@gmx.de
Langenberg
Germany
25. February 2006 - 13:06 Uhr

Seen und Sehen
23.02.2006 - 23.02.2006
Wanaka
Die Nacht haben wir ohne weitere Störenfriede überstanden - aber kalt ist es gewesen! Was will man auch erwarten, wenn die Vegitationsgrenze nicht so weit entfernt ist.

Auf dem Weg nach Wanaka begeben wir uns hinter die Bergkette, die uns vor dem rauhen Westen schützt. Anstatt Meer gibt es hier zwei Seen zu sehen, die wirklich ein längeres verweilen verdient haben. Der Lake Wanaka und Hawea sind beide von Bergen umgeben, die sich aus der olivgrünen Umgebung erheben, die Vegitationsgrenze durchstoßen und zum Teil mit Schnee bedeckt sind.

Im Tal merkt man von der sicher kalten Höhenluft aber nicht viel. Im Sonnenschein genießen wir den mäßig kurvigen Highway 6, der an den Seen entlang führt und grandiose Blicke zu bieten hat.

Am Lake Wanaka legen wir auch unsere Frühstückspause ein und pellen uns mit dem Anstieg der Sonne langsam aus unseren warmen Kleidern. Für die zwei drei Kapitel unserer Bücher müssen wir uns aber schon fast wieder einpacken - diesmal weniger wegen der Temperatur, sondern vielmehr wegen der Sandflies.

Etwas später bei Makarora finden wir sogar noch ein paar Informationen über diese Sandflies, oder auch Blackflies genannt. Sie halten sich gerne an Flüssen und in Waldnähe auf. Die Weibchen benötigen für das Eierlegen Proteine, die sie aus dem Blut ihrer Opfer entnehmen. Um an das Blut zu gelangen, beißen sie und hinterlassen direkt einen Stoff, der das Blut am Gerinnen hindert. Dieser Stoff ist dann auch für den Schmerz und den anschließenden, tagelangen Juckreiz verantwortlich.

An diese Infos sind wir allerdings nur zufällig gelangt. Der Hauptgrund unseres Stopps sind die Blue Pools am Blue River. Nach einigem Suchen finden wir auch den Zugang und bekommen auch gleich den Grund genannt, weshalb er so schwer zu finden gewesen ist: der Wanderweg ist wegen Reparaturarbeiten geschlossen.

Wir gehen aber trotzdem den Weg ein Stück, nehmen uns aber vor, besonders vorsichtig zu sein. Am Blue River sehen wir dann auch, was repariert werden muss. Eine nicht sehr vertrauenserweckende Swing-Bridge führt über den Fluss und weiter zu den Pools. Hier ist also endgültig für uns Schluss, da auch in der näheren Umgebung der Fluss nicht trockenen Fusses zu überqueren ist.

Einige schöne Fotografien später kommen wir schließlich in Wanaka an und begeben uns direkt am Ortseingang in die Puzzling World. Nach den Seen steht hier das Sehen im Vordergrund. Optische Täuschungen und Verwirrendes gibt es hier an jeder Ecke. Für zehn Dollar ist der Eintritt der Ausstellung und der Besuch des Labyrinths sogar noch sehr erschwinglich. Lohnenswert ist es auf jeden Fall!

Mit einem Schlafplatz direkt an der Roys Bay in Wanaka, sind wir mit unserem Spaceship heute in guter Gesellschaft. Hier haben die Schönen und Reichen aus Christchurch ihre Ferienhäuser vor der malerischen Kulisser der umliegenden Berge und des Sees.
softe Wolken am Lake Wanaka
die Fahrt auf dem Highway führt direkt am See entlang
Puzzling World in Wanaka
Nachtlager in mitten von Luxushäusern am Lake Wanaka