Mit einem herrlichen Sonnenaufgang fahren wir heute in den Westen Richtung Westport. In dem kleinen Örtchen Tapawera, das direkt am landschaftlich schönem Motueka Valley Highway liegt, bekommen wir während des Frühstücks noch Gesellschaft. Der lustige Geselle unten auf dem Foto, ist zunächst ein bisschen misstrauisch, freundet sich dann aber schnell mit mir an. Mit einem Stock im Maul kommt er zu mir gelaufen und legt ihn mir vor die Füße: meine Aufgabe für die nächsten Minuten ist eindeutig!
Auf der Weiterfahrt über diesem und dem Highway 6, legen wir keine besonderen Stopps mehr ein. Zu erwähnen ist aber die schöne Landschaft dennoch.
Westport schließlich erreichen wir schon nach überraschend schnellen fünf Stunden. Was die Gegend hier im Westen zu bieten hat, erfahren wir im Touristeninformationszentrum. Für uns wichtiger ist jedoch die Auskunft, wo wir ein Internet-Café finden, und wo wir vielleicht mal ein paar Bahnen im salzfreien Wasser schwimmen können.
Der Pool (3 $) von Westport ist weiß Gott nicht auf dem neusten Stand. Die Farbe, die er schon längst mal wieder nötig hätte, ist noch vom letzten Anstrich und blättert an allen Ecken und Enden ab. Dafür sind die Umkleiden und das Bad an sich recht sauber: Badelatschen sind empfohlen, aber Pickel bekommt man hier nicht.
Wir scheinen hier in einem Nest gelandet zu sein, das insgesamt mal eine Grunderneuerung nötig hätte. Eines der beiden Internet-Cafés hier ist eine Café-Restaurant-Bistro-Kneipe mit zwei Computern in der Ecke. Nach dem booten :-/ lächelt uns Windows 98 etwas verschlafen an und dient gerade noch so dazu, eMails zu checken. Den USB-Stick mit meinen Fotos, den Blog-Texten und einer geänderten PHP-Datei für den Blog selbst, nimmt das Betriebssystem erst gar nicht an. Treiber nachinstallieren? - Blue Screen.
Wir brechen das ab und brechen dafür wieder auf zu unserer ersten, geplanten Seenswürdigkeit heute. Am Cape Foulwind gibt es mal wieder einen Leuchtturm zu bewundern. Der ist zwar schöner als der am Pillar Point, haut uns aber auch nicht vom Hocker. Dafür wird uns diese Ecke bestimmt einen guten Platz für die Nacht bieten.
Vom Leutturm können wir entweder den Wanderweg zur Seehundkolonie nehmen, oder mit dem Auto die Straße. Wir ware heute schwimmen - genug Sport! Und schließlich dauert der Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt auch noch einmal fünfzehn Minuten.
Die Seal Colony kann man aus sicherer Entfernung von einer Aussichtsplattform beobachten. Allerdings sehen die Seehunde nicht so aus, als ob sie sich von einem Menschen stören ließen, stände er einen halben Meter neben ihnen; so faul liegen die auf den warmen Felsen.
Faul werden wir uns heute auch in die Ecke legen. Zurück am Leuchtturm ist noch ein Plätzchen für unser Spaceship frei und mit Blick aufs Meer und eine Mini-Ausführung der Pancake-Rocks machen wir es uns für die Nacht gemütlich.
Die richtigen Pancake Rocks stehen übrigens gleich morgen auf dem Programm. Gegen Mittag ist Flut, wie uns die Touristeninformation mitgeteilt hat, und da soll das Blowhole am beeindruckensten sein. Ob das wirklich so ist - wir werden es morgen erfahren.
...von der Sonne geweckt :-)
ruhig und einsam - so lieben wir unsere Schlafplätze
wirf's Stöckchen, Mensch!!
ein Beispiel für das relaxte Leben in Neuseeland
Wir sind ihm auch auf den Leim gegangen: er ist KEIN Kiwi!! Sein Name ist Weka
Leuchturm am Cape Foulwind
Unser Nachtlager heute am Cape Foulwind
Diese Gegend hat eine schöne Küste...
...und Seehunde zu bieten.