Ohne viel Eile fahren wir heute zu den Pancake Rocks. Die Flut ist erst gegen zwei Uhr Mittags und es soll dort dann am schönsten sein.
Auf dem asphaltieren Track strömen die Massen Busseweise zu den Felsen, die wie gestapelte Pfannekuchen aussehen. Trotz bestem Wetter und Flut ist es heute aber nicht so voll und wir können hier eine kleine Pause einlegen.
Die Rocks an sich sind schon interessant, ein kurzer Aufenthalt und ein paar Fotos wird den meisten Besuchern aber reichen.
So wiedersprüchlich es auch klingen mag, aber das super Wetter ist heute für uns ein wenig enttäuschend. Der Wellengang des Meers geht gegen Null und so sehen wir am berümtenten Blowhole... absolut nichts.
Normalerweise soll hier - besonders bei Flut - das Meer durch ein Loch peitschen und die Gischt meterhoch treiben.
Heute ist uns jedoch nur ein Grollen vergönnt, das wir an eben diesem Loch wahrnehmen.
An unserem nächsten Stopp ruft wieder das Internet. Viel mehr hat Greymouth auch nicht zu bieten. Etwas verschlafen kommt uns dieses Städtchen vor - vielleicht liegt es aber auch am Sonntag?!?
Einige Häuser machen einen ganz netten Eindruck, lange aufhalten werden wir uns hier aber nicht.
Einige Einkäufe und einen Stopp im Internet-Café später, lassen wir die Stadt auch schon wieder hinter uns.
Ungefähr fünfzehn Kilometer südlich peilen wir kurz hinter Camerons unseren Schlafplatz an. Die Brücke, die hier über den Taramakau River führt, ist für uns bisher einzigartig: nicht nur, dass sich beide Fahrtrichtungen eine Spur teilen müssen, muss hier auch noch auf die Eisenbahn achtgegeben werden. Ähnliches Bild einige hundert Meter weiter, wo die Schienen mitten durch einen Kreisverkehr führen.
Am Strand erleben wir heute Abend eine weitere Neuseelandpremiere: Sonnenuntergang von einem wolkenlosen Himmel!
der Highway führt direkt an der Küste entlang
ein Wahrzeichen von Greymouth: die Uhr in der Stadtmitte
...wenn sich Autos beider Richtungen mit der Bahn eine Brücke teilen müssen!
Sonnenuntergang an der Bucht des Taramakau Rivers